Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Einen Magdeburger Apell unterzeichnen kostet nichts, bringt aber auch nicht viel.

Einen Magdeburger Apell unterzeichnen kostet nichts, bringt aber auch nicht viel.

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Die innerparteiliche Situation, steht sicherlich nicht vordergründig zur Diskussion, sonst wäre der Aufruf der Neuen Linken in der SPD ein anderer gewesen.

Sicherlich steht und fällt eine Partei, in diesem Fall die SPD mit der Ausstrahlung und dem Einfluss des Bundespartei- Vorsitzenden.

Da ergibt sich die Frage, wenn man gewillt ist den Laden im Willy Brandt zusammen zu halten und sicherlich dazu noch fleißig ist, was kommt davon zum Wähler?

Es geht nach wie vor um die Wählergunst und weshalb soll der Wähler eigentlich die SPD wählen, wenn man unterschwellig meint, diese Partei hält sich für die bessere Hälfte der CDU/CSU?

Mit der Formatierung eines neuen und linken Spektrums innerhalb der SPD und einem Apell, den nur Insider verstehen mobilisiert man kaum das Interesse von politisch interessierten Zeitgenossen, Kritiker meinen bereits, hier nutzen nicht nur wenige nur die Gunst der Stunde um mal wieder auf sich aufmerksam zu machen.

Was an und für sich naheliegend ist, denn innerhalb einer Partei geht es immer um Positionen und viel weniger um die Erneuerung.

Würde man es ernster nehmen, müsste die Erneuerung vor der Ausrichtung kommen, müssten Ideen vor der Strategie kommen.

Eine Partei die sich stets neue Regeln und Strategien gibt, die ihre Strukturen nach unten nutzt um die Losungen von oben nach unten in die Basis unter das Parteivolk zu bringen kann sich durchaus isolieren.

Die Praxis zeigt diese durchaus vorherrschende isolierte Einbahnstraße, den regelkonforme Ortsverein.

Damit würgt man ab und zieht das von oben nach unten durch, was des einem seine Karriere ist bedeutet nicht des anderen Idee.

Der Weg zu einer Ideenschmiede um sich aus den Zwängen des noch immer um sich greifenden Neoliberalismus zu befreien, bedeutet mehr.

Es bedeutet, dass mancher gewählter Volksvertreter sich dem Volke zuwendet, sich dem Wähler stellen in einer formierten Gesellschaft, die leider innerhalb von 2 Jahrzehnten unpolitisch wurde ist die Herausforderung.

Diese formierte und eigentlich unpolitische Gesellschaft, wird noch teilweise von Phrasen der üblichen Besserwisser und geistigen Bremser in alle mögliche Talkshow regelmäßig berieselt.

Einer soweit berieselten Gesellschaft entzieht man den Nutzen der Politik, indem man die Konsequenzen vor der Entschlüsselung setzt.

Das eigentliche Problem der SPD ist es bei 25% in der Wählergunst zu liegen und dieses Problem ist ein durchaus hausgemachtes, man entzog sich innerparteilich der Aufgabe eines Antipols.

Der Antipol nennt sich die Fixierung auf eine andere Orientierung zu zeigen, was man einerseits als offenbarte Mutlosigkeit interpretieren lässt aber andererseits als staatstragende Auffassung vertreten wird.

Daraus folgt das Resultat, für etliche Wähler erreicht die SPD mehr in der Opposition als in der Regierungsverantwortung.

Innerparteilich gilt aber immer noch der Satz, eines sicherlich nicht mit Ruhm gesegneten Vorsitzenden, „Opposition ist Mist“, damit und danach erfuhr der Wähler wahrhaftig, dieser Partei geht es nur um das Regieren.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 15. November 2014 um 03:55 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5723
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 13882996

Verwandte Beiträge