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Gerechtigkeit in der Politik, kannte weder Marx noch Kurt Schumacher

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Was ist wann für wen gerecht?

Derzeit spricht man von mehr an sozialer Gerechtigkeit, bleibt aber ohne konkrete Beschreibung und damit bleibt das eine allgemeine Umschreibung.

Beschreiben wir die innere soziale Lage in der Republik, „sie ist spannungsvoll.“

Der Staat hat seine Bürger diesbezüglich unter eine gewisse Spannung gesetzt, denn im Ergebnis lässt sich die Armut nicht mehr übersehen.

Armut in einem reichen Land erzeugt man indem die Staatsbedürftigkeit der Bürger auf der sozialen Achse beschnitten wird, damit wird die Armut billigend mitunter in Kauf genommen und zu einer operativen ökonomischen Einheit.

Man klammert bewusst das Leben in einer Erwartung aus und fordert noch von den relativ Schwachen in dieser Gesellschaft einen Beitrag.

Im Prinzip ist das das Resultat einer Verweigerung der politisch Handelnden sich dem Problem zu stellen, Armut hat nun einmal viele Väter aber keiner bekennt sich zur Vaterschaft.

Hier könnte Martin Schulz ein Bekenntnis ablegen, genau das fehlt aber wer sich nicht bekennt wirkt nur als Macher und der Macher ist gierig weil der Einfluss ihn wieder seinen Profit sichert.

Letzteres ist zwar aus der kritischen Ökonomie, man kann es aber durchaus auf die Politik von Heute beziehen.

Man bezieht sich auf ordoliberale Thesen von Gestern und klammert aus, daraus entstand ein ungleicher Verteilungskampf.

Es geht also nicht um mehr sondern um weniger, nur das Gewaltige muss gleicher verteilt werden, Gerechtigkeit sollte man anwenden und damit sind wir bei der Fairness, nicht verteilen unter seines Gleichen sondern fair verteilen.

Ein etwas längerer Schritt, der einfach herausfordert zur Korrektur jener Politik die ein sozialdemokratischer Kanzler mal mit dem Titel „Agenda 2010“ beschrieb, was sich für den nach Staatsbedürftigkeit ringenden Bürger als soziale Höllenmaschine erwies.

Sicherlich steht immer der Mensch im Mittelpunkt, das sind wir unserem Gewissen schuldig nur ein durchaus überforderter Mensch wird sich politisch nicht mehr arrangieren, er wird jene nicht mehr wählen die ihn überfordern.

Wir benötigen keine Korrekturen an Höllenmaschinen sondern sollten der Fairness eine Chance geben.

150 Jahre nach dem Kapital von Karl Marx sind manche Passagen dort aktueller denn je, man sollte sich dazu nur mal bekennen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 18. April 2017 um 15:14 Uhr  

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