Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Das neue "Wir" Gefühl

Das neue "Wir" Gefühl

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Die Wiederentdeckung von sozialdemokratischen Zielen bedeutet der Idee ein Profil geben.

Mit Zielen sich profilieren, ist eigentlich der Weg über ein Angebot mit dem Wähler in einen Dialog zu kommen.

Ein Hauptziel heißt doch den Humanismus stärken, mit einem wieder erstarkten Humanismus das Ende einer neoliberalen Ära einläuten.

Dazu bedarf es auch einer gesellschaftlichen Bestandsaufnahme, denn diese Quittung all der ungedeckten Schecks der wilden und jungen Neoliberalen trägt die Gesellschaft und dabei war die Sozialdemokratie in den letzten Jahren nicht unschuldig.

Die Kehrtwende ist also erforderlich für eine gerechtere Gesellschaft von morgen, dessen soziales Gewissen wieder die Sozialdemokratie sein muss.

Dieser Weg kann nur beschritten werden, wenn man bereit ist zur Korrektur und die wiederum darf nicht vor Personen halt machen.

Die Kernidee ist die Geisteswissenschaft und dabei sprechen die Argumente, im Kern sind all die BWLer und Discount- Juristen der Jetztzeit gesellschaftlich so einseitig und mitunter hohl, dass sie die Themen der Zukunft kaum verstehen sondern sich hinter Formeln und Statuten verbergen.

Mittels einer Offensive im Bereich der Geisteswissenschaften an unseren Schulen und Hochschulen geht es nicht nur um Anerkennung sondern um den Transfer von Ideen, die über die Probleme der Gegenwart hinaus reichen.

Dabei geht es um den klassischen Vergleich und um ein Hauptargument, nämlich im Leben ein Leben führen was links und frei ist.

Was stets entwicklungsfähig ist und was gesellschaftlich anerkannt wird.

Die Wiederentdeckung der Idee in der der Mensch im Mittelpunkt steht, wo man den Menschen als Menschen anerkennt.

Das funktioniert nicht nur über Zuneigung sondern über die Anerkennung der Bedürftigkeit.

Das Ziel lautet also: Den Staat zu schaffen, der die Bedürftigkeit seiner Bürger anerkennt, ob das nun die Weiterentwicklung des Wohlfahrtstaates skandinavischer Prägung ist oder die Wiederauflage einer sozialen Marktwirtschaft ist zweitrangig.

Das Ziel ist ausschlaggebend, wer sich damit nicht identifizieren kann steht in Kürze außerhalb der Gesellschaft.

Um das Ziel zu erreichen und das eigentliche „Wir“ Gefühl zu stärken benötigen wir eine demokratische Demontage der bundesdeutschen Nischen-gesellschaft.

Es kann nicht sein, dass der Staat die sog. Nischen fördert und dazu den Bürger zur Kasse bittet, wenn andererseits Nischen wenigen Freiräume bieten dann sollten sie offen in die Gesellschaft wirken.

Das betrifft nun alles jenes was unter dem Dach der Privaten Anstalten installiert wurde, wie demokratisch, wie offen und wie transparent sind private Anstalten?

Erst wenn die Gesellschaft erfährt wie auch hier Steuern ins Spiel gebracht werden, die dem Staat für andere Aufgaben fehlen, lassen sich Mehrheiten links von der Mitte erzeugen.

Kommen wir zu einem weiteren Thema, wie erzeugt man gesellschaftliche Mehrheiten links von der Mitte, sicherlich nicht mit Florian Pronold auch nicht mit anderen Statthaltern der Post Demokratie, sondern mittels Impulsen innerhalb der Zivilgesellschaft.

Die Einbindung der Zivilgesellschaft bedeutet das mögliche Ende der geschlossenen Veranstaltungen des SPD Orts Vereins, mittels der politischen Reaktivierung der Gesellschaft endet der bisherige Formalismus.

Demzufolge ist der bisherige Formalismus innerhalb der SPD eigentlich das Hauptübel an der Entstehung des neuen „Wir“ Gefühls, ob nun das Geschehen der Parteien insgesamt ist wird die Zukunft entscheiden.

Fest steht nur einmal, dass der Formalismus innerhalb der politischen Parteien durchaus Impulse bremst.

Neue Ideen bedeuten auch neue Mehrheiten finden, zunächst muss man allerdings mit Ideen werben.

Demzufolge an die Arbeit ihr hoch bezahlten Volksvertreter, man erwartet eure Ideen.

Ihr werdet nicht von den Fraktionen bezahlt sondern vom Volk, lieber die Disziplin zum Volk anerkennen als die Disziplin zur Fraktion, ist wohl Neuland für Herrn Oppermann aber lehrreich.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 10. August 2014 um 15:26 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5721
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 13866279

Verwandte Beiträge