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Der Wert der Generation XXL in der SPD

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Warum die Generation XXL innerhalb der Sozialdemokratie wertlos bleibt.

Es liegt an ihrem sozialen Verhalten und dem Mangel sich auf Probleme des Bürgers einzustellen.

Diese eigentlich erfolglose Generation XXL umfasst nicht nur die Landesprinzen in den Südstaaten der Republik sondern sie wurden zu einem festen Bestandteil der Sozialdemokratie des Jahres 2014.

Ihnen ist der Mangel zur Bereitschaft sich auf Situationen einstellen weder bekannt noch beschäftigten sie sich damit, sie befinden sich angeblich in einer komfortablen Rolle und die wiederum zeigt das Problem der Sozialdemokratie.

Es gibt nämlich nicht mehr die schablonenhaften Arbeitsbiografien der Bürger in unserem Land, wer nach seinem Schulabschluss in den Beruf eingeschleust wird kommt in den ersten Jahren auf Label der Wahrscheinlichkeit.

In dieser Epoche geht es zunächst um die Festanstellung, tatsächlich haben nämlich unter jungen Arbeitnehmern die Zeitverträge um ein Vielfaches zugenommen.

Allein das ist planungstechnisch unverantwortlich, teilweise postdemokratisch untermauert und trägt noch immer die Handschrift der Neoliberalen.

Hier hat noch keiner aus der Generation XXL der SPD Alternativen aufgezeichnet bzw. mit Interesse innerparteiliche bzw. parlamentarische Mehrheiten für einen anderen Kurs gesucht.

Es ist nun einmal so, von dem Funktionsfanatikern wurde rentenmäßig die Ausbildungszeit reduziert, in einem Zeitalter wo man andererseits die Wissensgesellschaft forderte auch dieser Widerspruch passierte alle Bundesparteitage der SPD.

Tatsache ist nun einmal, dass der junge Arbeitnehmer erst im Alter von Mitte 20 damit beginnt verhältnismäßig Geld zu verdienen.

Nehmen wir uns einmal die heutigen 25. Jährigen dazu vor, ein Drittel dieses Jahrganges befindet sich in der Endphase vom Studium oder Ausbildung, weniger als ein Drittel des Jahrganges sagt von sich „ gestartet in einem Beruf zu sein – der einen erfüllt und angenehm bezahlt wird.“

Davon hat aber mehr als ein Viertel bereits mehrere Firmen hinter sich, die wenigsten wechselten des Verdienstes wegen.

Das letzte Drittel umfasst das Lager der Prekären, es sind nicht nur die sog. Versager und Abbrecher sondern es können auch welche sein, die hier wohlweißlich geparkt werden.

Damit macht man seine Geschäfte, mancher Wirtschaftszweig würde nämlich nicht nach den Vorstellungen der Neoliberalen funktionieren ohne diese Billiglöhner, die allabendlich in Spätverkaufsstellen arbeiten, Sonntags Dienst an der Kasse in den Tankstellen machen, des Abends im Biergarten die Maßkrüge schleppen und die früh am Morgen bereits auf den Bahnhöfen die Schrippen verkaufen und das wiederum zu Hungerlöhnen.

Weiß eigentlich diese Generation von XXL Politikern wie hoch der Stundenlohn der Raumpflegerin im Bundestag ist, wissen all diese hochvergüteten eigentlich welchen Monatslohn der Kellner beim Nobelitaliener am Gendarmenmarkt bekommt?

Ich glaube mitunter all das interessiert die wohl kaum, wenn dem so ist, dann sollte man sich fragen: „ mit welchen Volksvertretern haben wir es zu tun?“

Wir haben es mit Volksvertretern zu tun, die mitunter die Privatisierung des öffentlichen Nahverkehrs fordern und Subunternehmen der Busfahrer gründen.

Das verdient ein gewissenhafter Busfahrer, der den Bus beherrscht, die Strecke kennt und den Fahrplan einhält mitunter kaum 15 Euro Brutto in der Stunde und hat kaum berufliche Aufstiegschancen.

Bei einer normalen Vierzig- Stundenwoche werden das immerhin ca. 1600 Euro Netto.

Macht allerdings diesen Job über Jahrzehnte ergeben sich daraus eine monatliche Altersrente von weniger als 900 Euro Brutto.

Im Vergleich sollten alle diese XXL- Traumtänzer die in südliche Breiten im Sommer fliegen wissen, dass der Transferbusfahrer Flughafen – Hotel usw. in der Regel des Morgens um 2 Uhr seinen Dienst beginnt und monatlich ca. 600 Euro Brutto verdient, wer da noch von einem Segen der Globalisierung spricht hat den sozialen Bezug verloren.

Bleiben wir nur einmal bei den Arbeitsbiografien der Jetztzeit, bei 40 und mehr Arbeitsjahren gibt es die Perioden zwischen 2 Firmen und den ALGI Bezug, in der Regel ist bei einem unter 40 jährigen die Bezugszeit auf 12 Monate begrenzt worden.

Es gibt eine Statistik die besagt, jene Phase dauert ca. 9 Monate und nimmt im Alter rasant zu, das ist das eine Problem- ein weitaus größeres ist die Wiedereinschleusung.

Die ergibt nämlich ein Gefälle zum letzten Gehalt um ca. 30%, nehmen wir das Beispiel des o.g. Busfahrers. Sehr schnell können demzufolge aus dem Nettogehalt von 1600 Euro ein Netto von 1050 Euro werden.

Wenn ihr immer noch nicht wisst, wovon ich spreche dann fragt doch mal eure Boten, die als Subunternehmer der Deutschen Post und dergleichen euch eure Pakete von amazon ins Haus tragen.

Wer innerhalb dieser Generation der XXL Darsteller innerhalb der SPD dieses Problem nicht sieht, blendet zudem die vollgestellten Straßen in unseren Gemeinden bewusst aus, denn diese Angestellten der Firmen stehen noch unter Druck.

Das ist nämlich ein doppeltes Problem, die verstopften Straßen und der Billiglohn.

Nur möglich mit der gezielten Art von Privatisierung, die dem zustimmten- war denen bewusst, dass sie Altersarmut programmieren?

Wer sich dann immer noch hinstellt und behauptet, sein politischer Auftrag sei die Haushaltssanierung, der ist eigentlich beim Wähler wertlos geworden.

Davon hat der Wähler augenblicklich gar nichts, was nutzt die Stimme der Vernunft des Dr. Schneiders wenn Parlamentarier auf Durchzug schalteten?

Sicherlich ist die Haushaltssanierung ein Thema, denn nur ein ausgeglichener Haushalt dient der Funktion des Staates, allerdings sollte man vor der Sanierung die Frage stellen: „ wer und womit brachte den Haushalt in eine Schieflage?“

Dann sollte man aus Fehlern lernen und die Nutznießer der Schieflage zur Begleichung heranziehen, dazu allerdings bedarf es wiederum Mut.

Grundsätzlich aber fehlt der Generation XXL der Mut zur einer anderen politischen Arbeit, sie wählen den Weg der Selbstdarstellung und diese Arbeit ist gesellschaftlich wertlos.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 15. Juni 2014 um 02:43 Uhr  

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