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Frag deinen Abgeordneten!

. . . Der stellvertretende SPD-Chef Ralf Stegner wandte sich gegen die geplante Absenkung des Rentenniveaus.

Dessen drastischen Rückgang „können wir nicht zulassen“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Die Riester-Rente sei nicht die Lösung gewesen.

„Wer die Riester-Rente bräuchte, kann sie sich nicht leisten, und wer sie sich leisten kann, braucht sie nicht.“

Wenn die Politik nicht handele, entwickle sich das Rentenniveau in Richtung von 42 oder 43 Prozent, mahnte er.

„Für Gutverdiener mag das okay sein, für Normal- oder Geringverdiener geht das nicht.“

Pressemitteilung vom 11.04.2016: Die Internetseite www.rentenpolitikwatch.de wurde gestartet.

Ab dem 11.4.16 werden die Briefe an sämtliche Abgeordnete verschickt.

Wir wollen eine Wahlhilfe geben

89% der WahlbürgerInnen würden eine Partei, die die Renten kürzen will, nicht wählen!

(Das hat das Emnid-Institut in einer Umfrage im Februar 2015 ermittelt.)

Aber offensichtlich verhalten sich die WählerInnen bisher anders als sie eigentlich wollen oder gehen aus Enttäuschung nicht mehr wählen (28% Nichtwähler).

Die CDU/CSU, SPD, Die GRÜNEN und die FDP haben das Rentenniveau seit 2000 real um 10% gesenkt, es soll bis 2030 um weitere 15% gesenkt werden! Wer die Renten systematisch um 25% senkt, ist nicht wählbar!

Auch die Binnennachfrage wird damit erheblich vermindert, mit volksswirtschaftlich sehr schädlichen Folgewirkungen.

Die genannten Parteien haben durch Renten- und Arbeitsmarkt“reformen“ mit einer Reihe von Gesetzen dafür gesorgt, dass Altersarmut stark zunimmt.

Statt eine lebensstandardsichernde Rente zu erhalten, werden in wenigen Jahren viele Millionen Menschen in Deutschland von Altersarmut betroffen sein.

RENTENPOLITIK-WATCH will die Orientierung in einer komplexen, schwer durchschaubaren politischen Landschaft erleichtern.

Die Renten sind die Lebensgrundlage für über 20 Millionen Menschen in diesem Land.

Sie wird die zukünftige Lebensgrundlage aller folgenden Generationen sein.

Über die Höhe dieser, mehr als 90% der Bevölkerung betreffenden, Lebensgrundlage wird politisch bestimmt.

Wie die einzelnen PolitikerInnen, Abgeordneten und KandidatInnen zur Bundestagswahl sich zu dieser fundamentalen Frage verhalten, ob sie den eingeschlagenen Kurs zur millionenfachen Altersverarmung weiter verfolgen wollen oder ob sie dagegen bzw. umsteuern wollen, soll anhand von fünf grundsätzlichen Fragen transparent gemacht werden.

Herausgeber: Trägerkreis RENTENPOLITIK-WATCH – Personen aus gewerkschaftlichen Ausschüssen und rentenpolitischen Organisationen.*

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 13. April 2016 um 02:43 Uhr  

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