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Attikabank - versucht der Investor Allianz sich in Griechenland politischen Einfluss zu erkaufen?

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Banken in Griechenland

Sind seit Ausbruch der Krise im Jahre 2010 ins straucheln geraten vorallem weil Konsumenten und kleine Händler aufgrund von massiven Umsatzrückgängen diese nicht mehr zurückzuführen konnten.

Eine der kleinen Banken ist die Bank von Attika, die in der Vergangenheit - vor Ausbruch der EU Inklusionskrise -stets gute Ergebnisse ausweisen konnte und deren Aktienkurs sich daher vervielfältigen konnte. Damit war ab dem Jahre 2010 nachdem die Bundesregierung die für den Versicherungsschutz von Menschen mit Behinderungen so wichtigen 5. EU Antidiskriminierungsrichtlinie im Europäischen Rat auf Druck vorallem der Deutschen und Italienischen Versicherungswirtschaft blockiert hat [Allianz-Generali]. Für das Zusammenleben in Europa ist jedoch der gesellschaftliche und wirtschaftliche Einbezug von Menschen mit Behinderungen und daher die im Rat blockierte Richtlinie außerordentlich wichtig, denn inklusive soziale Inklusion für alle Teile der Bevölkerung in der Europäischen Union - also auch den 100 bis 120 Millionen Menschen mit Behinderungen - fördert die soziale Einheit und damit die politische und wirtschaftliche Einheit in der EU. Auf der Hauptversammlung der Bank von Attika am Mittwoch, wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der Bank beschlossen u.a. der Verkauf notleidender Kredite der Bank an Pimco einer weltweit agierender Tochtergesellschaft der Allianz Versicherung AG aus München, die durch ihren politischen Einfluss im Jahre 2010 auf die Bundesregierung die Krise in der EU, die Krise in Griechenland und damit auch die Krise auf die Bank von Attika wenn nicht gar verursacht so doch erheblich gefördert hat. Die Übernahme den Kreditpaketes an Pimco über 1,3 Milliarden Euro zu einem Preis weit unterhalb erfolgte obwohl zwei weitere Interessenten in der Schlange standen u.a. die Investmentgesellschaft des Königreichs Dubai. Beraten wird die Bank von Attika bei der Restrukturierung ihres Geschäftes von Rothschild aus London. Für mich stellt sich vor diesem Hintergrund die Frage, ob die Allianz über ihre Tochter Pimco und die Bank von Attika nicht in Wirklichkeit neben den wirtschaftlichen Zielen bei der Bank selbst, die wohl als ehrenhaft anzusehen sind in Wirklichkeit auch politischen Einfluss in Griechenland nehmen will, die die potentielle Freigabe der 5. EU Antidiskriminierungsrichtlinie im Rat betrifft, denn in Griechenland ist die Behindertenbewegung überaus stark. Was ist die wahre Absicht der Allianz AG in Griechenland und in Europa? Soziale Inklusion für alle Bürger durch u.a. inklusiven Versicherungsschutz und einheitliche Regeln hierzu, die die blockierte Richtlinie beinhaltet oder in Wirklichkeit doch das Gegenteil und damit Rückschritt auf voller Linie? Transparenz auf Ebene des Vorstands der Bank und ihres Beraters aus London weshalb die Allianz Versicherung als Investor bevorzugt worden ist und keiner der beiden anderen Investoren wäre vor diesem politischen Zusammenhang, der sich aus langjähriger Beobachtung der diese politische Frage ergebenden Zusammenhänge ergibt sicherlich angebracht!

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17. August 2018 um 17:51 Uhr  

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