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Wie wird marktwirtschaftlich regiert? Teil 3

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Sehr geehrte Damen und Herren, nachfolgende Beispiele und Erläuterungen sind besser zu verstehen und einzuordnen, wenn sie die Ausführungen im Teil 1 und Teil 2 gelesen und verstanden haben.

 

Mag sein, dass es immer noch Unternehmer gibt, die es gut finden, sich wie Bluthunde aufeinander hetzen zu lassen, um sich gegenseitig aus dem Feld zu räumen – im bedingungslosen Wettbewerbsglauben -.

Was ist aber, wenn die Effizienz so hoch geworden ist, dass der erzielbare Verhandlungswert der Angebote selbst für den Übrigbleibenden nur noch spärliche Ausbeute ist, - für die viele Mühe und Lebensenergie, die investiert wurde?

Das graue Nachkriegsdenken für Wachstum und Effizienz mit allen Mitteln sollte überdacht werden. Entwickelte Gesellschaften zerstören sich, wenn der Verhandlungswert der Angebote durch Überproduktion in den Keller geht!

Es reicht also nicht, - nur gut zu sein!

Es braucht das Bemühen für die Organisation des Wettbewerbes und so, dass sie die Funktion der Marktwirtschaft – den verhandelbaren Austausch – und den Zweck der Wertschöpfung nicht außeracht lässt.

Dieser ist nicht nur, Werte zu schaffen und Gewinne zu generieren, sondern auch bleiben zu können, am Standort überleben zu können, Neues schaffen und weiter geben zu können. Dies liegt aber nicht nur im privaten Interesse, sondern auch im Interesse der Gesellschaft.

Wer sollte sich in einer Demokratie dafür einsetzen, dass das überkommene bedingungslose Leistungsdenken, das konkurrenzstarke gegenseitige ineinander Wachsen bis zur Erschöpfung, aus den Köpfen der Regierenden gebracht wird?

Wir brauchen eine Wettbewerbsorganisation, welche uns trotz der Möglichkeit des freien Handels doch noch einen Bereich „unter der Gürtellinie“ lässt, in dem die Existenz relativ sicher ist, ein Standort mit einer Leistungsebene, die bei allgemeiner Notwendigkeit auch besten Schutz bieten kann.

Das folgende Beispiel ist so gewählt, dass es auch nachdenklich machen sollte.

Organisationsbeispiel zur Aufrechterhaltung der Marktwirtschaft aus der Perspektive eines Unternehmens

Seit Ende der 1960er Jahre verschwanden die meisten der über 300 Schuhfirmen und es überlebten bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts etwa 30 Betriebe.

Beispiel aus der mittelständigen Schuhindustrie:

Herr König produziert seit den 70er Jahren im Ausland und möchte die Gelegenheit, die sich mit der Organisation von Rabattmärkten ergibt, nutzen, um sich wieder in Deutschland zu etablieren. Ein Freund von diesem aufgezwungenen Gigantismus, den die Globalisierung und der Wettbewerbsglaube mit sich brachten, war er nie gewesen. Überschaubar und flexibel kann ein Unternehmen dann nicht mehr sein und ob man übrig bleibt, ist mit dem Blick zurück eher unwahrscheinlich. Zur Belegschaft pflegt er auch gern persönliche Kontakte und will für deren kleinen Sorgen da sein. Vom Wesen ist er Macher, Unternehmer und für die dafür notwendigen guten Geschäfte nimmt er gern Geld in die Hand und nicht, um diese Götze nur gierig und rücksichtslos zu mehren.

Nach der Beschäftigung mit der Problematik zu den Rabattmärkten ist Herr König zu dem Schluss gekommen, dass es für eine Firmengröße seiner Vorstellung mehr als Genug wäre, wenn er einen im Verkauf geförderten Markt von 4 Mio. potenzieller Rabattmarkt-Kunden bekäme. Eigentlich brauchte er die überhaupt nicht. Aber es gäbe im Umkreis so wenige Firmen, welche dann mit ihren Rabattmärkten seinen Markt überschneiden würden, - wenn überhaupt, dass er sich erst mal nichts vergibt.

