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Was ist konservativ? Eine Antwort auf "die Zeit" vom 22.03.2018

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Was hatte „die Zeit“ eigentlich gerissen die Frage aufzuwerten, „ was konservativ sei?“

Nicht nur das, man lieferte dabei zu wenig Argumente die mitunter Konservative für sich in Anspruch nehmen.

Sagen wir es einfach anders, konservativ sind Alle die sich politisch unflexible erweisen und zudem Erneuerungen stets ablehnen.

Wobei die eigentlichen Konservativen jene sturen Linken waren, die an der Staatsdoktrin nichts kommen lassen wollten.

Das hat allerdings nichts mit den Prinzipien zu tun, zu die man den Bezug herstellen sollte.

Politisch Konservative wirken alt gebacken stets an wenn sie ihre Privilegien verteidigen möchten, wobei die eigentlichen „ Prinzipien“ positiv besetzt sind, „ Privilegien“ werden sich immer in der Gesellschaft negativ niederschlagen.

All das hat mit der Herangehensweise zu tun, das Aufzeichnen und die Behandlung von Problemen, etwas was sich gem. Hannah Arendts Theorie auf das Denken bezieht.

In der Welt der Konservativen wird anders gedacht und demzufolge werden die Probleme anders behandelt, diese Argumentation vermisste man in „ der Zeit“.

Man kennt kaum den eigentlichen Querdenker unter den Konservativen, hält man damit den Spielball flach um gesellschaftlich relevante Themen auf sich zu fixieren kommt ein gedankliches Schwarz/Weiß Schema ins Spiel.

Etliches von dem was „die Zeit“ schrieb erlebte fast jeder Linke in einer Diskussion mit den Konservativen, wobei da wiederum der Bezug zum fixierten Denken beim Wertkonservativen logisch erklärt werden könnte.

Unverständlich wirken die Neo- Konservativen, darunter fällt der Großteil von denen die den Aufruf in der Zeit mit unterzeichneten, sie verteidigen keine vermittelbaren Werte sondern stellen ihre Meinung heraus.

Etwas was man durchaus als gewollte Meinungsmache bezeichnen sollte, da reihen sich etliche ein und zudem noch Sarrazin.

Diese Neo- Konservativen sind mitten in unserer Gesellschaft, man wundert sich, wie offen einige von denen mit ihrer Meinungsmache sich in Stellung bringen.

Was sie vereint ist ihre Antimeinung zur pluralen Demokratie, was dem Zeitleser erst später auffällt.

Neo- Konservative in unserer Gesellschaft ist der Zusammenschluss der Anti- Pluralen Bewegung, eine Bewegung die kaum vor Parteigrenzen halt machen wird.

Versuchen wir mal eine Interpretation dieser Lage, es sind erkennbar Enttäuschte aus dem Lager der Wertkonservativen dabei aber auch etliche Nationalkonservative und dieses Gemenge macht sie so unberechenbar.

Wobei „ die Zeit“ wiederum kaum auf die beachtliche Zahl der Nationalkonservativen eingeht, bei einigen kann man den Werdegang verfolgen über die CDU zur AfD.

Dabei kommt es sicherlich nicht auf den Blickwinkel des Betrachters an, man sollte seine Gedanken fixieren auf den Einfluss der Nationalkonservativen.

Manche Medien behaupten stets immer noch, Angela Merkel habe die Union von rechts über die Mitte nach links gerückt, was für manche Beobachter zwar richtig ist aber der Vergleich ist ein anderer.

Unter Merz waren rechtslastige Äußerungen von wen auch immer niemals geduldet worden, im Gegensatz zu Angela Merkel.

Es gibt nämlich immer noch diverse Schnittstellen zwischen den Nationalkonservativen und den Nationalisten, die liegen mitunter gar nicht so weit auseinander.

Die eigentliche Gefahr wurde sichtbar mit der Wiedergeburt der Nationalisten, es sind nicht die Rechte auf der Straße sondern es sind die Biedermänner in den Parlamenten.

Denkt man nun im Schema der Soziologie, dann besetzten die jene Themen die die Konservativen in der Union bereitwillig freigaben, innerhalb der Konservativen gibt es nun ein Lager rechts von der CDU/CSU.

Was durchaus die gesellschaftliche Reflexion auf die Politik von Angela Merkel sein kann, insofern ließ man seiner Unzufriedenheit den freien Lauf.

Ich selber sehe die Neokonservativen nicht die Belastung der Demokratie an, eine Bereicherung sind sie allerdings auch nicht, denn ich persönlich benötige nicht die Meinung von Eva Hermann zum Thema des Alltags.

Eine Gefahr sehe ich bei der evtl. Verharmlosung einer von den Nationalen ausgehenden Radikalisierung, wo da wiederum die Toleranz der Neokonservativen größer sein könnte als man meint.

Etwas was in den ostdeutschen Kleinstädten heute bereits an der Tagesordnung ist, wenn das „ die Zeit“ damit meinte, dann hätte sie mehr darauf eingehen müssen, ich bin mir fast sicher „ die Zeit“ hat unter denen kaum ihre Leser.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 24. März 2018 um 15:15 Uhr  

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