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Etwas Mut ihr mutlosen

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Nachdem ich meinen eigenen Artikel über die Stadt, die es so nicht mehr gibt las und ich das immer noch verarbeite was vor wenigen Jahren der große Historiker Christopher Clark in der Urania sagte. „den Menschen von heute noch morgen das erzählen so wie es war und wie man es erlebte.“

Professor Christopher Clark muss es wissen, denn er studierte in jenen wilden Jahren als Student aus Australien für einige Semester an der FU in Berlin.

Eigentlich sollte man gar nicht dazu aufrufen, es müsste normal sein anderen wiederum zuzuhören, das betrifft allerdings nicht nur das alte Westberlin, es gab nun einmal die DDR und es gab den Jürgen Sparwasser.

In diesem Staat war nach unserer Meinung nicht alles so wie wir es kannten aber hier wohnten unsere Nachbarn in Würde und Anstand.

Sie lebten dort und erlebten den Alltag, meisterten Situationen die uns mittlerweile fremd geworden sind und unsere Nachbarn in der alten DDR hatten trotzdem Humor.

Die hatten mehr Humor als mancher Miesepeter heute, man half sich nämlich und das war nicht nur unterschwellig.

Es muss doch noch irgendwo einen Zeitgenossen geben, er offen zu sich ist und evtl. sagen könnte, „ man lebte in einem Staat und hatte den falschen Hut auf aber trotzdem gewöhnte man sich an die Funktionen, man lebte mitunter nicht für aber mit dem Staat.“

Rücken wir doch dabei wieder einmal das Alltagsleben in der Vordergrund, den Staat gab es nun einmal von welchen Gnaden auch immer, hier lebten unsere Nachbarn, unsere Verwandten und auch unsere Freunde und nun findet mal Mut uns zu berichten „ welche Erlebnisse waren das in der Kinderrepublik?“

Wie war das Zuhause, Eure Eltern liebten Euch so wie unsere uns, es kann doch nicht anders gewesen sein? Wer am Prenzlauer Berg oder in Kreuzberg Zahnschmerzen hatte der ging zum Zahnarzt, wer zur Bank ging der brauchte Geld.

Eigentlich gab es soviel Normales zwischen Ost- und West, wir sollten doch mal darüber sprechen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 11. Oktober 2016 um 12:55 Uhr  

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