Die goldene Erkenntnis ist aber: „Je kleiner der Rabattmarkt, je weniger gleichfalls Rabatt-fähige Konkurrenz ist in dieser Marktebene zu fürchten.“

Korrekturfähig ist die Rabattmarktgröße im Verband ohnehin jeder Zeit.

Seine Vorstellung ist ein Betrieb mit etwa 500 Beschäftigten, die er schon braucht, um die von ihm ins Auge gefassten Schuhmodelle und Stückzahlen auf den Markt zu bringen.

Mit dem Firmensitz hat er sich noch nicht festlegen können, doch ist ihm klar, es sollte eine Lage sein, welche für die Mitarbeiter gut zu erreichen ist - mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine traditionelle Industriestruktur sollte bestehen und zum Anfang natürlich nicht gleich in der Nachbarschaft ein Investor, der auch so eine Idee hat.

„Naja, da kann ich mich auch noch in meiner Wettbewerbsverwaltung mit den anderen Fabrikanten verständigen, damit wir uns nicht gleich unnötig gegenseitig auf die Füße treten.“ - Vorerst, denn Qualität und gutes Dessin setzen sich durch und da kennt Herr König keine Gnade -

Er ist aber mit seiner neuen Niederlassung noch in der Planungsphase.

Doch die Wettbewerbsverwaltung, die für ihn zuständig ist, braucht seine geplante Belegschaftsstärke, um sein Stimmgewicht für seine Vorstellung zum eigenen Rabattmarkt in das Rechenprogramm eingeben zu können.

20% Abweichung nach oben, wenn man sich noch in der Planung befindet, wären zulässig. „Na wunderbar. Dann sollen Sie mal mit 600 Beschäftigten und mit einem Rabattmarkt von 4 Mio. Einwohnern rechnen.“

Inzwischen hat er sich in seiner Branche kundig gemacht und mit Erstaunen festgestellt, dass es schon einige Interessenten gibt, die Ähnliches vorhaben und er ist neugierig, was nun die demokratische Abstimmung der Interessenten bezüglich der Rabattmarktgrößen zum Ergebnis hat und vor allem, wo es schon konkrete Vorstellungen für neue Niederlassungen gibt. Schließlich braucht er dann nicht alle Stadtverwaltungen der engeren Wahl besuchen.

Mit der Stimmenabgabe ist nun das erste Ergebnis in seiner Wettbewerbsverwaltung ermittelt wurden. 10 ansässige Unternehmen und 5 entschlossene Investoren waren daran beteiligt. Nach dem Bekanntgeben des 1. Abstimmungsergebnisses wundert sich Herr König: „20 Mio. Einwohner für meinen Rabattmarkt? Da geht doch diese halsbrecherische Entwicklung wieder los.“ - Ein Chinese hat das Ergebnis nach oben gedrückt! -

„Na, die sind andere Dimensionen gewohnt. Der hat aber nur eine Belegschaft von 400 Mitarbeitern geplant und hat aber einen 50 Mio. Einwohner- großen Rabattmarkt haben wollen?“

Meine Wettbewerbsverwaltung meint dazu: „Keine Bange, das ist noch nicht das Endergebnis. Jetzt folgen noch mehrere Abstimmungen und nur noch in Relation zu der vorerst gefundenen Marktgröße von 20 Mio. Und das wird einige Male wiederholt, bis letztlich zwei aufeinander folgende Abstimmungen nur noch 10% Abweichung voneinander haben.“

Nach diesem Procedere ist man schließlich auf eine Rabattmarktgröße von 8 Mio. Einwohnern gekommen, was Herrn König zwar zu groß erscheint, doch Flächenüberschneidungen sind deutschlandweit vorerst unproblematisch. „Was sind schon 1 oder 2 gleichfalls geförderte Anbieter und das nur auf den wenigen Überschneidungen meines Rabattmarktes. Außerdem ist der Wettbewerb zwischen den Produzenten im Land aufgrund der vergleichbaren Lohnstückkosten kein Sorgenbringer.

