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Großzügig zu sein, wenn es um den Glauben geht und äußerst kleinlich zu werden, wenn Gesetze von Migranten ignoriert werden, würde uns Deutschen gut anstehen.

Unser Innenminister hat einen sehr vernünftigen Vorschlag gemacht, für den er unberechtigte Kritik aus der eigenen Partei bekam.

Ein muslimischer Feiertag ist in Deutschland längst überfällig.

Dabei ist es nicht nur unfair, dass muslimischer Arbeitnehmer an Feiertagen frei bekommen, mit denen sie nichts anfangen können und an ihren eigenen Festen Urlaub nehmen müssen.

Wir sind zwar noch in Deutschland und es gibt keinen Grund unsere christlichen Feiertagskalender in Frage zu stellen. Aber wo bleibt das Entgegenkommen?

De Maiziere, der nun wirklich nicht als herausragender Vertreter einer deutschen Willkommenskultur gelten darf und sich in den letzten Jahren bei den Multikultis viele Gegner geschaffen hat, die ihn beispielsweise für die Forderung nach konsequenterer Verfolgung und Abschiebung von straffälligen Migranten kritisiert haben, liegt hier in der Frage des Entgegenkommens einmal völlig richtig.

Die Kritik an seinem Vorstoß ist kleinlich.

Wir können Deutsche bleiben und trotzdem großzügig sein

Wenn die letzten Jahre der Migrationskrise etwas gezeigt haben, dann das, dass viele Politiker in Bezug auf Ausländer ihren Instinkt verloren haben. Entweder sie haben übertrieben oder den Kopf in den Sand gesteckt. Von der AfD bis zu Merkel ließ sich diese unselige Dichotomie überall beobachten.

Umso mehr freut es, wenn ein eher migrationskritischer Politiker gleichzeitig ein Signal der Fairness für alle setzt, die aus einem anderen Kulturkreis kommen und bei uns engagiert mitarbeiten.

Davon gibt es genug.

Also muss der Vorschlag für einen muslimischen Feiertag ebenso in die öffentliche Debatte, wie beispielsweise die Bekämpfung der Kriminalität durch muslimische Migranten, die in manchen Feldern beunruhigend ist und an der Loyalität zu unserer Gesellschaft zweifeln lässt.

Aber gerade das kann Grund sein, Loyalität für alle zu zeigen, die gesetzestreu und anständig bei uns leben und arbeiten.

Warum also nicht das Ende des Fastenmonats, Ramadan, das Zuckerfest zu einem offiziellen, bundesweiten Feiertag machen?

Der Innenminister argumentiert ganz richtig, dass ein muslimischer Polizist, der am Ramadan frei hat, vielleicht einen Kollegen vertritt, der zu Weihnachten gern zuhause wäre.

Solidarität ist angesagt – auch wenn wir Deutschland bleiben wollen. Es gibt eben auch viele deutsche Muslime, die wir in unserem Land halten und zufriedenstellen wollen, die auch einfach Deutsche sind, aber einen muslimischen Feiertag benötigen.

Wo liegt das Problem?