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drei Minuten vor Zwölf

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Es ist drei Minuten vor Zwölf.

Nach den ersten 100 Tagen ist zwar unter Andrea Nahles ein neuer Wind im Willy Brandt Haus eingezogen und wahrhaftig stellt man sich den Problemen der Zeit.

Hier sollte man allerdings bereits einhaken, die parteiinternen Probleme der Bundes SPD liegen im Ursprung ganz wo anders als das Problem was der Wähler mit der SPD hat.

Offensichtlich fehlt der SPD immer noch der innere Wille zur Erneuerung, das kann man nicht mit Appellen und Standpunktanalysen erreichen, sondern nur mit einer inneren Kehrtwende.

Dessen politischer Mehrwert eigentlich ganz einfach zu fixieren ist „ wir sind für Euch da“ , dieser sog. absolute politische Mehrwert funktioniert nur wenn man glaubhaft ist.

Den politischen Antipol zum entfesselten Kapitalismus und zum aufkommenden Nationalismus besetzen, mit nachvollziehbaren und ebenso glaubhaften Argumenten und das Ganze vorgebracht von unverbrauchten Köpfen.

Nach dem Motto der letzten Jahre, gebetsmühlenartig vom Arbeitskreis der Seeheimer in der SPD vorgebracht, „ eigentlich sind wir mit guten Ideen besetzt aber die anderen Fraktionen lassen uns die nicht umsetzen.“

Damit halbierte man die Partei in der Wählergunst und mit jedem Mitgliedervotum was dem Geschmack der Seeheimer entsprach verlor die Partei an Mitglieder.

Es ist drei Minuten vor Zwölf und im Herbst des Jahres 2018 geht fast die Bayern SPD baden, eigentlich ist dieser fast programmierte Misserfolg nur die Konsequenz des Wählers auf das offensichtliche Unvermögen der Parteispitze die SPD zu erneuern.

Jede Erneuerung benötigt eine Idee auf all die Antworten zu Themen unserer Zeit und dazu neue Köpfe, gegen diesen Prozess stemmen sich stets immer Jene die von sich gegenseitig abhängig sind und das nicht nur in den Ortsvereinen.

Das Hauptaugenmerk sollte doch auf eine Aussage fixiert sein.

„ Wie findet man zurück zur Volkspartei?“

Beschäftigt man sich einmal damit und weniger mit Wählerwanderungen und Analysen, mit Statistiken und Grafiken so kommt man zu einer Überzeugung, den Sonnyboys lief das Volk weg.

Der Rest fällt unter „ ferner liefen“, all denen die von den Wahlplakaten lachen fehlt der Schlüssel zum Impuls, damit der Funke überfliegt.

Es fehlen also die Persönlichkeiten die den Mut haben die eigentlich Ewiggestrigen zu kritisieren, die immer noch an der Agenda 2010 festhalten möchten und die keine Alternative zu den Hartz Gesetzen zulassen möchten.

Es fehlt in dieser Gesellschaft an einer Wertedebatte, wir erkennen zwar einen gewissen Sanierungsbedarf können aber andererseits kaum noch immaterielle Güter schätzen.

Der Rückzug des Staates in der Verantwortung zum Bürger hinterließ einen Schaden im Vertrauen des Bürgers in den Staat, mit der Demontage des Sozialstaates begann der Prozess des Niederganges der Sozialdemokratie.

Diese Betrachtung allein hätte schöpferische Impulse für eine bessere und sozialere Welt , in der das Recht gegen Jedermann gilt aber gerechter sein wird, Ideen freisetzen müssen über den ökonomischen Prozess hinaus und hin zu einer zukunftsträchtigen Gesellschaft die lebenswert für jeder Mann und Frau sein würde.

Genau das versäumte man, Bayern mit 12% ist die Quittung für das Unvermögen einer Andrea Nahles.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 21. August 2018 um 14:03 Uhr  

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