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Teil 64 "Es gibt nicht Gutes außer man tut es"

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Es gibt nichts Gutes außer man tut es.

Dieser Satz von Erich Kästner blieb mir treu und stellte mich vor einer neuen Herausforderung.

Etwas Glück hatte ich dabei, dieser Teil des Praktikums ging nur über Wochen, der erste Teil ging über Monate und es waren Monate im Dialog zum Fachbereich.

Der wiederum zu dieser Zeit sich mit all den anderen in den Semesterferien befand.

Insofern konnte ich die Bearbeitung der vorgegebenen Module zunächst auf den Stankt Nimmer Leins- Tag verschieben.

Ich konnte mich auf meine Arbeit konzentrieren und einige Notizen machen, dazu war diese Bereitschaftszeit mir stets willkommen.

Allerdings machte ich diese Rechnung auf ohne die Anderen und die wiederum waren für Überraschungen gut.

Was innerhalb der Geschäftsstelle ablief erfuhr ich nur über den Kontakt zum Zivi, es waren mehrere die dort ihren Dienst absolvierten.

Ich erfuhr zunächst von einer noch größeren Stadtranderholung, die drei Dörfer weiter auch unter dem Dach der AWO stattfand und wo auf der unteren Ebene ein Gerangel innerhalb der Zuständigkeiten stattfand.

Was ihm bei uns nie auffiel, ihr in dem relativ übersichtlichem Objekt stand das Wohl der Kinder für alle in dem Mittelpunkt.

Zweitens und das war mir eigentlich bekannt aber trotzdem weit weg, betrieb zur gleichen Zeit die AWO noch eine Kinderferien Freizeit im Inntal nahe der Stadt Rattenberg.

Wo die Leitung vor Ort in den Händen meines Freundes von der Juso AG lag.

Innerhalb von wenigen Tagen überschlugen sich dort die Ereignisse, vielleicht waren die mit dem 2. Transport eine Woche in der Freizeit als ein geschulter Betreuer ausfiel.

Das sind Situationen mit denen man stets rechnen muss, es war allerdings ein Student auf Lehramt der gemeinsam mit seiner Frau dort tätig war.

Ich war der Meinung, mich geht das erst einmal gar nichts an, denn ich war ja nur ein Rad im Getriebe.

Die Ereignisse überschlugen sich allerdings, in Tirol wurde der Arzt eingeschaltet und beide Betreuungskräfte überwies man kurzfristig in ein Krankenhaus, noch stand die Entscheidung aus.

Daher noch keine Diagnose vorlag, spielte man zwar einen Plan durch- bei allen Eventualitäten dachte man bereits an eine Rückholaktion.

Soweit kam es allerdings nicht, nur beide Betreuer waren nicht mehr einsatzfähig und traten ihre Heimreise an.

Man hatte zwar für solche Fälle immer eine kleine Personalreserve bei der österreichischen Partnerorganisation, nur waren einige von denen gerade auch im Sommerurlaub.

Mich überraschte es eigentlich nicht, dass man mich mittags zum Gespräch in die Geschäftsleitung einlud und mir bei allen guten Taten usw. den Rat gab- jetzt mal über den Schatten zu springen.

Wer das einmal erlebt hat, der weiß man will doch helfen und in solchen Gesprächen stellt man seine eigenen Forderungen nach hinten, das allerdings nutzen andere stets aus.

Es ist doch logisch, wenn man ohne eigenen Plan in ein solches Gespräch geht- dass die Pflichten vor den eigenen Rechten kommen.

Es besann mich noch etwas innerhalb des Gespräches, konnte allerdings nicht alle Themen besprechen, weil man unter einem Zeitdruck stand.

Am gleichen Abend saß ich im Nachtzug nach München, stieg noch 2 x um und erreichte früh am Morgen Rattenberg am Inn.

Was ich allerdings während der Zugfahrt mal kurz las, war der Leitfaden für Betreuungskräfte.

In Rattenberg saß ich noch kurz in einem Café, in der Früh hat man stets den erhofften Durchblick, meine Anreise und der Leitfaden war doch der Zusammenhang und ich bemerkte auch mich erwartet die Aufgabe eines Gruppenbetreuers.

Etwas was ich eigentlich nie werden wollte und auf Tätigkeiten in denen man mich nie unterwies.

Ich war also der Mann, der das Loch stopfen sollte- was mich erwartete wusste ich noch nicht.

Den Weg durch die Wiesen entlang des Flusses nahm ich mit Rucksack und dem kleinen Koffer zu Fuß, ich vertraute meiner Skizze.

Im Dorf sahen fast alle Bauernhöfe gleich aus, einigen alten Höfen gegenüber standen Neubauten nur ich sah keine Kinder.

Den Weg kreuzte mir eine junge Frau, die ich nach dem Weg fragte und es stellte sich heraus, die wusste bereits wer ich war.

Es war meine Kollegin die man in Österreich vor ein paar Tagen aktivierte, man hatte mich bereits erwartet.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 14. August 2015 um 03:09 Uhr  

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