Bei den Strukturproblemen im Umkreis ist es auch zu erwarten, dass die Schuhindustrie, die nach der Aussage des Wirtschaftsamtes immer zur wirtschaftlichen Basisstruktur zählen wird, mit einem verlässlichen Differenzierungsfaktor zum allgemeinen Markt gesegnet ist.

Was Herrn König sehr gefällt: Stimmt man für kleinere Märkte, so kann es, wenn der Staat auf Strukturentwicklung Wert legt, noch zuverlässigere Kundschaft geben.“

Inzwischen hat Herr König in einer reizvollen Kleinstadt ein schönes altes Industriegebäude aus der Gründerzeit saniert. Seinen Rabattmarkt von 8 Mio. Einwohnern hat er in der Flächenabmessung mit wenigen Überschneidungen zu anderen Märkten schon festgelegt und in seiner USt-IdNr verschlüsseln lassen.

Da er seinen Produktekatalog natürlich online gestellt hat, gab es schon Händlernachfragen aus seinem Rabattmarkt, denn wenn sich die Kunden auf seiner Firmenwerbeseite einloggen, braucht es nur die Eingabe ihrer USt-IdNr und schon wissen sie, ob sie im Markt des Herrn König sind und sie den Rabattpreis haben können.

Was Herr König inzwischen bewirkte und noch tun wird:

Da er am Standort schon einige Investitionen hatte, weil er ja Projektanten und Baufirmen für sein Werk schon beanspruchte, war er auch schon aktiver Teil im Gefüge Rabattmarkt. Mit seinen neuen Standortdaten hat er auch ein bisschen aus Patriotismus, naja – auch - vorzüglich die Unternehmen beansprucht, die für ihn Rabatt-fähige Einkaufspreise von seinem Standort aus hatten, weil sein Unternehmensstandort sich in ihrem Markt befindet.

Bekommen Rabattmarktkunden beim Einkaufen wirklich etwas geschenkt – durch den Rabatt? Natürlich nicht. Für die mögliche Begleichung der Rabattbeträge im Investitionsförderungs- und Wettbewerbsregulierungssystem ist Herr König dazu in einer „Umlageverwaltung“ als „Investor“ registriert und Konsumenten in der Gruppe der „Endverbraucher“.

In dieser Verwaltung werden die beim Kauf benötigten Rabattbeträge zu einem Durchschnittswert verarbeitet und dieser als prozentualer Beitrag auf das gesamte Netto des Einkaufs der Kunden im Verwaltungsbereich gleich wieder umgelegt.

Herr König meint: „Schon erstaunlich, ich habe nicht angenommen, dass in der Investoren-Kundengruppe, zu der ich gehöre, so viele Unternehmen darauf Wert legen, in Rabattmärkten einzukaufen. Meine Rabatte decken sich nämlich in Etwa mit meinen Beiträgen. Für mich war es und wird es in Zukunft aber immer eine Motivation sein, erst mal zu sehen, was in den Märkten meiner rabattierten Zulieferer zu haben ist. Der Preis sollte wenigstens ausgewogen zu denen der freien Märkte sein. Ich selbst freue mich ja auch, wenn es meine Kunden in meinem Rabattmarkt ebenso halten und unter den Durchschnitt meiner Kundengruppe will ich im Einkauf auch nicht fallen. Das ist verschenktes Geld. Mir ist zum Thema „rabattierte Zulieferung“ aufgefallen, dass es für viele Materialien, die ich für meine Schuhproduktion brauche, noch keine Rabattmärkte gibt, die meinen Standort überschneiden. Nun wird meine Unternehmung also auch weitere Investoren locken, sich auch auf dieser Marktebene zu etablieren.“

