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nach der Wahl ist vor der Wahl

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Es war eigentlich alles absehbar, vor Ort wurde unermüdlich um jede Wählerstimme gekämpft.

Man kam allerdings nicht mit diesen Themen beim Wähler an, was nur bedingt stimmt denn es war mehr eine allgemeine Abneigung.

Die Kunst der Politik ist es nun einmal zur richtigen Zeit die relevanten Themen besetzen, die den Bürger bewegen und innerhalb dieser sich im Wandel befindenden Großstadtgesellschaft fehlt der heutigen Sozialdemokratie der gesellschaftliche Tangens, also der Ansprechpunkt.

Andererseits wurde von der Bundesparteispitze innerhalb kürzester Zeit mittels eines unklugen Handelns die politische Glaubwürdigkeit wieder unterlaufen, beides addierte sich zum eigentlichen politische Fiasko.

Für jene die es immer noch bestreiten, eine politische Erneuerung in einer Regierung funktioniert zwar innerhalb des Parteiensystems aber nicht innerhalb der politischen Ausrichtung.

Man könnte sich durchaus fragen, waren es die Themen von Gestern die der Bürger abwies oder war man programmatisch bzw. personell falsch aufgestellt?

Innerparteilich fehlte jene Dynamik die sich vor Ort übertragen sollte, bei aller vorhandenen Strategie man hätte in Bayern Natascha Kohnen wesentlich bekannter machen müssen, lag es nun am zeitlichen Rahmen den ihr der Vorgänger im Amte kaum gab oder gab man sich intern bereits zuvor auf?

Es fehlt nach wie vor an den modernen Grundsätzen einer Sozialdemokratie in einer global operierenden Gesellschaft, der Sozialdemokratie fehlt es nicht an Staatsbewusstsein.

Letztes wurde in der Vergangenheit stets von rechts behauptet, der Sozialdemokratie von heute steht ein Verlangen der Bürger nach mehr Staatsbedürftigkeit gegenüber.

Dem Verlangen sollte man sich stellen und erst danach folgt ein parlamentarisches Bemühen nach dem Staatsbewusstsein, demzufolge wurde die GroKo 2018 mit fast mehr als 60% in der Urabstimmung zum eigentlichen Sargnagel der SPD.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 17. Oktober 2018 um 16:36 Uhr  

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