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Solidarität und was versteht euer MdB darunter?

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Solidarität ist nun einmal eine Einbahnstraße.

Nicht nur das muss man etlichen Zeitgenossen stets und ständig erklären, die erste erkennbare Solidarität vollzog der Barmherzige Samariter.

Innerhalb der Arbeiterbewegung ist es eine Ehre für etliche unter den Samaritern Nächstenliebe zu praktizieren.

Eigentlich ist es paradox wenn man unter politisch interessierten Bürgern über die Solidarität diskutieren muss, es gibt nämlich immer noch welche die verstehen unter Solidarität Beistand.

Paradox ist es aber auch, dass man in der Bundesrepublik Deutschland bei einer steigenden Wirtschaftsleistung ein mehr an Solidarität benötigt.

Das wiederum könnte man schonungslos analysieren, wer zieht aus der steigenden Wirtschaftsleistung seinen Nutzen, in der Tat es sind nur 40% von allen.

Die Mehrheit in der Bevölkerung hat nichts davon, betrachtet man diese 40% von allen dann sieht man mehr als die Hälfte davon die sich kaum uneigennützig sozial arrangieren.

Wobei die soziale Komponente in diesem Fall auf eine freiwillige Bereitschaft basiert, im Gegensatz dazu ist die Solidarität mehr als eine Weltanschauung.

Solidarität ist also das primär bessere im Menschen, es basiert auf das soziale Gewissen und setzt ökonomische Begriffe außer Kraft, ohne Solidarität von oben nach unten funktioniert kein Sozialstaat.

Die Wiederherstellung eines Sozialstaates basiert auf Teilnahme, Teilnahme ist eine demokratische Tugend, die Teilnahme aller sollte eine gesellschaftliche Verpflichtung sein, ist es aber nicht.

Man vollzieht ökonomische Tatsachen und klammert mehr als 60% der Bevölkerung vom wirtschaftlichen Aufschwung aus, was ökonomisch zwar legal ist kann andererseits demokratisch unfair sein.

Mehr Fairness in der Ökonomie wäre auch mehr demokratische Kontrolle, Demokratie funktioniert nur mittels der parlamentarischen Kontrolle, ein Weniger an Profit wäre also ein demokratischer Gewinn.

Weniger an Profit für Winterkorn und Co. könnte eine Spirale der dringend notwendigen Umverteilung-Debatte neue Impulse geben, wenn sich gewählte Parlamente dazu nicht in Stande fühlen wird das die Aufgabe der Zivilgesellschaft für die nächsten Jahre sein.

Zurück zur Solidarität, was auch bedeutet bereit sein zu helfen über den Tag hinaus und das funktioniert heute bei den sozial schwachen in der Gesellschaft wesentlich besser als in den ökonomisch stärkeren.

Mancher von ihnen verweigert sich der Solidarität, es sind also die Mitbürger unter uns, die zwar das Neue Testament kennen wollen aber sich im täglichen Leben weit davon entfernten.

Erinnern wir uns, wie viele liefen achtlos an den Kranken und Obdachlosen vorbei, erinnern wir uns was trieb den Barmherzigen Samariter an?

Bekennen wir uns ruhig einmal, wo und wann waren wir anderer Meinung als unsere Abgeordneten, stehen wir immer noch dazu, dass Teile unserer Reichtums auf die Armut Afrikas beruht?

Weshalb müssen wir Banken retten wenn es unserem Nachbarn stets schlechter geht, dazu steht die Solidarität und die basiert auf Nächstenliebe und widerspricht damit allen Passagen der sozialdemokratisch neoliberalen geprägten Agenda 2010.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 07. März 2017 um 15:54 Uhr  

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