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Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

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Gute Nacht Freunde

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Fehlt die Ausgeglichenheit regiert der Mensch mitunter humorlos und er wird belehrend, es ist nun einmal so.

Denn die Ausgeglichenheit ist das Ergebnis der Zufriedenheit und genau dort gilt es einzuhaken.

Man sollte durchaus stets gedanklich weiter sein als die aktuelle Politik, nur so kann man Impulse ins Zeitgeschehen einbringen.

Dabei spielt das ungewollte politische Positionieren und jenes Attackieren eine untergeordnete Rolle, mittlerweile sieht es allerdings in der SPD anders aus, hier hat der Beipackzettel eine derzeit größere Wichte als das Argument.

Demzufolge setzten sich Reaktionen frei, von oben nach die man durchaus als die humorlose und kontraproduktive Haltung quittieren muss, von einer Ausgeglichenheit kann dann keine Rede mehr sein.

Man reduziert die Zahl der Querdenker, indem man seinen Kritikern Nörgelei vorwirft und dabei absolut nicht gewillt ist die Gesamtbreite der Argumente gelten zu lassen.

Man verzögert Entscheidungen und verwässert seine eigenen Standpunkte, etwas was in den letzten 3 Bundestagswahlkämpfen sich negativ bemerkbar machte, es fehlte nicht an Standpunkten und Themen, es fehlte der innere Glaube an die eigene Aussage.

Das Ganze wurde übertüncht von einer gespielten Selbstzufriedenheit, etwas was durchschaubar ist und vom Wähler quittiert wurde.

Primär müssten doch alle Gedanken der führenden Genossen auf die Quittung des Wählers gerichtet sein, der Wähler hat nicht falsch gewählt sondern hat sich bei seiner Stimmabgabe etwas gedacht.

Das alte und bekannte Gegenspiel, die Willensbildung im Volk zum politischen Willen in den Parteien.

Es gilt zunächst ein Thema herausstellen und Argumente setzen für das, was man politisch will und wer dabei profitiert.

Der Wähler muss davon profitieren, ansonsten ist das ein politischer Selbstzweck der stets zum Bumerang wird, es geht also um die Sammlung von Argumenten, von denen man profitieren möchte.

Was eigentlich keine gesellschaftliche Weisheit ist, denn ein Hauptanliegen des Bürgers heißt immer noch gesellschaftliche Stabilität.

Nur die gefühlte gesellschaftliche Stabilität bringt dem Bürger jene dringend benötigte Planungssicherheit, ein Resultat der sozialen Unsicherheit, der Bevormundung und des inneren Werteverfalls sind leider Gegebenheiten die den Bürger verunsichern.

Durchaus ein Ergebnis der fatalen Agenda 2010 Politik der rückwärts gewandten Sozialdemokraten, indem man ziemlich Humor und Interessenlos die Staatsbedürftigkeit des Einzelnen ökonomisch regulierte.

Das Fazit erkennt man im Jahre 2018, eine staatlich verordnete Regulierung der ökonomischen Bedürftigkeit eines Bürgers, der von Transferleistungen abhängig ist öffnete diese soziale Schiene.

Was soll die Steigerung des Bruttosozialproduktes, eine Managerabfindung und auch evtl. der Mindestlohn, wenn er nicht gleichmäßig und überall ankommt?

Sagen wir es anders herum, sozial ist das was sich vor unserer Haustür abspielt.

Wieso kam es eigentlich dazu? Man bediente sich in dieser Republik mit Selbstgefälligkeiten, mit Scheingefechten und präsentierte den jeweils Schwächeren als den Verlierer.

Etwas was Erich Kästner bereits im Fabian beschrieb, den Untergang des Moralisten.

In dieser Republik wurde es Mode den Anstand und die Moral über Bord zu werfen, damit startete man eine Wertedebatte und begann zu spekulieren.

Insofern ersetzte die Spekulation die Moral, die Ethik in der Ökonomie galt nichts mehr und das nicht erst nach VW Müllers Auftritt im Jahre 2017 in Berlin beim Regierungskrisengipfel zum Thema Diesel.

Damit machte nicht mehr VW Müller den Betrug salonfähig, man bezog sich auf den volkswirtschaftlichen Begriff „systemrelevant“.

Dieser Begriff wirkt zersetzend innerhalb der pluralen Demokratie und macht durchaus den Einfluss der Parteien erkennbar.

Er zeigt auch die Ohnmacht des Staates an, hinsichtlich des Rechts in der Ökonomie sowie der fühlbaren Gerechtigkeit, es war einfach unsozial und ein offensichtlicher Betrug.

Man könnte 2018 meinen der betrogene Staat entlässt seine Kinder, in Anlehnung an Wolfgang Leonhardt kann man sagen, man darf sich nicht mehr wundern.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 06. Oktober 2018 um 16:40 Uhr  

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