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Wer Rentner quält, wird nicht gewählt

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Aufruf der Seniorinnen und Senioren der IG Metall Kiel/NMS, Flensburg und Rendsburg.

In Kiel hat sich der Seniorenaufstand gegründet und eine beeindruckende Initiative gegründet, der sich jeder anschließen und  weiter verteilen kann:

http://www.seniorenaufstand.de/politiker-nicht-waehlbar/

170 Teilnehmer bekamen Aufklärung über “die geklaute Altersvorsorge"

http://www.seniorenaufstand.de/170-teilnehmer-bekamen-aufklaerung-ueber-die-geklaute-altersvorsorge/

Newsletter der Autoren "Die Vorsorgelüge", Seniorenaufstand: Rentner wehren sich endlich:

Bis heute kann man sich immer nur wundern: 20 Millionen Rentner sind 20 Millionen Wähler. Und dennoch wurden und werden sie von der Politik nach Strich und Faden belogen und betrogen.

Ohne Konsequenzen.

Massive Rentensenkungen. Riester-Beschiss. Volle Pflegebeiträge. Volle Beiträge auf Betriebsrenten. Abschaffung der Berufsunfähigkeitsrente. Übergang zur vollen Besteuerung auf alle Renten. Die Zumutungen reißen nicht ab.
Nun machen zwei Protestbewegungen Mut, dass sich daran etwas ändern könnte.
. . . Eine im hohen Norden: Der Seniorenaufstand von Kiel. In der Tradition des Matrosenaufstandes von 1918 fanden sich am 25. März im Legienhof fast 200 Aktivisten zusammen, um klar zu machen: „Wer Rentner quält, wird nicht gewählt“.

Die andere Protestbewegung machte sich ein paar Tage vorher vor dem Bundestag Luft: Betriebsrentner haben sich unter dem etwas sperrigen Titel ‚GMG-Geschädigte’ zusammengefunden, um gegen die räuberische volle Verbeitragung ihrer Betriebsrenten zu wehren. Volle Steuern zahlen sie sowieso. Die meisten Betriebsrentner bekommen deshalb am Ende weniger raus, als sie zuvor eingezahlt hatten. ( s: http://www.br.de/nachrichten/betriebliche-altersvorsorge-staat-prellt-rentner-100.html )
. . . Was sowohl die GMG-Rentner wie den Seniorenaufstand besonders aufregt, ist die Chuzpe, mit der gut versorgte Politiker Begriffe wie Vertrauensschutz und Verantwortung auf den Müllhaufen der Geschichte werfen und hinterher schlicht nicht mehr erreichbar sind. Weder die aktuelle Ministerin Andrea Nahles noch ihre Vor-Vor-Vor-Vor-Vorgängerin im Amt, Ulla Schmidt (beide SPD), die den Betrug an den Betriebsrentnern zu verantworten hat, wagten sich aus dem Reichstagsgebäude zu den Demonstranten. Das sollte den Rentner Ansporn sein. Ansporn für einen Blick voraus im Zorn und mit gemeinsamen Kräften. Es gibt noch mehr Aktivisten im Lande, die Rentnerinteressen vertreten: Die Aktion Demokratische Gemeinschaft (ADG), die Betriebsrentner e.V., das Büro gegen Altersdiskriminierung und andere mehr. Was gebraucht wird, ist die Vernetzung all dieser Gruppen und nach Möglichkeit ein breites Bündnis. Und natürlich eine permanente Öffentlichkeit: Demonstrationen, Vorträge, Publikationen, Leserbriefe, Aufrufe in den so genannten ‚sozialen Netzwerken’. Der Seniorenaufstand muss weitergehen, ganz gleich, unter welchem Namen er künftig firmiert.
Als Mutmacher und für alle Interessenten zwei Links zu den genannten Protestgruppen:
http://www.seniorenaufstand.de/
http://www.gmg-geschädigte.de/#Home

Dieser Newsletter ist urheberrechtlich geschützt. Eine Veröffentlichung des Textes ist jedoch unter Quellenangabe Holger Balodis oder www.vorsorgeluege.de erlaubt.
Gerne stehen wir für vertiefende Interviews und als Referenten zur Verfügung.
Im September erscheint unser neues Buch: „GARANTIERT BESCHISSEN!“ Wer uns zur Vorstellung dieser provokanten Abrechung mit der privaten Altersvorsorge buchen will, sollte mit uns Kontakt aufnehmen.

Holger Balodis
Dagmar Hühne
www.vorsorgeluege.de
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Aufruf zu einem Treffen in Hamburg:

Wie initiieren und steigern wir den Druck auf Politiker, die Rentengesetzgebung grundsätzlich zu ändern (Lebensstandardsicherung; Bekämpfung von Altersarmut).
Was können wir dazu gemeinsam tun, dass unsere Forderungen und Aktivitäten öffentlichkeitswirksam werden und damit auch Orientierung für die Betroffenen geben. Wie können wir andere Interessierte - auch aus anderen Regionen in der BRD – anregen, aktiv zu werden.

Termin:  Donnerstag, 23. April Ab 13:30 Uhr

IGM Hamburg, Großer Konferenzraum (Ebene 12)
Besenbinderhof

Es versteht sich von selbst, dass jede/jeder weitere Organisation/Arbeitskreis eingeladen ist teilzunehmen.
Das sollte aber zunächst auf gewerkschaftliche Arbeitskreise beschränkt sein und dem Prinzip der Delegation folgen (also nicht mehr als 2 Teilnehmer je Organisation).

.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 14. April 2015 um 03:09 Uhr  

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