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Irgendwann sollte der Arzt kommen

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Geschafft das Rentenpaket ist verabschiedet, nun geht es an die eigentliche Arbeit den dazu erforderlichen Nobel- Facharbeiter ausfindig zu machen.

Denn für den ist ja das Gesetz in voller Wirkung entstanden, dieser Nobel- Facharbeiter sozialdemokratischer Lesart kann weiblich oder männlich sein.

Voraussetzung ist allerdings er muss mit 16 Jahren seine allgemeine Schulbildung abgeschlossen haben, das ist Rekonstruktion des erfolgreichen erweiterten Hauptschulabschluss, mit einer geringen Zahl an Realschülern, die evtl. die Schule zuvor abbrachen.

Für junge Frauen könnte man durchaus annehmen, Blondinen werden bevorzugt.

Eine weitere Voraussetzung zum Modell des Nobel-Facharbeiters ist die sofortige und unverzüglich zu findende Ausbildungsstätte, also die Umkehrung der bisherigen Realität.

Man muss ja im Plan bleiben und spätestens im Alter von 20 Jahren soviel verdienen um über die Lohnsteuer veranlagt zu werden.

Also rein ins Berufsleben, vergessen wir die Frage nach den Ausbildungsbetrieben, vielleicht zündet hier noch eine politische Idee, „wer nicht ausbildet- wird umgelegt.“

Wohlgemerkt die Berufsausbildung muss man innerhalb von 3 Jahre mit dem Prädikat „ besonders wertvoll“ bestanden haben, ob nun die Berufsschule ausfällt oder nicht, bei evtl. längerem Ausfall würde es lohnen die Fahrschule zu besuchen.

Nach der Lehre darf man der Rente wegen nicht an Weiterbildung denken, sondern auch hier gilt das Realitäts- Denkverbot, Übernahme in den Betrieb ist aus Rentenpolitischen Maßnahmen Bedingung.

Es geht um die Olympia- Norm, nicht dabei sein ist alles sondern möglichst schnell über 10 000 Euro Brutto im Jahr verdienen.

Man muss über die erste Hürde und ziemlich flott, 8 tausend und so und so viel um endlich Lohnsteuern zu zahlen, man muss sich ja unterscheiden von denen die vom System ausgeklammert werden, diesen ewigen Studenten den man den Studienplatz finanzieren muss und die dann wenn sie sich in der Wirtschaft nichts zutrauen Berufspolitiker werden.

Nun fröhlich weiter im Text, arbeiten, schaffen und verdienen, mal den Tarifvertrag überholen, mach mit auf der Überholspur im Leben, nach dem Motto „ wer weiß- wie lange es den Betrieb noch gibt?“

Bei einer jungen Frau ist das etwas anders, die erreicht nun einen Sieg nach Punkten pro Kind, ansonsten wärmstens weiterhin sehr zu empfehlen sonntags stets zur Messe gehen.

Tief und innig beten, dass weder Mckinzey noch der Pleitegeier persönlich über den Arbeitgeber kreist.

Weder der eine noch der andere ist vorgesehen im Rentenpaket der Andrea Nahles, im Alter mit 25 also feste druff und sich empfehlen durch Arbeit.

Mit 30 Jahren könnte man den ersten Nobel- Facharbeiter Stern bekommen, Bandführer- flexibel sein, auf Schichten gehen und die Familie nach hinten schieben.

Das Ziel heißt, mit 35 Jahren sich für höhere Aufgaben empfehlen, 2. Facharbeiter Nobelstern Aufstieg zum Vorarbeiter, der Magister des Proleten.

Sich so benehmen heißt in Würde aus der Gewerkschaft gehen, Mitglied bei den Netzwerkern in der SPD oder im Seeheimer Kreis wird noch geduldet.

Es gibt nämlich das Ziel, endlich Geld zu verdienen, den Lockruf folgen die Proleten, die Geburt des Werkmeisters.

Glatt durch von der Piecke auf an, mit dem Marschall- Stab im Tornister, noch stimmt zwar das Geld nicht, aber dieser Nobel- Facharbeiter darf 3 x am Tag ohne Folgen einem Ingenieur widersprechen.

Helfen wird das in der Tat auch nicht, nur man gönnt ihm die Genugtuung. Was man ihm allerdings nicht gönnt, das nennt man die betreffende Planstelle zu bekleiden.

Hier greifen nämlich Projekte und Quereinsteiger und das temporäre Ziel rückt in den Vordergrund.

Um dort allerdings den Fuß zwischen die Tür zu bekommen, benötigt der gewisse Nobel- Facharbeiter Kontakte und Ausdauer.

Das ist das eigentliche Lehrgeld und wenn er die Stelle hat steht er unter Beobachtung.

Dieser Nobel- Facharbeiter entdeckt mit 50 Jahren sein Kämpferherz und wird Betriebsrat, er wird dann jener sein der bei Siemens oder sonst wo den Sozialplan aushandelt.

Bis es auch ihn erwischt, im Alter von 58 wird er dann Jugendberater bei verdi und berichtet aus seinem Berufsleben, das macht er mit links volle 7 Jahre. Sagt mal, geht’s noch oder was habt ihr da beschlossen?

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 24. Mai 2014 um 03:10 Uhr  

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