Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Zurück in die Gebärmutter

Zurück in die Gebärmutter

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Eigentlich ist es nicht meine Art mich zu der aktuellen Tagespolitik zu äußern, denn mitunter versteht man unter der Politik etwas anderes als es einem von den Parteien Tag täglich geboten wird.

Politik die man nachvollziehen kann und mit der man sich konstruktiv auseinandersetzen kann hängt immer vom vorgestellten Konzept ab, mittlerweile ist das mitunter bereits seitenverkehrt, wenn der Bürger als umworbener Wähler Konzepte entwickeln muss und hochbezahlte Politiker in gewählten Ämtern Mac Kinsey beschäftigen muss um überhaupt eine Struktur zu finden, ist das jenes Armutszeugnis was man Sozialdemokraten ausstellen muss.

Zunächst nimmt man den Job auf Zeit ernster, in den man sich wählen ließ oder den man über eine Liste zugespielt bekam.

Man muss sich dabei auf das eigene Haus verlassen, das weiß eigentlich in der freien Wirtschaft vergleichbar ein Jeder, der dort die Mitarbeit seines Hauses in Frage stellt wird nicht mehr lange diesen Posten haben.

Das nennt man unter Managern, die Umkehrung des Vollzuges oder die Reaktion derer die man blamieren wollte.

Übersetzen wir das in die Etagen der Berliner Senatskanzlei, die Quittung bekommt der zurück der eine Unternehmensberatung ins Haus holte und das in dreierlei Hinsicht.

Zunächst gab er Steuergelder dazu aus, die man nur einmal ausgeben kann in einer noch so klammen Stadt, wo öffentliche Schulen verfallen und in der Bürgerämter nach wie vor, nicht nur unterbesetzt sondern auch noch überfordert sind.

Dazu kommt das Projekt, eine Gegenrechnung ergibt immer wie leistungsstark Referenten in der Verwaltung sind, sie sind die eigentlichen Kenner der Materie und kennen durchaus die Schwachstellen, man nennt das innerhalb der Verwaltung die Schachstellenanalyse.

Entweder weiß man wie eine solche installiert werden muss oder der Fisch stinkt am Kopf.

Meint nun wirklich Björn Böhning Mac Kinsey löst die Schlangen vor dem Lageso auf oder bedient er sich einer Beraterfirma zur Findung der eigenen Meinung?

Falls letztes zutrifft, dann ist es fünf vor zwölf innerhalb der jungen Garde in der SPD, damit haben etliche ganze Arbeit geleistet und eine Partei von innen ausgehöhlt.

Der Transformationsprozess von Gedankenspielen, Meinungen, Konzepte und Programme ist eigentlich das Bindeglied innerhalb der Parteien, nicht das Erziehen der Mitglieder sondern das mitentscheiden.

Es geht innerhalb der SPD mitunter die blanke Angst herum, dass Entscheidungen anders ausfallen könnten als von vielen erwartet, das steigert sich und für etliche ist dann die Wahl das Ergebnis, was gar nicht so überraschend sein kann.

Es argumentieren zu viele von oben nach unten in einen luftleeren Raum, damit bedient man zwar die eigene Karriere aber kaum seinen Wählerauftrag.

Wir nähern uns nun einem Thema, was so alt ist wie unsere Verfassung, welchen Wählerauftrag hat jener Parlamentarier der über die Liste der Partei ins Parlament kam?

Prof. Robert Leicht, der damalige Präsident der evangl. Akademie am Gendarmenmarkt sagte mal in der Reihe, „ Rückkehr des Parlamentarismus nach Berlin“ jenen wofür seine Partei stand.

Auf die Vergangenheit bezogen stimmt das sogar, nur war das Godesberger Programm der SPD im Jahr 1959 und wer steht von den Vorderen im Willy Brandt Haus noch zum Godesberger Programm?

Würden wir Godesberg ernst nehmen, wobei ich fast annehme alleine das schafft nicht mehr Jeder der meint Oppermann und Gabriel seien die SPD, klammern wir diese extremen Beispiele einmal aus.

Wir hätten es also mit einer Repolitisierung zu tun, etwas was nach der Wiedervereinigung den Bach herunter ging, die Getreuen der Ost SPD waren williges Abstimmungsinstrument was sich derzeit auf der Verliererstraße wieder findet.

Repolitisierung beginnt im Alltag, nach der Frage der Alternative, erst damit beginnt der Dialog.

Demokratie bedeutet nämlich die Herausforderung annehmen und damit wird sie lebendig, eine eintönige und fade Demokratie ist jene die nur nach Mehrheiten für die Regierung sucht, nun sind wir beim Prinzip der Netzwerker in der SPD, denen geht es nicht um Programme sondern nur um Mehrheiten.

Die daraus tangierende Frage folgt, was erreichen eigentlich Mehrheitsbeschaffer?

Darauf eine kluge Antwort, die Beteiligung am Ertrag. Damit dient die Mehrheitsbeschaffung nur die Interessen Einzelner, damit entfernt man sich der Solidarität, muss wohl in Baden Württemberg ein Fremdwort sein, übersetzen wir das : so schlaffe damit es auch dem Schwächeren dienle.

Nun sind wir wieder bei der Bergpredigt von Jesus Christus, Herbert Wehner verstand die und konterte aber um das zu können muss man sich damit beschäftigen.

Genau das allerdings taten großenteils unsere Genossen im Osten nicht, warum auch Sozialdemokraten im Osten Deutschlands sind eine Mischung zwischen einem Freischwimmer im Flachwasser oder ich war damals gar nicht dabei und suchte mit Nina Hagen den Farbfilm und weshalb fragt ihr uns das überhaupt?

Sind wir uns einmal einig, wir werden niemals Experten fragen, wo wir zunächst nicht wissen wozu man die benötigt und dann noch wie sie das wurden, nur Ruhe im Karton Mac Kinsey werden wir nicht beauftragen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 28. März 2016 um 01:53 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5750
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 14246696

Verwandte Beiträge