Beispielrechnung für das Datenverarbeitungssystem

Vorab sei noch bemerkt, die Rechnungen zum Rabattmarktsystem müssen nicht im Detail verstanden werden. Wichtig ist, an diesem Beispiel aufzuzeigen, dass sich selbst tragende Fördersysteme praktisch mühelos mit der heutigen Datenverarbeitung nach Rücksprache mit Softwareherstellern umgesetzt werden können, incl. der notwendigen Anpassungen der Programme für die innerbetriebliche Buchhaltung. Auch die jeweiligen Kunden (Investoren, Endverbraucher) für die rabattierten Produkte und Leistungen brauchen sich im Alltag nicht mit Abrechnungen auseinandersetzen, sondern nur das tun, wozu sie in jedem Falle in der Lage sind, nämlich mit der Doppelauspreisung (allgem. Preis, rabattierter Preis) an der Ware oder der Leistung, herauszufinden, ob sie mit ihrem Standort bzw. bei Endverbrauchern mit einer Bank ihrer Wahl im Rabattmarkt des Anbieters sind und für sie der bessere Preis möglich ist.

Und sie werden das Beste für sich finden können, wenn sie auch die Wahl zwischen verschiedenen Angeboten haben mit wahrscheinlich verschieden hoch rabattierten und nicht rabattierten Anteilen in diesen.

Wie werden Unternehmen ihr Recht für Rabattmärkte nutzen können?

Mit der staatlich geschaffenen Rechtssicherheit ist es durch das Rabattmarktrecht den Unternehmen möglich, mithilfe ihrer Rabattmärkte auf den Wettbewerb Einfluss nehmen zu können im Sinne der Erhaltung und Entwicklung von Wirtschaftsstruktur.

Die zu ermittelnde Rechnungsgröße ist die Anzahl der potenziellen Kunden im Markt.

Die Standorte der Kunden werden mit denen der Wohn-und Industriegebiete angenähert identisch sein. Deshalb liegt der Bezug zu den Einwohnerzahlen nahe.

Mitarbeiterzahlen der Unternehmen einer Wettbewerbsverwaltung

Unternehmensvorschläge zu den Rabattmarktgrößen nach Einwohnerzahlen

Multiplizierte Stimmkraft der Vorschläge

7 Unternehmen mit je 4 Mitarbeitern

5 000

140 000

5 Unternehmen mit je 8 Mitarbeitern

7 000

280 000

1

16

15 000

240 000

1

18

17 000

306 000

1

20

18 000

360 000

1

30

29 000

870 000

Σ Mitarbeiter = 125

Σ = 2 196 000

Die Summe der Stimmkräfte aller Vorschläge geteilt durch die Summe der anrechenbaren Mitarbeiter aller Unternehmen ergibt den demokratischen Durchschnitt für die beanspruchbare Rabattmarktgröße eines jeden Unternehmens innerhalb einer Wettbewerbsverwaltung.

Rabattmarkt

= Σ Stimmkräfte / Σ Mitarbeiter

= 2.196.000 / 125

= 17.568 Ew.

Mit dieser Einwohnerzahl ist es nun für jedes Unternehmen möglich, um dessen Standort ein Einzugsgebiet für die Rabattkundschaft zu gestalten. (Die Konturen der Gebiete sollten technisch vorgegeben, nur aus Geraden und aus um die Fläche gekrümmten Kurven bestehen, um zu abstrakte Formen zu vermeiden.)

Die Proportionen, die damit möglich werden, sollten dann den Vorstellungen der Unternehmen überlassen werden. Stadtverwaltungen können heute mit ihren Flächenverwaltungssystemen den Unternehmern Hilfe leisten.

Diese Flächen werden elektronisch verschlüsselt und können zur Wiedererkennung in der USt-IdNr integriert werden.

