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Start Archiv 2009 Neuanfang mit Bedenken

Neuanfang mit Bedenken

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Was heißt eigentlich, wenn man an einem Wahlergebnis erkennt, dass die Partei faktisch Führungslos in der Gesellschaft und der Politiklandschaft umher irrt?

Sollte Mensch nun nicht langsam aufwachen und Stellung beziehen?

Die SPD-Führungen nach Schröder haben erstens, und das muss man nun einmal klar formulieren, alle versagt.

Schröder gestaltete diese Partei nach seinen Idealen und lies wenig Entscheidungsfreiheit.

Er trieb diese Partei in ihr sicheres Verderben und sorgte nachhaltig durch den Afghanistan-Einsatz sowie durch Hartz IV für eine Meinung in der Gesellschaft über die SPD, wie sie hätte nicht fataler sein können.

Wenn wir zu den Wurzeln unserer Partei zurück blicken, erkennen wir, dass wir als eine revolutionäre Arbeiterpartei geboren und gewachsen sind.

Wir standen für die Bedürfnisse der Arbeiterinnen und Arbeiter, um ihre Lebensumstände zu verbessern, sie auf einem höheres Niveau lebensfähiger zu befördern.

Doch war geschah eigentlich in dem Vergangenem Jahrzehnt?

Um Mehrheitsfähig zu bleiben, entschloss sich die SPD von ihrem linken Posten abzuwenden, sich dem Kapitalismus zuzuwenden und somit eine Zeit heran zu beschwören, die einer Arbeiterpartei nicht würdig ist.

Auch jetzt nach dem dramatischen Stimmenverlust scheint die SPD keine innere Reform zu wollen.

Es werden Menschen auf Posten eingeschworen, enge Freunde von Frank-Walter und Franz und Gerhard. Wie können wir als linke SPDlerInnen es verantworten, dass die Seeheimer Schiene der SPD weiter gefahren wird?

Warum traut man sich nicht sich seinen wurzeln zu widmen und wieder ordentliche Arbeiterpolitik zu gestalten?

Hat man sich etwa mit der Situation abgefunden und will, wie die Linke, offensichtlich in die Opposition?

Es kann nicht Ziel und Sinn der Sache sein, unsere Partei durch unser eigenes Tun zu zerstören.

Zum Thema "Selbstgeißelung" gibt es zahllose Beispiele von Seiten der SPD, aber müssen wir das fortführen?

Wir haben nun die Chance, diese Partei vorwärts zu bringen.

Wir müssen diese Partei, UNSERE Partei, wieder Mehrheitsfähig gestalten und sie wieder zu ihren Wurzeln führen.

Nicht länger dürfen wir der sogenannten Mitte zu streben.

NEIN!

Wir müssen ArbeiterInnen-Politik ohne Blatt vor dem Mund gestalten.

Nehmen wir es wie Christian Morgenstern:

Organisation ist das große Wort, dem die Zukunft gehört.

Wir, d.h. die Autoren dieser Seite, die Mitglieder der PL und DL21, sowie alle Netzwerke, die bereit sind eine ArbeitnehmerInnen freundliche Politik zu gestalten, müssen uns/sich organisieren, damit wir mit voller Zuversicht in die Zukunft schreiten können.

 

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