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Diskussion um Essener Tafel kennzeichnet politische Arroganz und Tatenlosigkeit

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Die Diskussionen um die Verteilungskämpfe an den deutschen „Tafeln“ trifft Merkels Flüchtlingspolitik ins Mark.

Was in den strukturschwachen Regionen in Ostdeutschland vor sich hin brodelte, wird jetzt auch im Westen, insbesondere im Ruhrgebiet offenbar.

Die Flüchtlingspolitik wird auf dem Rücken der Ärmsten in unserem Land ausgetragen.

Von oben kommen nur moralische Vorhaltungen.

Es wird nicht darüber diskutiert, wie wir die Armutszuwanderung auffangen, die ihren Höhepunkt mit der Flüchtlingswelle 2015 und 2016 hatte, sondern darüber, dass die armen Leute sich doch gefälligst nicht gegen das wehren sollen, was derzeit in unserem Land stattfindet:

Konkurrenz um billigen Wohnraum

Konkurrenz der Ärmsten an den Tafeln

Konkurrenz um einen Platz in der Gesundheitsversorgung, die immer enger wird

Stattdessen gibt es arrogante Vorhaltungen an die Essener Tafel, die immer unerträglicher werden.

Das Prinzip der Umgangsweise mit den Armen, welches von unseren Medien mitgetragen wird, lautet, da, wo die Spannungen am größten sind, mit der Moralkeule draufhauen.

Mal sehen, wie lange das noch gut geht.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 09. März 2018 um 08:02 Uhr  

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