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Wenn "mein Wohl vor dem Gemeinwohl kommt"

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Wenn nicht etwas geschieht was die immer noch sichtbare Haltung machen erkennen lässt, dass ihnen „ mein Wohl vor dem Gemeinwohl“ geht, darf man sich nicht mehr wundern.

Man sollte sich nicht mehr wundern, wenn in kritischen Situationen die demokratische Auseinandersetzung geopfert wird und die allgemeine Justierung der Meinung die Tagesordnung bestimmt.

Kommt dazu dass ihr Tun geprägt wird von „mein Wohl kommt vor dem Gemeinwohl“ steht der Ämterhäufung nichts mehr im Wege.

Dabei geht es nicht um die sog. Karriere, sondern um Postenaneignungen und Ämterhäufungen, es geht um die Methusalems – die findet man oben sowie unten.

Methusalems möchten immer informiert sein, möchten im Bilde sein und stellen sich kaum der Diskussion sondern biedern sich der Mehrheit an.

Die Mehrheitsfraktion ist stets die, die etwas vertagen möchte, die etwas dazu noch im kleinen Kreis besprechen möchte, die sich stets formiert und damit Diskussionen ausbremst.

Es geht bei jenen stets um Personen und dann erst um Themen, Tatsache ist nun einmal den Parteien gehen die Themen aus und weniger die Personen.

Wer sich innerhalb der Sozialdemokratie an heikle Themen wagt, wird mitunter sogar auf ein vorhandenes Desinteresse stoßen, Themen aus der Basis für den Wähler finden nicht den Widerhall in einer noch immer proklamierten Mitgliederpartei.

Man kann dabei durchaus von einer offenen Flanke der Methusalems sprechen und das ist ein wunder Punkt, ein weiterer Punkt ist der immer noch fehlende Dialog und zwar auf Augenhöhe.

Augenhöhe in einer offenen Diskussion ist der Mehrwert einer Arbeit, ein Mitgliederforum ist eine Werbeveranstaltung der bisher geleisteten Politik.

Es geht in einem offenen Transferprozess nicht nur um die Herausstellung der bisherigen Arbeit sondern vielmehr um die Vorschau auf das Kommende.

Das nennt den politischen roten Faden, die Wiederentdeckung einer Bewegung – die eigentlich etwas Besseres möchte.

Die bessere Politik ist nach wie vor jene mit der man Menschen im Lande erreicht, dabei geht es weniger um Situationsbeschreibungen und Lageberichte sondern um Perspektiven.

Den Menschen im Lande die Stimme zur Diskussion wieder geben, ihnen Mut geben sich demokratisch einzusetzen und ihnen Perspektiven aufzeichnet muss wieder eine Tugend werden.

Von dieser Tugend haben sich leider mittlerweile zu viele verabschiedet, ihnen fehlt der Mut zur Zivilcourage.

Man bedient sich mittlerweile der Netzwerke und stimmt zur Probe sich intern ab, justiert sich also freiwillig und gibt damit seine Bereitschaft zur eigenen Meinung auf. Es fehlt an den Politikern mit der Zivilcourage, die auch gegen einen Trend von oben sich wagen Stellung zu beziehen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 24. September 2014 um 03:20 Uhr  

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