Das Softwareprogramm, welches auf der Basis statistischer Datenerfassung Überschneidungen verarbeitet, kann bei der Kundenzahlung somit die Rabattfähigkeit in dem Produktanteil oder der Leistung ermitteln und so den Endpreis verbessern, - wenn also die Standort-Daten des Kunden im Rabattmarkt des Verkäufers enthalten sind.

Die Umlage der Rabattbeträge erfolgt zeitgleich mit der Kundenzahlung (im Weiteren dargestellt). Dafür wird der Rabattbetrag im Einkauf (ohne Kundendaten) für die Ermittlung des notwendigen Umlagebeitrages im System registriert.

Unternehmer sollten in Bezug zur Größenfindung ihrer Rabattmärkte im Verband und den Verwaltungen betreut und beraten werden. Vorschläge z.B., welche Einwohnerzahlen beinhalten, die viel zu groß und in keinem Verhältnis zur Wertschöpfungsleistung stehen, sind ungeschickt gewählt, da unnötig viel gleichfalls Rabatt-fähige Konkurrenz am Standortmarkt entsteht, zwanghaft, durch zu viele Flächenüberlagerung der Rabattmärkte. Ebenso sind Vorschläge für Rabattmärkte, die für die erreichte Effizienz des jeweiligen Unternehmens viel zu klein sein würden, schlecht für eine sichere Existenz im Rahmen eines Rabattmarktes, wenn diese Marktebene ökonomisch z.B. bei Nachfrageeinbrüchen und der Erhöhung der Differenzierungsfaktoren, nicht zu vernachlässigen ist und das Überleben am Standort sichern soll. Aufgrund der in der Anfangsphase verwendeten symbolischen Differenzierungsfaktoren sind unrealistische Vorstellungen noch unproblematisch und jederzeit innerhalb der Wettbewerbsverwaltung korrekturfähig.

Die mathematische Ermittlung der Rabattmarktgröße mithilfe nur einer Abstimmung kann jedoch praktisch lediglich angenähert dem demokratischen Anspruch genügen, da der wirkliche mehrheitliche Wille der Unternehmen in einer Wettbewerbsverwaltung mit absoluten Zahlenwerten nicht gefunden werden kann. In den Angaben einiger Unternehmen könnten z.B. strategische Überlegungen zur Verstärkung eines Größentrends dieser Märkte einfließen, die somit keinen Bezug zu ihrer vorteilhaftesten Marktgröße haben können. Nur bei einer sehr schwachen Wirkung der Differenzierung sind mit absoluten Größen realistische und mit dem wirklichen Willen identische Angaben zu erwarten. Deshalb braucht es bei der Anwendung einer wirksamen Differenzierung der Marktebenen im Nachhinein die Abstraktion, um also eine Übervorteilung von Stimmrechten zu vermeiden.

Wichtig ist zu Beginn für die weitere Abstimmung immer das finden einer Bezugsgröße für den Rabattmarkt wie bisher dargestellt, auch wenn dieser Markt mit den dann sinnvollerweise noch verwendeten niedrigen symbolischen Differenzierungen zum allgemeinen Markt, auf das Geschäftsgebaren und der Entwicklung am Standort kaum Einfluss haben kann.

Die Vorgabe einer Marktgröße kann auch als unverbindlicher Näherungswert von der Wettbewerbsverwaltung vorgeschlagen werden. Ist einmal eine Marktgröße gefunden, so sollte in der Tabelle nur noch in Bezug zu dieser gestimmt werden können mithilfe der Relationszeichen . Das Überwiegen eines Gegensatzes ermöglicht eine lineare Anpassung ohne Übervorteilung einzelner Stimmen. Schrittweise kann nun mit mehreren Abstimmungen der Rabattmarkt aus dem allgemein freien Markt herausgehoben werden.

