Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Nach der Wahl ist vor der Wahl

Nach der Wahl ist vor der Wahl

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Nach der Bremen- Wahl ist vor der Wahl und es gilt zwei Erkenntnisse etwas näher zu betrachten.

Zunächst sollten die Alarmglocken läuten, es ist das Ergebnis einer Politik die an den Problemen der Wähler vorbei geht, wenn nur 50% zur Wahl gehen.

Versagt haben hier die politische Bildung sowie die Vermittlung der demokratischen Werte, was wiederum mittlerweile zu einem gesellschaftlichen Problem dieser Republik geworden ist.

Ein weiteres Problem zeigte diese Wahl in Bremen, ein Kandidat der der Partei gefällt heißt immer noch nicht, dass dieser dem Wähler gefallen muss.

Das wiederum ist das Problem der Parteien geworden, den Parteien gehen die Persönlichkeiten aus, wenn der Bewerber blass wirkt- darf man sich nicht über ein schlechtes Abschneiden wundern.

Die Regierungspolitik und das parlamentarische Arbeit basiert nicht nur auf Fleiß sondern stets auf Anerkennung.

Anerkennung finden man allerdings nur wenn man sich den Problemen der Bürger annimmt. Wie und wo spiegeln sich die Probleme des Wählers in den Programmen der Parteien wieder?

Mitunter sind bereits Programme auslegbar, der Wähler möchte allerdings Antworten und nicht auslegbare Formulierungen.

Der Drang einiger, den Wähler zu erziehen ist voll in die Hose gegangen, ob nun der Kandidat blass oder fleißig war, es lässt sich nicht transferieren.

Andererseits erkennt man kaum den Willen der großen Parteien, diesen Transformationsprozess entscheidend zu reformieren.

Der Wähler im Jahre 2015 sieht in den Parlamentarier „ Bürger in einer Parallelwelt“, wenn wir uns damit intensiver geschäftigen würden, müssten die Parlamentarier von heute sich in die Lage der Bürger versetzen und sich weniger mit ihren Statusproblemen beschäftigen.

Hinter jeden Parlamentarier steht aber eine Partei, die eigentlich zur Willensbildung des Volkes beitragen sollte. Was sind dem Wähler Parteien wert, die mitunter willenslos wirken?

Es ist nicht vom Willen zur Macht, zum Regieren die Rede, wenn eine Partei diese innere Macht nicht hat, dann hat sie sich bereits aufgegeben.

Vielmehr geht es um das politische Fundament, das heißt der Wille zum Bezug.

Der vordergründige Bezug für eine politische Arbeit ist das Erkennen von Problemen und dem Bürger darauf eine Antwort zu geben.

Alles andere ist politische Taktik, mit dieser Taktik kann man sich durchaus platzieren. Nur wem nutzt eine solche Taktik?

Der aufgeschlossene Bürger im Land durchschaut manchen Parlamentarier besser als seine eigene Partei und damit kann man von einem Versagen der Parteien durchaus sprechen.

Politische Arbeit bedeutet also nicht sich der Parteiarbeit anzunehmen, bedeutet nicht seiner Karriere wegen seine eigene Meinung zu unterdrücken.

Hätten wir also mehr Persönlichkeiten in der politischen Arbeit, bekäme man eine Meinungsvielfalt.

Nur in einer Vielfalt entwickelt sich die gesellschaftliche Debatte, es geht doch nach wie vor um eins, den politischen Antipol zur Globalisierung zu finden.

Dem Wähler Brücken zu bauen, dem Wähler Perspektiven aufzeigen und nicht die Parteien zu disziplinieren.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 12. Mai 2015 um 02:59 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5735
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 14096096