Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Das Spiel der Macher

Das Spiel der Macher

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Wer sind die Macher, welches Spiel spielen sie und wann erkennt man es?

Eigentlich sollte hier eine theoretische Erläuterung kommen, im Vorfeld aber bespricht man sich mitunter, so dass man mich davon überzeugte mittels eines Beispiels die Problematik darzulegen.

Ich hatte mal einen solchen Macher als Chef und im Nachhinein passt das Raster und die Zeitschiene.

Es gibt in Großbetrieben Abteilungen und Stabsstellen wo sich immer wieder neue Kollegen profilieren möchten, das konnte man eine Zeitlang nachvollziehen, aus dieser Ecke kamen einige.

Ich leitete dort mal ein kleines und vielleicht unbedeutendes Referat, bemerkte jedoch das in fast regelmäßigen Abständen meine Obrigkeit wechselte.

Bis zu einem Zeitpunkt als man diese Schaltstelle für eine gewisse Zeit kommissarisch besetzte, was nichts anders bedeutete, man verwaltete sie mit.

Danach folgte die Phase des offenen Geheimnisses, man suchte dazu einen Bewerber extern, getarnt heißt das wiederum man lässt suchen, in der SDZ war diese Anzeige und die machte bereits intern die Runde.

Man suchte also ein entsprechendes Kaliber, was wiederum dazu führte um mich herum auf der Ebene fühlten sich einige bereits aufgewertet, allerdings beschränkten wir uns gedanklich auf die ausgeschriebene Stelle.

Das war der erste Fehler und der zweite war man wusste nicht wer er war und wann ihm die Direktion mal was zeigte.

Jedenfalls irgendwann war er da, auch nicht mehr der Jüngste aber einer der Eindruck machen konnte, ich sah ihn in den ersten 4 Wochen fast kaum, die Sitzung leitete sein Vertreter.

Erst auf einer Dienstreise im Norden der Republik, erfuhr ich durch Zufall mehr, der Regionalleiter fragte mich, „ was hast du jetzt für einen Chef, der ist für den Job 2 Nummern zu groß?“

Auch da klingelte es nicht bei mir, wir fanden ja kaum Berührungspunkte somit fand auch nicht der Dialog statt, man bekommt also einiges nicht mit.

Nach knapp 18 Monaten im Amt wechselte er auf eine Schaltstelle unterhalb der Direktion die es bisher in dieser Form nicht gab, was folgte auf den Platz den er hinterließ kam sein Statthalter.

Das ist eine bessere Beschreibung für einen Befehlsempfänger, etwas was ein jeder Macher benötigt.

Damit sollte nur aufgezeigt werden, wie man Macher einschleust, für die Macher wiederum sind 18 Monate in dieser Schleuse bereits eine Ewigkeit man bemerkt wie sie förmlich nach höheren Aufgaben streben.

Sind sie nun mal dort, wo sie meinen vorläufig hinzu gehören, schafften sie etwas in wenigen Monaten wo vergleichbar andere mehrere Jahre zu benötigt hätten.

Es gibt dabei nämlich den Unterschied, der Macher führt in seinem Spiel die Regie, mitunter wundert man sich, wer deckt so etwas und weshalb findet niemand den Mut einem Macher zu widersprechen?

Ab einen gewissen Rang widerspricht man nicht mehr den Machern sondern segelt mit denen am Wind, wobei da wiederum einige die richtige Vermutung haben.

Die lautet wiederum, das ist ein temporäres Spiel, der Macher geht auch wieder. Was nichts anderes heiß, er erfüllt in seiner Zeit die Erwartungen und kassiert und Danach beginnt ein neues Spiel.

Bleiben wir bei dem, irgendwann erfuhr ich auch mal zufällig, dem ging ein Ruf voraus solches oder ähnliches bereits gemacht zu haben.

Was folgte war die Umsetzungsaktion durch die Statthalter und da findet die sog.Kleinholzaktion statt.

Man befreit sich unten um oben zu glänzen, gerät einer dazwischen fällt er nach oben weicher gefedert ab als nach unten, der Macher und seine Statthalter nehmen auf gewisse Ränge keine Rücksicht, man operiert auf gewissen Ebenen nach neuen Verbündeten.

Jedes Spiel ist irgendwann mal aus, nur kennt man danach manchen Großbetrieb kaum wieder, denn Macher erfüllen ihre Pflicht.

Das ganze spielt sich ab innerhalb von 3 oder 4 Jahren, man erfährt kaum weshalb es notwendig war, man war aber im Trend.

Diesen beschriebenen Macher sah ich ein paar Jahre danach wieder, der damalige sfb machte einmal pro Woche des Abends eine Wirtschaftssendung, da war er als der Berater für Neugründer.

Einige Jahre nach der Wende fuhr ich mal auf einen Fabrikhof im Berliner Stadtteil Moabit, Kiez und mittendrin ein recht mobiler Betrieb, auf dem Hof stand u.a. auch der Macher.

Das hatte Folgen, diesmal nicht für mich sondern für den Betrieb der eigentlich unser Kunde war, das bekannte Spiel von vorne, es fielen im unteren Management Köpfe und die wurden durch Statthalter ersetzt.

Ich kannte bereits ein paar mit Namen, die hatten sich in diese Spirale bereits eingenistet und dann wurde der kpl. Betrieb umgestaltet und auf der grünen Wiese rekultiviert.

Dann war der Macher weg, der Betrieb war anders geworden, die Partner von einst nicht mehr da und ein Großteil der Statthalter zog weiter.

Tatsache ist allerdings beide beschriebene Betriebe, ging all das in Richtung Existenz.

Von dem Großbetrieb blieb nach 3 Jahren nur noch 1/3 von damals übrig und 8 Jahre später gab es davon nur noch die Grundstücke.

Diesen relativ kleineren in Moabit, den traf es zwar auch doch konnte ein neuer Eigentümer noch rechtzeitig gefunden werden.

Zur Verantwortung werden Macher nie gezogen, welcher der Einblick haben könnte, ist meistens sein Günstling und der rechnet sich ganz etwas anders aus.

Was wiederum die Macher in der 2.oder 3. Liga sind und die wiederum werden mitunter anfällig, das nennt man Korruption.

Wo die eigentlich beginnt und wie das endet, das ist ein anderes Spiel, grundsätzlich kann sich manche Karriere der Macher in der 2. oder 3. Liga entweder auf das sog. geschmierte Geschäft beziehen oder auf ein offensichtliches Mobbing.

Beschäftigen wir uns einmal im kommenden Artikel näher mit dem 2. Anzug der Macher in den unteren Ligen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 13. Februar 2016 um 03:10 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5721
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 13860372

Verwandte Beiträge