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Zur Wahl der Bundesvorsitzenden

Man sollte fairerweise einfach annehmen, die Parteiführung war ziemlich überrascht, dass eine Frau es wagte sich als die wählbare Alternative zu präsentieren.

Anders lässt sich die Arroganz der führenden Genossen im Willy Brandt Haus kaum erklären, z.B. die Pressekonferenz in einem Raum ohne Tontechnik war an Unvernunft kaum zu überbieten.

Noch kurz vor dem Parteitag kam mancher MdB mit einem fast identischen Wortlaut auf Facebook um für die Fraktionschefin zu werben, das ging soweit wie man eingebunden war.

Ganz einfach man machte Werbung als die übertragbare Art eines politischen Durchlauferhitzers, was andererseits stets gefordert wird nannte man wiederum Prinzipientreue.

Betrachtet man ein solches Verhalten allerdings aus reiner Sicht der Soziologie, kann man durchaus von einem Demokratiemanko sprechen.

Es handelt sich hierbei um gewählte Abgeordnete, die ihrem Gewissen verpflichtet sind und wenn solche in eine Doppelfunktion kommen als Delegierte, gilt weiterhin die politische Mengenlehre.

Die sich wiederum aus den demokratischen Tugenden, der Ideologie sowie der kritischen Vernunft zusammensetzt.

Damit stärkt man sich und sein weiteres Verhalten, wer aber rein aus Bequemlichkeit oder um bei der Chefin gute Mine zu machen sich als Reflektor von Meinungen macht, gibt eigentlich nicht nur sich sondern mehr oder minder die interne Diskussion innerhalb der Partei auf.

Man könnte das wiederum auch als den Gewissenskonflikt bezeichnen, in den haben sich dann aber die MdBs mittels ihrer Doppelfunktion selbst gebracht und damit machen sie sich angreifbar.

Analysiert man das wiederum und nimmt dazu das Ergebnis von 66 % für Andrea Nahles, so kann man getrost davon 20% abziehen, das sind jene von der Gunst des Fraktionsvorstandes Abhängige.

Unter dem Strich, wollen zwar alle Delegierten Erneuerungen bloß sollten diese wiederum sie nicht berühren, wobei eine Erneuerung der Beginn eines Prozesses ist mitunter eines ungewissen Ausganges.

Man sollte nicht die Partei erneuern, man sollte den Kurs und den eigentlichen Inhalt erneuern und möglichst keine hohlen Phrasen mehr dreschen, dem Volk einfach mal auf das Maul schauen.

Inhaltlich war Simone Lange weiter, ihr ging es primär um eine Korrektur, um die wir nicht herum kommen werden.

Die eigentlich brennende Frage an die gewählte Vorsitzende lautet nach wie vor: „ Wie kann es möglich sein, dass SPD Wähler zur AfD abwandern?“

Eine weitere Aufgabe wird es sein, mittels Erneuerungen innerhalb der Strukturen vom Prinzip der justierten Delegierten Abstand zu gewinnen, denn die Demokratie lebt nun einmal von der Debatte.

Die Kultur der Debatte heißt zunächst nicht miteinander sondern fair zueinander sein, wo wir beim unmittelbaren Lernprozess sind.

Der wiederum beinhaltet nicht korrigieren sondern debattieren, für etliche Funktionäre sicherlich etwas Neues.

Denen sei aber gesagt es ist für die SPD fast 5 vor 12, in manchen ostdeutschen Regionen ist sie bereits zur Randpartei geworden.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 27. April 2018 um 16:18 Uhr  

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