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Teil 130 " des Rätsels Lösung"

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Ich empfand einiges eigenartig vom dem was ich in den letzten Wochen erlebte.

Von der neuen Formatierung der Paare, die daraus noch eine Feier machten, über Balka, die mit mir in Rätseln sprach bis hin zu einem Wohlstandsleben ohne Fundament.

Für mich wurden die nächsten Wochen noch spannender und das eine hatte kaum mit dem anderen dabei zu tun.

Bevor ich aber darüber etwas schreiben, über diesen denkwürdigen Tag an dem ich meine spätere Frau kennenlernte, widmen wir uns erst einmal wieder den Menschen zu.

Meine bisherigen Freundschaften zu denen die den Rundfunk noch von Hand machten fielen zurück auf eine Sparflamme, zwar hielt der Kontakt noch etwas aber man hatte sich kaum noch etwas zu sagen.

Ein paar Jahre später meldete sich aus diesem Kreis mal wieder einer bei mir, ihm war die letzte Maschine nach Frankfurt vor der Nase am Abend weggeflogen.

Wir trafen uns und dabei berichtete er, von externen Produktionsgesellschaften- die wiederum für die Rundfunkanstalten produzierten.

Der Vorteil war die Konserve und das bedeutete einen geregelten Arbeitstag, allerdings sei der Verdienst niedriger.

Für ihn war dieser vollzogene Partnertausch eine Folge der versetzten Schichten, man begegnete sich mitunter 5 Tage und Nächte nicht.

Zudem sprach er von der knappen Freizeit, denn es gab immer noch den Bereitschaftsdienst.

Damit konnte man einiges sicher erklären, ob ich allerdings diesen Schritt vollzogen hätte- ich glaubte es nicht.

Zu Balka nur so viel, sie wurde reservierte und wollte im Herbst nach Berlin kommen und das hieß nicht zu mir, mit mir wollte sie zu einigen Konzerten der Jazz Tage.

Sie kam und fuhr ein etwas älteres Wohnmobil, das ist eigentlich die Wohnhütte der Theatermacher auf einer Tournee.

Stolz war sie auf ihr rollendes Eigenheim, wollte danach in den Norden der Republik.

Sie konnte auch fluchen, denn sie fand es für sich als eine Zumutung mit einem Boulevard Theater durch die Kreisstädte Deutschlands zu tingeln.

Dann sprach sie auch von den Löchern in denen man dabei fallen könnte, denn zwischen den Arrangements lag eine bestimmte Zeit.

Bis Weihnachten sei sie verplant, danach folgte wieder eine Sabbatzeit, den Traum an einem großen Haus angestellt zu werden- den träumte sie noch immer.

Einige Jahre danach, schrieb sie mal von einer Filmproduktion- sie war mit einem Filmteam an der Piave unterwegs und berichtete das sie nun den Mann gefunden habe, bei dem sie zwischen der Arbeit Kraft und Ruhe finden würde, das sei der Mann zum Andocken um neue Pläne zu schmieden.

Mit Eva Maria hielt der Kontakt bis ihre Mutter verstarb, danach startete sie durch- das kleine Mädchen von damals war für ein Jahr bei ihrem Vater und ging danach auf die Urspringsschule.

Eva Maria wohnte danach in Brüssel und vermittelte innerhalb des Konzerns den Führungskräften in Antwerpen nicht nur die Sprach- sondern auch die entsprechenden Landeskenntnisse für ihren späteren Arbeitsort.

Ganz am Rande erfuhr ich seitens der Tante, die mittlerweile aus der Seelsorge ausgestiegen war und ihren Lebensabend im westlichen Münsterland verbrachte, dass meine Cousine bereits mehrere Jahre Aufputschmittel nahm.

Sie wurde davon abhängig und überlebte ihre Mutter nur 10 Jahre.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17. Juni 2016 um 00:58 Uhr  

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