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Start Neuigkeiten 3. Oktober 2015

3. Oktober 2015

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Wiedervereint und das bereits ein Vierteljahrhundert.

Man feiert und lässt sich feiern, dessen Anlass eigentlich der Beschluss der DDR Volkskammer war.

Dort wurde mit Mehrheit beschlossen, der Bundesrepublik Deutschland beizutreten.

Die Wiedervereinigung beruhte nun einmal auf diesen Beschluss, man wollte sie- wusste aber auch nicht was dieser Beschluss bedeutete.

Was bedeutet uns nun diese Wiedervereinigung?

Welche Stellung hat damit Deutschland und wem nutzt diese Stellung? Was versteht man im wiedervereinigten Deutschland als Normalität?

Normal war es für Westdeutsche ihre Biografie über jene in Ostdeutschland zu setzen.

War das eigentlich gerecht, Menschen die die Einheit wollten ihre Identität zu rauben?

Sehen wir das alles einmal positiv, im Hochschulbereich sind die 5 neuen Bundesländer in den letzten 25 Jahren auf eine rasante Spur gekommen, manche ostdeutsche Universität ist mittlerweile ein magischer Anziehungspunkt für Studenten aus aller Welt geworden.

Sieht man das wiederum anders, fand in den ersten Jahren ein Aderlass statt, etliche junge und gut ausgebildete Bürger begaben sich auf den Weg von Ost nach West.

Der Trend ist mittlerweile gestoppt, aber eine Angleichung in der Bezahlung als Arbeitskraft erfolgte immer noch nicht.

Der Rentenfaktor Ost liegt immer noch unter dem Faktor West, nach 25 Jahren dürfte es doch keine sog. geringeren Ostrenten mehr geben.

Mittlerweile wuchs eine neue Generation heran, die sich kaum noch unterscheidet.

Mittlerweile sind etliche Narben verheilt und sollten auch nicht mehr von Ewiggestrigen aufgerissen werden.

Ist eigentlich allen im Westen der Republik klar, welche Leistung Menschen im Osten vollbrachten sich ins System der Bundesrepublik einzubringen?

Welche Fehler machten dabei eigentlich die Manager im Westen, die scharenweise über den Osten herfielen?

Manchen Fehler machte nicht die DDR Regierung ab 1988 sondern vollzog die Treuhand.

Der waren nicht nur Betriebe sondern Belegschaften ausgesetzt, mancher Investor ist schon längst weg und hatte nie ernsthafte Absichten.

Trotzdem aber vollendete man etwas, die Menschen im Osten unseres Vaterlandes stellten sich um.

Das ist der Erfolg und diesen Erfolg sollten wir gemeinsam verteidigen gegen alle Nationalisten die nach 25 Jahren aus ihren Mauselöchern kommen.

Wir sollten in den kommenden Jahren Menschen Brücken bauen, wir sollten den Fremden die Hand reichen und uns humaner aufstellen.

Was nützt es Exportweltmeister sein zu wollen, wenn gegen einem der Staatsanwalt ermittelt?

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 03. Oktober 2015 um 03:08 Uhr  

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