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Wacht auf Verdammte dieser Erde

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Es ist einfach falsch, wenn behauptet wird hier hätte die Kritik keine Regeln.

Es gibt die regelkonforme Kritik und die setzt eine kritische Vernunft voraus, das ist aber etwas anderes als die von einigen herbei gesehnte konstruktive Kritik.

Eine konstruktive Kritik setzt ein Entwicklungsstadium voraus und genau dort sollte man einsetzen.

Es geht die gesellschaftliche Entwicklung zu analysieren, denn erst mit der Analyse kann man einen besseren Weg beschreiten.

Wer wagt eigentlich die gesellschaftliche Analyse, wer sagt dem Mandatsträger wo der Schuh drückt und wann beginnt man Alternativen aufzuzeigen?

Dazu muss man mehr wissen, demzufolge hat die Wissensvermittlung den gesellschaftlichen Stellenwert bekommen, die wird immer gem. einer Tendenz erfolgen, das alte Spiel von These und Antithese.

Es gibt kein Wissensmonopol der demokratisch gewählten Mandatsträger, damit könnte man ein Label zeichnen.

Denn die offenen Fragen sind der Stellenwert in der Demokratie, offene Fragen sind ein Mehrwert und das müssen erst viele verstehen.

Politik ist nämlich kein starres Gebilde sondern spiegelt stets die gesellschaftliche Dynamik, demzufolge ist die Zivilgesellschaft in manchen Punkten dynamischer als der starre zur Fraktionsdisziplin verdonnerte Abgeordnete.

Bereits Monate vor der Agenda 2010 Politik entwickelte sich ein gesellschaftliches Miteinander, was nicht zu einem Zueinander führte sondern sich ausweitete in ein Gegeneinander.

Ein Gegeneinander was sich wie ein roter Faden durch alle Teile der Gesellschaft zog, innerparteilich zur Postdemokratie ausschlug und an mancher Arbeitsstätte die Tür zur Timokratie öffnete.

Da wird die Kritik am System eine willkommene Kultur sein, sicherlich ein „nein“ zur Fundamentalkritik aber das kritische Begleiten von Maßnahmen ist ein demokratisches Recht.

Es ist also das demokratische Recht der Gesellschaft auf Fehlentwicklungen hinzu weisen und die Erkenntnisse darüber zu dokumentieren.

Denn diese Dokumentation entspricht der Wahrnehmung, entspricht der Nachhaltigkeit – und das könnte eine schonungslose Analyse sein.

Weshalb soll eine Analyse angenehm sein, was einem nicht weiterhilft sind Rechtfertigungen.

Rechtfertigungen dienen der Blockierung einer notwendigen Diskussion und festigen nur den starren Status.

Das ist mittlerweile zum Privileg der Politiker geworden, würden sich manche weniger rechtfertigen und sich mehr der Gesellschaft zu wenden, würde manche Rechtfertigung überflüssig sein.

Würde die Suche nach den sog. Gemeinsamkeiten zur Selbstverständlichkeit werden, hätte man ein Fundament, mittlerweile aber legen sich wiederum einige erst ihr Fundament.

Denen zu sagen, das Rad wurde auch schon in der Politik erfunden, sollte selbstverständlich sein.

Man benötigt nicht den formalen Besserwisser zu allen Problemen, sondern zunächst jene die auf Probleme hinweisen.

Das beste Beispiel dazu liefert die Rütli- Schule in Neukölln, das Problem war bekannt, erst musste es krachen- als die gesellschaftlichen Schläfer mit Mandat und in Funktion erwachten.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 17. Juni 2014 um 02:51 Uhr  

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