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Von Spezialdemokraten und ihren gesellschaftlichen Mehrheiten

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Ein derzeitiges Problem ist der fehlende gesellschaftliche Ruck hin zu einem besserem Leben, in Verantwortung und mit einem historischen Bezug.

Daher dieser Ruck nicht erkennbar ist erscheint manch junger Sozialdemokrat mehr als ein Spezialdemokrat, denen sollte man sagen „ auf euch wartete die Menschheit nicht und erst recht nicht der Wähler.“

Ein Ruck im Leben muss man bewusst erleben, denn das Leben zeichnet den Menschen, der Mensch der etwas erlebt hat wird immer anders reagieren und sich in Situationen hinein denken können und das unterscheidet ihn von all den aalglatten Politikdarstellern der Jetztzeit.

Sicherlich profitieren heute wesentlich mehr junge Menschen vom Bildungsangebot und können sich auch besser aufstellen aber können sie sich auch besser einbringen?

Unsere Gesellschaft blüht nicht nur im Sonnenschein, denn dieser Sonnenschein erzeugt ebenso viele Schatten, wer kennt von den Spezialdemokraten eigentlich die Schattenseiten des Lebens, ich glaube nicht dass diese 40 Spezialisten des Berliner Netzwerkes überhaupt sich Gedanken über andere sich machen.

All denen sei gesagt, auch wir quälten uns durch Studien, durch Formeln und Anwendungen doch wollten leben.

In unserem Leben hatte die Gemeinschaft den Stellenwert, einen ganz anderen als den unserer Väter und damit scheuten wir auch keinen Konflikt, wir wählten nicht den Konflikt aber scheuten ihn auch nicht.

Allein die Bereitschaft dazu machte uns mobil, es ging um die Erweiterung der Sinne und die Teilnahme am Leben.

Das bedeutete aber mehr, nicht nur das Wissen sondern der Austausch mit anderen über das sog. Wissenswerte und damit eröffneten sich Perspektiven über den Tellerrand hinaus.

Über den Tellerrand hinaus denken heißt aber auch Tabus brechen, etwas wagen was andere nicht wagen.

Wer wagt heute eigentlich was und was sich selbst zu, wagen nicht all Jene nur den Anderen etwas zu ihren Taten zu folgen?

Nur was präsentieren heute Jene uns für Taten, manche wollen besser sein als die Konservativen sind.

Das ist kein Tabubruch und auch kein Wagnis sondern vielleicht nur eine Voraussetzung, Demokratie ist allerdings wesentlich vielschichtiger.

Kennen die Spezialdemokraten von heute eigentlich die Vielschichtigkeit der Demokratie, kennen sie die Wege zur Alternative und wie steht es mit ihrer Bereitschaft zur Veränderung?

Eine Veränderung beginnt dann, wenn man bereit ist sich zu ändern um etwas zu wagen und der Ökonomisierung des Lebens zu widersprechen.

Den Weg zur Humanisierung finden anstatt den Gesetzen der Betriebswirtschaft folgen, es geht immer noch um die Ermittlung und Verteilung des Volksvermögens und dann folgt die Solidarität.

Wer verdient was und womit und besitzt was, wer bringt etwas in die Gesellschaft ein und fordert was?

Wer hat überhaupt eine Chance um etwas zu besitzen, wer bedient in diesem Staat eigentlich wen?

Dieser Staat besteht aus wenig Nutzer, die ihn in die Knie zwingen und etlichen Zulieferern, die nie in den Genuss von staatlichen Maßnahmen kommen.

Damit ist das Volksvermögen teilweise reserviert worden, das ist ein Tabu im Denken des Neoliberalismus geworden.

Wieviel vom Ungeist des Neoliberalismus steckt in den Handlungen der Spezialdemokraten in der SPD?

Wenn sich einerseits bereits schon der Altliberale Gerhard Baum über Christian Filzeck wundert, dürfen wir uns nicht über das Gelächter von außen wundern.

Spezialdemokraten in Amt und Funktion mit Mandat und Vergütungen sind das Ergebnis der postdemokratischen Gesetzte innerhalb der Landesverbände.

Etwas was es eigentlich gar nicht geben sollte, aber sich der Realität erfreut.

Die parteiinterne Postdemokratie ist mitunter der Ausdruck von fehlender Courage und demokratischer Willigkeit, es ist der Macher bequemer Weg geworden.

Damit senkt man das gesellschaftliche Interesse an einen demokratischen Aufbruch und bietet dem Wähler das Bild einer scheinbaren Selbstzufriedenheit.

Genau das wiederum entwickelt sich zur gesellschaftlichen Ausgrenzung, erkennbar stets an der Wahlbeteiligung.

Könnte man annehmen hier liegt ein bewusstes Handeln vor oder ist es ein Kalkül der Strategie?

Annehmen kann man, operative Mehrheiten die dem Verfahren entsprechen sind keine gesellschaftlichen Mehrheiten.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 03. Juni 2014 um 04:20 Uhr  

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