Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Armut bedeutet Staatsversagen

Armut bedeutet Staatsversagen

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Gibt es eine gesellschaftliche Strategie gegen Armut?

Wissen all Jene die Gesetze erlassen überhaupt was Armut bedeutet, wie geht unser Staat mit den Armutsbetroffenen und Armutsgefährdeten um?

Über Jahre hinweg hat man die Armut in Mitteleuropa verdrängt, wo sie doch bereits vor 20 Jahren in den Kommunen begann sich zu verhärten und von Jahr zu Jahr zunahm.

Welche Gesetze man auch erließ, sie bedeuteten für etliche Arme einfach Ausgrenzung.

Es hatten die Armen unter uns keine Lobby und man begann Leistungen für Arme sich finanzieren zu lassen und damit machten wieder Andere gute Geschäfte.

Bei allen Parteien war das ein Tabu- Thema, man sah unwillig weg aber es spiegelte sich in unserer Nähe, das Armut, Ausbeutung und Ausgrenzung in einem Zusammenhang stehen.

Es sind nicht immer nur die persönlichen Schicksalsschläge die Menschen in die Armut treiben sondern Armut erzeugt ein System von Technokraten ohne Herz und Verstand.

Armut entsteht immer dort wo von Menschen die Solidarität missachtet wird, immer dann wenn die Gewinnerwartung zu lasten Anderer weichen muss.

Fragen wir uns erst einmal wer ist von Armut betroffen?

Zunächst ganz ohne etwas sozial verbindliches sind es Obdachlose und unter denen sehr viele Frauen.

Dazu kommen etliche Alleinerziehende, schon immer befanden sich hier auch die Großteil von allen Migranten.

Mittlerweile gibt es auch Familien, dessen Kinder werden in die Armut geboren und es gibt Ältere.

Die Altersarmut nimmt einfach zu, das wissen unsere Wohlfahrtsverbände eigentlich wesentlich besser als manches Ministerium, was dazu nur nüchterne Zahlen präsentiert.

Die wachsende von Bügern in Altersarmut hängt unmittelbar mit der Arbeitsbiografie des Betroffenen zusammen.

Das kapitalistische Wirtschaftssystem operiert mit einer stets kalkulierbarer Größe, die man als Arbeitnehmer innerhalb der Ökonomie anders interpretiert als in der Soziologie.

Damit kommen wir zum erweiterten Thema, was man den Verteilungsprozess nennt.

Das heißt mit der Entlohnung von Mitarbeitern steigt die Zahl von Menschen in derzeit evtl. noch nobler Armut, was im Alter sehr schnell zur Altersarmut führen wird.

Es haften allerdings an diesen Begriff die neoliberalen Vorurteile, dass sozial eigentlich nur das sei was Arbeit schafft.

Was im Ansatz richtig ausgedrückt war entwickelte sich zum erkennbaren Staatsversagen, denn einerseits vergrößerte sich der entsprechende Reichtum und die die Höhe der Steuereinnahmen des Staates aber andererseits schuf am Billigarbeitsplätze.

Damit setzte sich eine gesetzte Verteilung durch, man klammerte Arbeitnehmer am Erfolg aus und spielte Arme gegen Arme aus.

Eigentlich müssen wir uns alle schämen, das Politiker und die Medien Armutbetroffene Mängel zu billigten, da gab es etliche die berichteten und berichten vom Sozialmissbrauch und von einer zu geringen Qualifizierung.

Das ist allerdings keine Lösung sondern lenkt vom Thema ab, hier muss der Mensch wieder im Mittelpunkt stehen.

Die Bekämpfung der Armut ist nämlich ein Staatsanliegen, wer dort bereits in der ersten Phase beginnt zu selektieren ist herz- und gefühllos.

Es gibt nicht nur die sog. temporäre Armut, die wiederum immer begleitet wird von Ämtern und Organisationen und man findet meistens gemeinsam Wege, das ist aber nicht die Not der Menschen dessen Armut sich hartnäckig verfestigt hat.

Bei diesen Bürgern ist die Not Tagesordnung, dessen Geld ist nämlich so knapp bemessen und es reicht damit kaum für das Allernötigste.

Dazu kommen jetzt Asylbewerber und brennt der Kampf um den Grundbedarf, unsere bürgerliche Mitte hat sich hier entfernt- denn sich mit Armut beschäftigen ist nicht gewinnbringend, man ruft sogar nach Sozialdetektiven.

Dieses System der Deckung des Grundbedarfs funktioniert nur noch mittels des Einsatzes von Ehrenamtlichen, was wiederum eine Schande für den Sozialstaat ist.

Das ist allerdings nur die eine Seite, was fehlt ist eine Positionierung der Gesellschaft gegen die Armut.

Gibt es Alternativen gegen Armut ohne Solidarität ?niemals, deshalb benötigt man Strategien.

Es gibt sie, nicht nur der staatlich geförderte 2. Arbeitsmarkt, das bedingungslose Grundeinkommen, die Reform unseres Sozialversicherungswesen mit der Entkopplung der Arbeit als alleinigen Finanztransfers.

Trotzdem bleibt eins bestehen, das Problem der Ungleichheit in einem Land wo die Armut zunimmt und die Reichen immer reicher werden.

Welche Strategien werden hier verfolgt, man spricht von einem Recht auf Arbeit und versteht damit eine bezahlte Arbeit.

Derzeit verweigert man etlichen das Recht auf ein Einkommen was zur Teilnahme in der Gesellschaft benötigt wird und wiederum andere kontrollieren wiederum die Bedürfnisse.

Was sollen Zahlen von Experten wenn diese Tabellen nicht fair ermittelt wurden, fair miteinander umgehen heißt aber auch Lasten verteilen.

Damit sollten wir beginnen, Strategien sind nur Möglichkeiten und auch die werden die Armut nicht ganz ausschalten, nur muss man den Menschen Chancen geben die ihnen die Perspektive zeigen aus der Armut heraus zu kommen und das wiederum ist die Sache des Staates.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. März 2018 um 08:06 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 341
Beiträge : 5819
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 15950298

Verwandte Beiträge