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So schaffen wir es nicht, Frau Bundeskanzler

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So schaffen wir das nicht Frau Bundeskanzler, bei allem Respekt bei der ununterbrochenen Willkommenskultur in Deutschland sind die Städte und Gemeinden an ihrer Leistungsgrenze angelangt.

Im Bundeskanzleramt hätte man wissen müssen, wie vernetzt die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten sind und welchen Schneeballeffekt Handyfotos mit der Kanzlerin am Bahnsteig bewirken.

Wir haben es überwiegend mit Flüchtlingen zu tun aus Kriegsgebieten, die nicht freiwillig ihre Heimat verlassen haben, die teilweise ihre Frauen und Kinder zurück lassen mussten, von ihren Eltern ganz zu schweigen.

In den grenznahen Auffanglagern vegetieren mitunter verzweifelte Menschen wochenlang vor sich hin und sind zum Nichtstun verdonnert, genau da verschlossen wir einige Jahre lang bewusst unsere Augen und Ohren.

Nun wurden wir hellwach, denn der Strom der Flüchtlinge erreicht die Bundesrepublik, es prallen also innerhalb von wenigen Wochen Kulturen aufeinander.

Bei aller Freude um die Willkommenskultur- könnte man aber auch sagen dieses ist nur eine Empfangskultur.

Die wiederum eine Ankunftskultur voraussetzt, auch wenn die durchaus vorhanden war- nach der Strecke die man den Flüchtlingen zumutete und den Schikanen auf dem Balkan, ist diese Ankunftskultur mitunter nicht mehr gegeben.

Auf der gesamten Flucht ging es den Menschen doch um das nackte Überleben und dabei setzt sich stets der jeweils stärkere durch, denen Menschen die unseren Schutz bedürfen jetzt aber zu sagen, “ ab jetzt geht es sachlicher, sozialer und kultureller zu „wäre die eigentliche Aufgabe unserer Innenminister der Länder.

Sachlich in der Reihenfolge ist nun einmal die Erfassung, noch gibt es die personelle Aufstockung und Betreuung in diesen Lagern nicht.

Was versteht man überhaupt unter der Betreuung, zunächst den Willen zeigen ihnen zu zuhören.

Bei allem guten Willen leisten das meistens Ehrenamtliche, was die nun einmal schaffen- wäre für den Staat ein Fundament.

Man erfährt nämlich mehr über den Grund der Flucht, über den Asylantrag und man weiß was noch folgen kann, nämlich der Familiennachzug.

Den Flüchtlingen aber direkt zu sagen, ein Herumirren in einem fremden Land bringt nichts außer Ärger, das wäre eine zusätzliche Aufgabe.

Ein weiterer Schritt wäre ebenso nötig wie überfällig, dem Staat und seinen Organen hier mit Respekt zu begegnen, das ist das Stück jener Ankunftskultur.

Dabei muss man in den Städten und Gemeinde zurück zur Ehrlichkeit finden, den ankommenden Flüchtlingen sagen, es dauert länger in den Lagern.

Was passiert eigentlich in all den Lagern?

Da gibt es kein Optimum, da wird es immer etwas zum Beanstanden geben, es ist nämlich ein Provisorium.

Etwas womit wiederum eiskalte Manager ihr Geschäft machen, sie vermieten der Gemeinde fast alles und das kann auch nicht sein, denn das verfügbarer Geld könnte man andererseits wesentlich besser ausgeben.

Zur Integration trägt nämlich überwiegend das Erlernen der Landessprache bei, etwas was man in den Lagern beginnen könnte, darauf ist man allerdings auch nicht vorbereitet.

Willkommenskultur ist also mehr als das Handyfoto am Bahnsteig, zur Willkommenskultur gehört auch der medizinische Check.

Das wird wieder das zweite Nadelöhr, es könnte nämlich die ureigene Aufgabe der Gesundheitsämter sein.

Diese Zeit haben wir aber teilweise nicht mehr, wer spielt jetzt am Ort mit wem zusammen?

Gibt es in unseren Städten und Landkreisen den Flüchtlingskoordinator?

Erst wenn es eine solche Stelle geben würde, könnte man behaupten „ das schaffen wir“.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 04. Oktober 2015 um 03:10 Uhr  

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