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Für mich gilt weiterhin die Bergpredigt

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Stellen wir uns einfach mal vor, wir würden die Jetztzeit erleben ohne die Zwänge des Neoliberalismus, der sich wiederum unweigerlich in unseren Gedanken festgesetzt hat.

Können wir uns eine Welt ohne den Neoliberalismus überhaupt noch vorstellen, kennen wir noch die Ideale des Humanismus?

Dieser Prozess, stets besser sein zu wollen, sich hervor zu heben, zu den Gewinnern zu zählen, sich der Macht bedienen hat doch etliche zur Verzweiflung gebracht.

Das alles gilt nun einmal global, denn es war das eigentliche Ziel des Neoliberalismus.

Es blieb nicht nur der Humanismus auf der Strecke sondern auch die Ethik, man konzentrierte all das zu vermittelnde Wissen auf das Geschäftliche.

Wer unterscheidet heute in saubere und unsaubere Geschäfte, wenn es nur um Schnäppchen geht?

Schnäppchen sind keine Ladenhüter sondern Dinge des täglichen Lebens die mitunter unter menschenunwürdigen Verhältnissen erzeugt werden.

Unsere Jagd nach Schnäppchen kurbelt nur windige Geschäftemacher an, die wiederum haben bereits alle Branchen besetzt.

Manche reine Weste der Manager ist von innen mit Dreck beschmiert, ob das nun einer Regierung passt oder nicht, das ist ein Ergebnis des globalen Neoliberalismus. Der sich aber noch für legal hält, denn die Prozesse überschlagen sich.

Man setzt dabei auf die Vergesslichkeit der Menschen, wenn sich Manager entschuldigen- kassieren sie noch Millionen.

Geld was aber irgendwo anders fehlt, damit verrotten unsere staatlichen Einrichtungen.

Dem globalen Neoliberalismus fehlt der Bezug zum Gemeinwohl, das macht sich bemerkbar an den Vergütungen der Mitarbeiter in der Masse und im Steuertransfer.

Überwiegend ist das Steuereinkommen auf den Konsum ausgerichtet, das nennt sich „Mehrwertsteuereffekt“.

In zweiter Reihe folgt die Lohnsteuer, damit erreicht man allerdings kaum eine Umverteilung.

Ohne die Forderung nach einer gerechten Umverteilung der Lasten hat die linke Familie ihre Daseins- Berechtigung verloren.

Das ist kein schwerer Vorwurf, sondern bereits Realität, denn eine Kanzlerin die Wein trinkt predigt Wasser. „wir schaffen das“

Wen meinte sie mit dem „wir“ und wer klammerte sich kurz danach aus? Es gilt also das „wir“ wenn es um die Drecksarbeit geht, kostet ja nichts-die macht ja das Volk.

Das Volk wird also zum barmherzigen Samariter und bügelt eine verfehlte Politik aus.

Diese Politik war nun einmal verkehrt, hätte man nicht immer unter Zwang reagiert sondern die Situation erläutert und analysiert wäre uns manches erspart geblieben.

Man hätte sich nur die Frage stellen müssen: Welcher Flüchtling verlässt freiwillig sein Land?

Wo und wann haben wir uns dabei mitschuldig gemacht?

Was trieb diese Menschen an, quer durch den Nahen Osten zu fliehen und was erlebten sie auf ihrer Flucht?

Viel zu spät informierte man uns, über die Zustände in den Auffanglagern in der Türkei, im Libanon, in Jordanien und in Syrien.

Interessant war es in Griechenland, erst die neue Linksregierung ermöglichte einen humaneren Umgang mit gestrandeten Flüchtlingen, alle Regierungen zuvor internierte Flüchtlinge.

War es nun gewollt oder war man wieder einmal in Brüssel überrascht, von dem was sich an der Küste Griechenlands ereignete?

Man mischte die Karten anders, indem man dieses brennende Thema unterdrückte, da machten alle mit von ard bis rtl, es ging um Schäubles Grexit.

Nur ganz wenige und seriöse Zeitungen schrieben in der Zeit etwas über die humane Katastrophe auf den griechischen Inseln, das war jedoch der Anfang.

Demzufolge ist eine neoliberal ausgerichtete Politik kurzsichtig, das gilt für Brüssel ebenso wie für die Neuzeit-Nationalen.

Man nennt das auch auf das Geschäft blockierte Denken, was einfach aufkommende Tragödien ausklammert.

Sich aus diesem isolierten Denken befreien, müsste eigentlich im Interesse der jeweiligen Regierung liegen.

Was einerseits human richtig ist, wäre aber der Offenbarungseid gegenüber dem Neoliberalismus.

Der Mittelweg ist wiederum der einfachere, man verschärft im Nationalstaat die Gesetze, im Sinne der Verfassung werden aus den Gesetzesgebern somit Gesetzesverschärfer.

In der politischen Arena auch bekannt als Scharfmacher, die wiederum kennt das Neue Testament nicht.

Es kann also nicht im Sinne einer christlichen Politik sein sich hinter Scharfmacher sich zu verbergen, wenn dann wäre das der Rückfall ins Alte Testament- denn das ist voller Mord und Tod

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 30. September 2015 um 03:11 Uhr  

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