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Nur eine Randnotiz

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Was mich stört an allen Äußerungen der Beteiligten im und um den Edathy Untersuchungsausschuss ist der Formalismus.

Keiner von den Beteiligten geht auf die Situation ein, keiner analysiert die Verhältnismäßigkeit, wie fühlt man sich in einer Situation wenn man bedrängt wird?

Entweder haben alle das noch nicht erlebt oder etliche leben in Traumwelten und verstehen nicht, wenn andere die Demontage beginnen.

Im Zeitalter der Netzwerke tauscht man Informationen in Millisekunden aus, etliche können dabei zwischen den Zeilen lesen und wiederum andere schaffen damit ihre Basis um alte Rechnungen zu begleichen.

Um das zu verstehen und dem Leser etwas näher zu bringen, erläutere ich mal ein Beispiel wo man mit mir wahrhaftig spielte und wo aus Freunde passive Beobachter wurden.

In dieser Zeit bekleidete ich die Funktion eines Referatsleiters, wusste allerdings dass diese Stellung eine temporäre war.

Der eigentliche Höhepunkt der Arbeit war bereits überschritten, am Rande bekommt man die Neuaufstellungen mit.

Zu meiner Überraschung sprach man mich 5 Monate zuvor nach der persönlichen Perspektive an, im Nachhinein kann man das wiederum in einem Zusammenhang sehen.

Allerdings flachte das Interesse ab, bis zu einer entscheidenden Sitzung und auf dieser fielen Würfel.

Zunächst ging es um eine Analyse, danach um die Strategie und ganz am Rande fiel mein Name.

Man bezog mich ein und beabsichtigte den Schleudersitz für mich zu installierten.

Wenn einem so etwas unvorbereitet trifft, reagiert man- und das kann durchaus nicht immer richtig sein- doch jeder Mensch wehrt sich.

Zunächst stellte sich die Frage, wie kamen die auf mich- das allerdings spielt dann keine Rolle mehr.

Ich hatte damals den Mut- zu widersprechen, weil einiges von dem was dargestellt wurde sich wie eine Überrumpelung gleich kam.

In der Mittagspause bereits bemerkte ich, wie man mich schnitt- die zuvor noch meinen Kontakt stets suchen, waren nicht mehr zu sehen.

Das gipfelte sich am Nachmittag, aus meinem Widerspruch heraus entschloss man sich mit mir in die Verhandlungen über einen Aufhebungsvertrag zu sprechen.

Um ehrlich gesagt, da kann man nach Hause gehen, das Kind ist in den Brunnen gefallen.

Wer schafft es da seine Gedanken zu ordnen und sich auf die Zukunft zu konzentrieren?

Ich griff doch auch zum Telefon und fragte einige, „wusstet ihr davon vorher und weshalb gabt ihr mir nicht den Tipp?“

Heute weiß ich es, stellt diese Fragen niemals euren Freunden von Gestern, denn die fielen der Reihe nach um. Das dauert um damit fertig zu werden, erst danach stellt man sich neu auf.

Ein paar Jahre danach, traf ich mal welche aus der damaligen gemeinsamen Zeit, waren die nun ehrlich zu mir oder waren die nur neugierig?

Es war eindeutig die Neugier, denn es freuen sich etliche Zeitgenossen wenn andere die Treppe herunter fallen.

Ich habe damals auf all jene gepfiffen, denn die halfen mir nicht weiter.

Nach circa 6 Monaten begann ich das alles zu vergessen, mich interessierte nicht mehr, wer wusste was und wann und wer informierte wen.

Nach 6 Monaten brachte ich mich wieder neu ein, kam an und war um einiges schlauer geworden.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 07. Februar 2015 um 04:07 Uhr  

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