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Es verdichten sich Vermutungen

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Was passiert

 

 

 

 

 

im Jahr 2010 ? Wenn man vermuten kann, dann liegen Erkenntnisse vor.

Erkenntnisse über einen beschleunigten Niedergang der realen Wirtschaft und den Folgen auf die Versicherungswirtschaft. Beides wird zeitversetzt möglicherweise passieren, denn der Trend zur Normalität ist nicht erkennbar.

Innerhalb der realen Wirtschaft beginnt ein Preiskampf, nicht primär der freien Marktwirtschaft zu dienen sondern mit dem Ziel die derzeit überfüllten Lager zu bereinigen.

 

Im Jahr 2009 füllten sich die Lager, der Absatz kam ins Stocken.

Das betraf die Binnennachfrage aber auch den Güterexport, bezogen auf die reale Wirtschaft. Eine Nachfragebeschleunigung durch eine Preissenkung im Angebot könnte den Absatz vergrößern, nur der Wettbewerb kann dabei auf der Strecke bleiben.

Es kann also dazu führen, daß einigen Produzenten hiermit nicht gedient ist.

Wiederum weiß man, etliche jener verdanken ihrem Überleben in der Krise nur dem staatlichen Einfluß. Nicht direkt sondern indirekt mittels des Kreditzuflusses über ihre Hausbanken.

In Kreisen des Bankgewerbes geht man bereits davon aus, etliche gegebene Kredite abzuschreiben.

Hier vermuten man, daß mit dem Auslaufen der Hilfsmaßnahmen durch den Staat die Überlebenszeit der Produzenten nicht mehr lange dauern wird.

Ebenso ist es ein ungeschriebenes volkswirtschaftliches Gesetz, daß man in Krisenzeiten Zurückhaltung üben sollte.

Das werden sich die Arbeitgeber bei den kommenden Tarifverhandlungen zu eigen machen, sieht man das als Ergebnis im realen Nettoretransfer so wird jene sich kaum bewegen.

Eine ungewollte doch unausweichliche Folgerung wird ein Kaufkraftverlust sein, mittels dessen wird die Nachfrage sinken.

Eine abgesenkte Binnennachfrage betrifft uns alle, in der Folge werden Zinsen fallen und Anlagegeschäfte risikoreicher werden. Die Hoffnung auf einen Schub im Export steht die globale Weltwirtschaftskrise gegenüber, deckt der Staat diese Exportgeschäfte weiterhin mit Hermes Bürgschaften ab kann sich das Risiko vergrößern.

Eine Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung in absehbarer Zeit wird zerplatzen wie eine Seifenblase.

Hoffnungsfroh stimmt nur der Sektor der Werterhaltung sowie der Sarnierung, aber nicht mehr der der Werteerzeugung.

Die Monate innerhalb der Krise wurden zwar abfedert durch den staatlichen Eingriff, aber nicht von der Wirtschaft genutzt.

Nur mit Ideen hätte man sich platzieren können, nicht einmal das passierte.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 08. Februar 2010 um 15:36 Uhr  

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