Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Die Demokratie benötigt die Konjunkturspritze

Die Demokratie benötigt die Konjunkturspritze

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Bei all dem vorhandenem und jetzt wiederum sichtbaren rechten Gedankentun in unserer unmittelbaren Umgebung, was man nicht begreifen kann und auch nicht toleriert werden sollte, könnte aber die Demokratie zu einer Hochkonjunktur kommen.

Dazu sollten wir Abschied nehmen von den sog. Angepassten und Angenehmen unter uns, die massenweise in den letzten Monaten zu Wort meldeten.

Sie meldeten sich in ihrer Art zu Wort, die es konformen Kritisierens, dabei versuchen etliche etwas richtig zu machen was aber dennoch falsch bleibt, denn der sich des mitunter erwünschten konformen Kritisierens bedient lebt eigentlich nur mit in einer gesellschaftlichen diffusen Masse.

Es ist nun einmal in der Gilde der sich selbst bereinigten Senkrechtstarter und Sessel-Forzer über Perioden hinweg in der Politik und in der Wirtschaft, von den Parteien bis in die VW Zentrale wird eine aufrechte und ehrliche Kritik zu der Attrappe der jeweils Mächtigen.

Die Demokratie erlebt nicht gerade eine Hochkonjunktur wenn gewählte Volksvertreter in einen Extra- Leseraum im Wirtschaftsministerium sich für eine Weile in Geheimakten einlesen dürfen, da wäre bereits eine berechtigte Kritik angebracht.

Es ist nämlich nur der demokratische Lärm von jenen die im Gleichschritt versuchen den aufrechten Gang zu finden, alles andere ist nämlich eine demokratische Attrappe.

Wir müssen weg von einer sog. vorschnellen Verurteilung von denen die sich dem entziehen und nach Alternativen suchen, derjenige der dabei den Aufrechten als einen Nörgler bezeichnet ist eigentlich der der den moralischen und politischen Anstand nicht besitzt.

Es sind ganz einfach gesagt, die Linientreuen denen der Mut fehlt mitunter selbst zu denken.

Für viele ist das bereits ein Makel, denn der Zustimmer und Absegner ist gefragter und umworbener, er ist aber auch der Bequemer der manches von dem was er machte nicht beschreiben kann.

Wer seine eigenen Gedanken dem Karrieresprungbrett opfert kann zwar zum ideologischen Musterschüler werden, den der Ehrgeiz packt aber er wird niemals eine Persönlichkeit.

Eine Persönlichkeit strahlt etwas aus und wer das besitzt wird um seine Meinung gefragt, man setzt sie nicht mehr wie bei anderen üblich voraus, insofern wird eine Diskussion tiefer und feiner.

Das könnte das Ende des vorherrschenden politischen fuhrwerkens bedeuten, der Anfang wäre den Mut finden zum Widerspruch.

Nicht sich als Nörgler abstufen lassen, sondern den Wechsel vollziehen, die Demokratie lebt nämlich von der Diskussion und nicht wie manche fehlerhaft bekunden von der Zustimmung.

Dabei gibt es natürlich stets unbequeme Streiter, die allgemein zur Verkrustung der Auseinandersetzung beitragen, diesen und ihren Anhängern die stets sich in solchen Situationen nach vorne werfen sei gesagt, Demokratie gestalten ist kein Dienst nach Vorschrift.

Die Demokratie benötigt die Konjunkturspritze, keine Machbarkeitsstudie und auch keine politische Rendite sondern Themen die begeistern und die man bespricht, erst wenn das Unbequeme angenehm geworden ist hat man den Tagesordnungspunkt abgehakt.

Fleißig sollte eigentlich jeder sein, nur wer kann fleißig denken, eigentlich nur wenige der Rest sind die sog. Drahtzieher und dann folgen die Strippenzieher. Bekanntlich gibt es davon eine Vielzahl die benötigen 3 Hände um alle Strippen in den Händen zu haben.

Nur damit lässt sich weder etwas darstellen noch kann man damit Impulse setzen, der Drahtzieher von Rang und Namen will nur andere im richtigen Augenblick stolpern sehen und der Strippenzieher benötigt am anderen Ende Mitspieler aus der Masse der Willigen.

Die vollziehen Taten ohne nachzudenken, erkennbar an der Kritik man nennt es fuhrwerken, noch vollziehen sie ihre Taten.

Nur es lachen keine mehr darüber, es ist nämlich ziemlich ernst geworden in Europa, für etliche und ihren Taten müsste das mehr als eine Quittung sein, ändern sie sich oder kommt irgendwann das was ich bereits ahne.

Der benötigte Paradigmenwechsel findet nicht statt, die Anti- Charismatiker befinden sich in der Überzahl und man wählt den sog. staatstragenden bequemeren Weg, dann wird es mich nicht mehr wundern wenn aus dieser diffusen Masse Rechte salonfähig gemacht werden.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 22. März 2016 um 03:10 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5723
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 13882963

Verwandte Beiträge