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Das Geschäft mit der Angst

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Das Geschäft mit der Angst funktioniert dann erfolgreich, wenn man eine Verunsicherung für sich ausnutzt.

Die Angst eines Menschen vor gewissen Gefahren kann durchaus unterschiedliche Gründe haben, die Angst aus einer erlebten Situation und die Gefahr des Wiederholens.

Damit prägt sich etwas im Inneren, die Macht des Vergessens bewirkt noch nichts.

Zudem erweitert sich dabei das Gefühl vor einer Gefahr im unmittelbaren Umfeld der Betroffenen.

Man kann in der weiteren Entwicklung von der Flucht vor einer Gefahr sprechen, was in den meisten Fällen in berechtigte Angst ist.

Eine weitere Tangente ist der Start zu einer Verunsicherung einer Region bzw. von Teilen einer Gesellschaft.

Dabei gibt es sog. Indikatoren mit sog. Antipolen, die Stärke der Zivilgesellschaft erkennt man in der Gefahrenabwehr, wenn dieser Mechanismus staatlicherseits manipuliert wurde oder destabilisiert wurde, kann sich der Antipol nicht mehr entfalten.

Man spricht von einer de stabilen Lage, durchaus kann man von Regionen sprechen wo diese Lage vorherrscht.

Nur setzt man andererseits auf jene Kräfte die im Inneren für Stabilität sorgen sollten, was verstehen wieder andere unter diesen Begriff?

Stabilität ausgeführt von falschen Partner, kann bei etlichen Menschen in diesen Regionen genau das Gegenteil von dem bewirken was man eigentlich möchte.

Auslösen kann so etwas die Unzufriedenheit der Menschen und aus Unzufriedenheit kann der Hass sich entwickeln.

Hass entsteht durch Misstrauen, Hass entsteht durch Korruption und durch Gewalt.

Damit entsteht eine Spirale einer inneren Zerstörung von noch vorhandenen Werten, denn der Hass kennt weder Moral noch Hemmungen.

Das ist genau das was wir gerade erleben, wo die Entstehung dessen etliche Jahre zuvor begann.

Entstanden sind alle jene Konflikte in den letzten 2 Jahrzehnten, durch die Vernichtung des Lebensraumes von Menschen in den betreffenden Regionen. Wer füllte sich damit seine Kasse und wer verdiente daran?

Es wurden also Menschen zu Nomaden, die traten die Flucht zum Überleben an und eine Kaste mit dem Netzwerk zur Ökonomie wurde stets reicher.

Das ganze nennt sich nun der Nahe Osten und trifft auf Teile Afrikas ebenso zu.

Wobei der Nahe Osten mittlerweile schon ziemlich nah an uns heran gerückt ist, das Spiel zwischen Verursacher und Verunsicherten fällt also auf Europa zurück.

Natürlich ist Europa nicht der direkte Verursacher, aber auch Europa stabilisierte in der Vergangenheit hier Kräfte an die man sich besser gar nicht mehr erinnern sollte.

Sind wir nun in einer Verantwortung? Verantwortung beginnt mit einem Bekenntnis, nicht mit einem Eingeständnis der Schuld.

Es fehlt also ein Bekenntnis zur Solidarität zu den Menschen auf der Flucht, war eigentlich vor Jahren mal das Thema der Linken Internationalen.

Der Gegenpol dessen zeigt sich derzeit, der wiederentdeckte Nationalismus, den eigentlich fast die Globalisierung zerlegen wollte.

Ist nun der wiederentdeckte Nationalismus nur ein Geschäft mancher mit der Angst der Menschen?

Wer springt in Europa auf diesen Zug noch auf, wie stark sind in unserer Zivilgesellschaft die Abwehrkräfte und welches Spiel spielen die Abwehrkräfte?

Mitunter gewinnt man den Eindruck man setzt mehr auf die Gefühlslage in der Gesellschaft und passt diese den Handlungen an, was mitunter erfolgreich verläuft könnte aber in eine andere Richtung gehen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 26. November 2015 um 04:05 Uhr  

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