Natürlich ist für die Wahrnehmung solch eines Rechtes auch Aufklärung notwendig. Die Menschen müssen wissen, was sie für sich bewirken können. Wer unter dem Wettbewerbsdruck leidet und lieber eine sichere Existenz haben möchte und allgegenwärtig bedrohlich übermächtige Konkurrenz möglichst aus seinem eigentlich viel zu großen Rabattmarkt heraus haben will, wird „kleiner als“ eintragen. Wer am Standort intensivieren möchte, starke Konkurrenz nicht scheut und aber nicht oder noch nicht für einen weiteren Unternehmensstandort – auch mit einem dazugehörigen Rabattmarkt bereit ist, stimmt mit „größer als“.

Beispiel:

Die Abstimmung erfolgt zur vorläufigen Rabattmarktgröße

von 17 568 Ew.

Mitarbeiterzahl der Unternehmen einer Wettbewerbsverwaltung

Unternehmensvorstellung zur Rabattmarktgröße nach Einwohnerzahlen

Stimmen mit Relations-zeichen

7 Unternehmen mit je 4    Mitarbeitern

5 000

28

<

5 Unternehmen mit je 8 Mitarbeitern

7 000

40

<

1

16

15 000

16

=

1

18

17 000

18

=

1

20

18 000

20

=

1

30

29 000

30

>

Stimmergebnis:

Unternehmen mit insgesamt 68 Mitarbeiter stimmten mit „kleiner als“,

54 mit „gleich“

und das Unternehmen mit 30 Mitarbeitern stimmte mit „größer als“.

Nach dem Aufwiegen der Gegensätze haben wir einen Überhang von 38 Stimmen, die für die Verkleinerung des betreffenden Rabattmarktes stehen.

Es ist nun erforderlich, mit mehreren aufeinanderfolgenden Abstimmungen und nun sicher auch mit der möglichen Vorgabe eines geschätzten Einigungszieles eine weitere Annäherung zum durchschnittlichen Willen der abstimmenden Unternehmen zu ermöglichen, bis eine Ausgewogenheit zur Größe des Rabattmarktes erreicht ist.

Das Ergebnis zeigt, dass mit dem „Rabattmarktrecht“ eine dynamische Kraft zur Verfügung stehen kann, die uns in die Lage versetzt, gesellschaftliche Entwicklungsprozesse in ihrer Gegensätzlichkeit demokratisch auch auf wirtschaftlicher Ebene mittels marktwirtschaftlich systemisch wirkender Instrumente verträglich zu nivellieren.

Die Veränderung des Differenzierungsfaktors für den Zuspruch auf den Rabatt-fähigen Anteil der Ware (Rechnung im Folgenden) kann nicht allein auf dieser demokratischen Ebene bewirkt werden. Das sollte also nicht nur das Handwerkszeug der Wettbewerbsverwaltungen der Unternehmen sein, sondern auch in Abstimmung mit dem Wirtschaftsamt erfolgen.

Diesen Einrichtungen ist es im Weiteren auch möglich, die Differenzierungsfaktoren in den verschiedenen Wettbewerbsverwaltungen auch unterschiedlich zu gestalten.

Kleinere Faktoren befördern die Gewinne der im Wettbewerb übrig bleibenden Unternehmen (dynamische Wirtschaft) und den Trend zur Massenware, also die effiziente innovative Durchdringung der Märkte mit neuen vielleicht für unsere Zeit wichtigen Produkten. In einer Wirtschaft mit gesunden Märkten kann dabei immer mit einer guten Kaufkraft gerechnet werden, - denn:

Hohe Differenzierungsfaktoren in anderen Wettbewerbsverwaltungen sichern den Erhalt und den Aufbau von Wirtschaftsstruktur und bringen den stabilisierenden Beitrag, das statische Fundament (statische Wirtschaft) für unsere Gesellschaft, - die Möglichkeit zur Verhandlungsfähigkeit, - den Erhalt des Motors Marktwirtschaft.-

Hier können Bspw. die Erzeugungen und Produkte des täglichen Bedarfs einbezogen werden.

