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Weekend of the Horror, Part 2

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Zu dem 'grandiosen Wahlsieg von Malu Dreyer' (Zitat Thomas Oppermann, zu recht gestern):

 

Herzlichen Glückwunsch, den allerdings unterirdischen anderen Ergebnissen in Baden- Württemberg (nicht Nils Schmidt geschuldet, er hat getan, was er konnte, danke, Genosse) und in Sachsen- Anhalt,- ebenfalls meinen Dank an die Genossin, die mein Dank einen Kehricht interessieren dürfte- mein Undank an Herrn Sigmar Gabriel.

Gracias für den Spruch, sinngemäss 'Wir sind die Partei des starken Sowohl als auch'. Wusste gar nicht, dass der von 'unserem' Willy ist.

Für und gegen also, mit identischer Emphase.

Na dann, die kommende Woche wird interessante Ergebnisse liefern, im Zirkus Flic Flac, beheimatet im SPD - Haus in Berlin.

10 Prozent in Sachsen, einem Bundesland dass mit August Bebel, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg und somit auch der SPD- Geschichte verbunden ist, nun gut.

.... ups, das obige kursiv gestaltete, hiermit korrigierte Satzkonstrukt mag entschuldigt werden. 10,6 Prozent, und nicht Sachsen, sondern Sachsen- Anhalt ('wer hat's gemerkt?')

Kann passieren, darf aber nicht. Ein seit 26 Jahren permanent im Nachtdienst eines gelben Logistikunternehmens tätiger Genosse mit Stolz auf seinen kleinen Magister in Politologie wird weiter mitreden, schüttet Asche auf sein Haupt, bittet um nachsichtige Entschuldigung, - und wünscht schon mal frohe Ostern..., ok?

Unteres bleibt allerdings, wie es ist... :

 

Keith Emerson hat sich erschossen, viele werden den gar nicht kennen, Freitag letzter Woche, mit 71 Jahren.

Wieder einer aus der alten Musik- Garde, Motörhead- Lemmy, Bowie etc. Ja und, mag man fragen.

Keith Emerson war Gründungsmitglied der Band 'The Nice', die Ende der sechziger Jahre klassische Musik in Rockpower transferierten, u.a. Leonard Bernstein's 'America'. Mit Greg Lake (King Crimson) und Carl Palmer von 'Atomic Rooster' entstand die Band Emerson, Lake and Palmer.

'Lucky Man', der grösste Hit der Band), war eine Pubertärphantasie von Lake, textlich albern, musikalisch grandios, u.a. mit dem ersten Einsatz des Moog- Synthesizers (ausgenommen einer alternativen Version von 'Let it be' der Beatles ein Jahr davor) , 1970 realisiert .

Klassisch am Klavier ausgebildet, war Emerson ein Enfant Terrible in den ersten Jahren der Siebziger, grandios erfolgreich auf Tourneen und auch mit Plattenverkäufen.

Die 'Welcome back to the show that never ends'- Tour 1973/74 mit riesigem Equipment war Geburtshelfer der zwei Jahre später entstehenden 'Punk'- Kultur, als Antipode neben anderen damaligen Pop- Giganten wie Genesis, Pink Floyd , Yes etc.

Was damals als 'Jugendkultur' missverstanden worden ist, zeitigt heute andere Interpretationen:

Bands wie die 'Sex Pistols', 'The Clash' und andere waren soziologische Protestphänomene, mit 'Musik' hatte das wenig zu tun.

'London Calling' (The Clash) oder 'God save the Queen' von den Pistols sind Momentaufnahmen netter krawalliger Jugendprotestphänomene, mehr nicht.

ELP verarbeiteten früh Mussorgsky's 'Bilder einer Ausstellung' in expressiven Interpretationen, später u.a. Gustav Holst's 'Planeten' usw. kurz gesagt.

Danke, Keith Emerson für die Vergangenheit.

Viel Glück, SPD, für unsere gemeinsame Zukunft.

Bis die Tage...

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 20. März 2016 um 21:51 Uhr  

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