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Gemeinnutz kommt vor Eigennnutz

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Sich nicht der Institution bedienen, sondern des Wortes, dient der transferierbaren Politik.

Etwas allerdings was Jene die Politik am Menschen und für den Menschen immer auslegen als es Max Weber beschrieb, denen wiederum sei gesagt“ Politik ist nicht gesellschaftsfähig, wenn der Eigennutz vor dem Gemeinnutz kommt“.

Die Wiederentdeckung der politischen Gemeinnützlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg, die Positionierung des eigenen Ichs dient nur der Karriere.

Politik und Karriere widersprechen sich, denn zunächst kommt ein „Wir“ und das sind die gegenseitigen Interessen.

Die gegenseitigen Interessen werden mitunter von all den die ihre Karriere in den Mittelpunkt stellen zu einem wechselseitigen Interesse und damit startet man eine Bevormundung.

In der Tradition der linken Familie bedeutet eine Bevormundung als etwas unvernünftiges, denn in der Tradition waren Linke Gleiche unter Gleichen.

Allein diese Praxis sollte wieder zur Tugend werden, sich miteinander zuwenden und niemals wieder politisch abwenden.

Der Weg der Sozialdemokratie in den vergangenen 20 Jahren war mit zu viel Anpassung und „Wenn und Aber“ übersät worden.

Einer Anpassung zur selektierten Funktionärspartei, die vollziehen sollte was man ihr von oben diktierte, mit einem Wenn und Aber was unter den ökonomischen Voraussetzungen stand und somit das Instrument der Linken vom Traum eines Lebens in einer besseren Welt stets auf den Prüfstand der Möglichkeiten stellte.

Damit schaltete man nicht nur Mitstreiter aus, sondern würgte indirekt die Willensbildung ab.

Wahlerfolge signalisierten die Bereitschaft des Wählers auf ein Vertrauen, vielleicht vertraute der Wähler auch dem Wahlprogramm.

Was der Wähler vertraute entsprach allerdings nicht immer dem Willen der Gewählten.

Um das zu verstehen sollte man sich besinnen auf den Hamburger Parteitag der SPD unter Kurt Beck, in den Tagen von Hamburg bemerkte man eine Freude an der Diskussion und man griff Themen auf, die danach in die Schublade versanken.

Mit dem Impuls von Hamburg hätte man durchaus mehr wagen können, Politik bedeutet Demokratie wagen und neue Wege beschreiten.

Den Weg ging man nicht, sondern fiel zurück in die Ära des Heide- Mörders von Kiel, in Darmstadt präsentierten sich 4 und drehten das Rad der Geschichte zurück, bisher ist nicht bekannt, dass man seitens der Parteiführung mit diesen 3 Damen und jenen Herren über ein Gespräch zum Thema fand.

Man machte oben weiter als sei unten nichts gewesen, nur da war mehr, der Putsch der karrieregeilen vom Schielowsee machte die Parteiführung anfällig und mit Müntefering gewann man den Statthalter einer bereits vergangenen Ära.

Die Regie litt unter einem fehlenden Elan und damit gewannen die Agenda Fanatiker wiederum an Einfluss, der hielt bis zur Inszenierung des Kanzlerkandidaten zur Bundestagswahl 2013 an.

Man bediente sich der Institutionen und nicht dem politischen Willen der Basis, etwas was man sich immer von den Gremien absegnen ließ.

Der derzeitige Parteivorstand ist das von den Gremien abgesengte Instrument, was weder überzeugt noch Gesellschaft mäßig die Anerkennung erreicht.

Was damit zu tun haben könnte, dass man das Wahlprogramm nach der Wahl verwässerte und nicht konzentriert in den Mittelpunkt der machbaren Politik stellte.

Die Frage nach der Machbarkeitsprüfung von Wahlprogrammen rückt also in den Mittelpunkt des Focus und damit eröffnet sich die Legitimation Debatte.

Etwas was man sich ersparen hätte können, denn es stellt sich immer die Frage im Parlamentarismus „was kann man umsetzen?“

Eigentlich doch nur das, wo hinter man steht und was man will! Es ist also des Frage des Willens, den Gemeinnutz vor dem Eigennutz zu stellen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 13. Juni 2014 um 02:45 Uhr  

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