Die Wettbewerbsverwaltungen und Wirtschaftsämter halten damit ein wirksames Instrument in ihren Händen, welches für ihre Arbeit zur Gesunderhaltung der Marktwirtschaft unbedingt erforderlich ist.

Der Mittelstand findet heute leider bei großen politischen Entscheidungen kaum Berücksichtigung. Deshalb haben wir zunehmend Märkte ohne Grenzen, die den meisten beteiligten Staaten langfristig nicht zum Vorteil sein können.

Im Marktsystem integrierte und dynamisch anpassungsfähige Rabattmärkte, durch einen gesetzlichen Rahmen abgesichert, gewährleisten den notwendigen marktwirtschaftlichen Austausch in einer sich globalisierenden Welt mit der Stärkung der Wirtschaftskreisläufe in den Binnenmärkten und mit der Motivation zu ausreichend flächenabdeckenden Investitionen in ihnen, welche für ein funktionierendes Wirtschaftssystem dringend notwendig ist.

Wie funktioniert nun das Einkaufen im Rabattmarkt?

Die nachfolgend beschriebene Organisation ist ein Service des Systems, mit dem der Anbieter, - der Unternehmer, welcher im Rabattmarkt verkauft, keine Verwaltungsbeziehung hat. Er ist also auch für die Finanzierung seines Rabattmarktes nicht verantwortlich. Unternehmer brauchen sich also um die weitere Organisation keine Gedanken machen.

Nun werden Kunden natürlich wie gewohnt die Angebote prüfen, nach den üblichen Kriterien wie den Produkteigenschaften und dem Preis/Leistungsverhältnis. Dann ist es dem einkaufenden Unternehmen bzw. Einzelhändler mit den z.B. in der USt-IdNr. des Anbieters verschlüsselten Rabattmarktdaten, möglich, auch diesen Markt zu erkennen und ob ein besserer Preis für sie möglich sein kann, also ob sich der Standort des Käufers im Rabattmarkt des Zulieferers befindet.

Das Softwareprogramm erledigt dies bei der Zahlung automatisch im Vergleich mit der eigenen USt-IdNr. und der auch darin enthaltenen eigenen Standortdaten. Für den Endverbraucher wird der Einzelhändler mit zwei Preisen gleich direkt an der Ware informieren. Der Wohnort des Kunden (das Geldinstitut der Wahl) sollte im Rabattmarkt des Händlers enthalten sein.

Der Händler gibt über seinen Rabattmarkt Auskunft? Spätestens bei der Abbuchung mit der Bankkarte wird der Kunde wissen, ob der Rabatt für ihn zutreffend war.

Die enthaltenen Rabattanteile und der gesamte Nettowarenwert des Warenkorbes wird beim Kauf als anonymer Zahlenwerte zusätzlich für die Umlagerechnung automatisch registriert und Rabatt sowie Beitrag für den Kunden in der Preisfindung berücksichtigt, sodass es keiner zusätzlichen Formalitäten bedarf.

Was ist die Motivation für den Kauf von Produkten mit hohen Rabattanteilen?

Da gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen ist es durch die Identifizierung der Märkte praktikabel möglich, einen Lokalpatriotismus zu leben, der durchaus vielerorts heute schon selbstverständlich ist. Denken wir nur an die Regionalgeldinitiativen und an Unternehmen (eine Hand wäscht die andere) und an Kommunen, die wiederum regionale Anbieter bevorzugen. Daraus ergibt sich aber nicht direkt ein besseres privatökonomisches Ergebnis, etwa, wenn keine wirksamen Differenzierungsfaktoren zum Kauf motivieren. Der Patriotismus hat auch selbst mit der Identifikation Rabatt-fähiger Angebote seine Grenzen und vor allem, wenn Engpässe zu überwinden sind. Aber was kann getan werden, um nach Notwendigkeit die Existenz der Unternehmen an den nahe liegenden Standorten zu sichern und neue Existenzen – Investitionen - an neuen Standorten zu bewirken?

