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Die Tribüne zur 4. Industrierevolution

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Zukunftsvisionen

Zukunftsvisionen wir können bereits davon ausgehen dass in wenigen Jahrzehnten fast jeder 2. Arbeitsplatz in den Bereichen der Erzeugung, Fertigung, Produktion und Logistik von Halbzeugen und Produkten weggefallen ist.

Wobei andererseits es eine Vielzahl von Produkten noch weiterhin geben wird, sie werden nur mittels anderer Herstellungsverfahren produziert.

Innerhalb der Produktproduktionskette wird die rein menschliche Arbeit auf einen Anteil von unter 10% reduziert werden können, demzufolge werden wir uns mit der Vielzahl von sterbenden Städten beschäftigen müssen und den Wert der Arbeit anders beschreiben sowie vergüten.

Der Mensch kann nicht dazu verdammt werden vom Produzenten sich zum Konsumenten zu wandeln und seinen Wert einseitig darauf zu beschränken.

Der Mensch hat nur eine Zukunft in einer aufgeschlossenen Gesellschaft, in der der Gewinner von Heute durchaus der Verlierer von Morgen sein kann.

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eine Antwort, eine andere ist ein Bewusstsein zu vermitteln dass der Staat hier seine Bürger nicht im Regen stehen lässt.

Es gibt zwar noch keine Formeln für die Zukunft der Arbeit, es geht lediglich um die Erkenntnis von zukunftsträchtiger und nachhaltiger Arbeit.

Was immer die Arbeit mit Menschen, für Menschen und am Menschen sein wird, das ist der Teil unserer Zukunft.

Es funktioniert nur mittels einer breiten Basis von Allgemeinwissen, erforderlich ist das Humankapital des Einzeln und sind dazu Berufe die gesellschaftlich anerkannt werden sollten und die man besser vergüten muss.

Alles andere ist den Status Quo in einer sich wandelnden Gesellschaft fehlerhafter weise mittels Steuergelder zu bewahren, dem eigentlich die Zeit davon rennt.

Rechnet man das quer, so ist die unbürokratische Finanzierung durchaus die Wirkungsvollste, es wird nicht das Thema sein sondern vielmehr das was man stets als Gegenfinanzierung umschreibt. Wobei die ökonomischen Gesetze von Input zu Output gelten.

Das ordoliberale Denkmodell der Gegenfinanzierung gerät ins Wanken und kann Ökonomien stranden lassen, in dieser in sich verzahnten EU kann eine Nationalökonomie einen Effekt auslösen, wo man Griechenland nur als Ouvertüre sehen sollte.

Es geht dabei um mehr, es geht in Zukunft um die Verringerung der Gesamtsumme Finanzeinnahmen durch Lohn- und Gehaltssteuern, es geht mancher Kommune an den Kragen weil die Gewerbeeinnahmen fehlen, die eine Seite eine zweite ist noch wesentlich gravierender, denn unsere Sozialkassen verzeichnen weniger Einnahmen.

Wir benötigen also ein Umdenken innerhalb der Systeme, wir brauchen die Solidarität des Stärken und das heißt ein anderes faireres Steuersystem was Reiche und Superreiche fairer belastet.

Luxus sollte besteuert werden, dazu benötigt man eine Luxusdebatte.

Wir kennen mittlerweile die Armutsgrenze pro Monat in Euro pro Person in diesem Land, kennen wir den Durchschnittsverdiener der Zukunft.

Wer kennen ihn nicht, wir wissen auch nicht wo Luxus beginnt, wenn man die Armutsgrenze auf 928 Euro legt dann kann man die Luxusartikelpreisgrenze auf 5 Nettomonatsbezüge festlegen.

Wir sollten uns es unserer Zukunft wegen wagen, denn auch das könnte ein kleiner Schritt in Richtung Gerechtigkeit sein.

Anstatt einer Vielzahl von gebeutelten und unterbezahlten Arbeitskräften in der Produktion in Drittländern könnten wir fairer miteinander umgehen, weniger Profit durch mehr an Fairness.

Lieber reparieren und es instandsetzen als sinnlos konsumieren, ob Winterkorn, Zetsche und Gesellen soweit denken können?

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 06. Mai 2017 um 16:42 Uhr  

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