Der steuerbare Zuspruch auf die identifizierbaren Rabattanteile wird mit den heutigen Fähigkeiten der Computertechnik möglich. Mit ihr können wir den Ursprung der Angebote erkennen.

Grundsätzlich muss das Prinzip der eigenfinanzierten Umlage zur Anwendung kommen. Das marktwirtschaftliche System muss sich in sich selbst erhalten, weil der Umweg über Staatshaushalte für die direkte Regulierung von Wirtschaftsprozessen nicht geeignet ist. Praktikabel ist es, die Rabattbeträge, die für den Einkauf in dieser Marktebene gebraucht werden, innerhalb von Umlageverwaltungen durch Beiträge zeitgleich beim Kauf zurück zu finanzieren. (Erklärung dazu im Weiteren.)

Was bedeutet „Eigenfinanzierte Umlage“?

Bei der eigenfinanzierten Umlagerechnung werden im Gegensatz zu Steuereinnahmen, die vielseitige Verwendung finden können, die Beiträge der Kunden innerhalb einer Umlageverwaltung zweckbestimmt an diese ohne Umwege über staatliche Ämter in voller Höhe an die jeweilige Kunden-Gruppe (Investor-oder Endverbrauchergruppe) zurückgezahlt. Charakteristisch für die eigenfinanzierte Umlage ist also, dass wenn wir im prozentualen Verhältnis innerhalb einer Umlageverwaltung genauso viel rabattierten Einkauf wie andere Kunden in dieser haben - liegen wir im Durchschnitt dieser Gruppe -, so bleibt unsere Bilanz zwischen den Rabatten und den Beiträgen ausgewogen. Wir haben dann also genau so viel Rabatt, wie wir Umlagebeiträge zahlen. Der Durchschnittskunde wird also lediglich gelenkt und hat weder einen Vor-noch Nachteil.

Bei der angewendeten Durchschnittsrechnung wird dies für den größten Teil der Kunden innerhalb einer Kundengruppe angenähert und zwangsläufig so sein.

Nun ist es noch notwendig zu klären, wer die anderen sind, mit denen wir uns vergleichen. Bei den Endverbrauchern werden es alle privaten Konsumenten innerhalb der „Konsumenten-Umlageverwaltung“ sein.

Der Unternehmer als Einkäufer wird natürlich in der „Investoren-Umlageverwaltung“ geführt. Nur vergleichbare Käufergruppen werden miteinander veranlagt und verrechnet.

Die Größe dieser Umlageverwaltungen unterliegt dabei sicherlich praktischen Überlegungen. Die Überschaubarkeit und Pflege sollte in ihnen gut möglich sein.

Der Kunde bekommt also mit jedem Einkauf, in dem ein bestimmter Prozentanteil des Warenwertes rabattiert ausgewiesen werden kann, auf diesen einen Rabatt angerechnet. Dieser wird wie im folgenden Beispiel mit der Verwendung eines Differenzierungsfaktors ermittelt, der variabel nach Bedarf von der Wettbewerbsverwaltung und dem Wirtschaftsamt verändert werden kann:

Rabatt

= Nettowarenwert pro Einkauf x prozentualer Rabattanteil (Wertschöpfung am Standort und Angebot im Standortmarkt) x Differenzierungsfaktor

= 200€ x 0,2 x 0,1

= 4€

Wie werden nun die rabattierten Anteile des Einkaufes mithilfe der eigenfinanzierte Umlage finanziert?

Wichtig ist bei diesem Regulationsinstrument, dass die ausgezahlten Gelder für den Rabatt auch wieder in den Topf der Umlageverwaltung zurückfließen und bestenfalls dauerhaft weder ein Guthaben, noch ein Minusbetrag in der Verwaltungskasse ist.

Damit das möglich wird, benötigen wir einen in der Umlageverwaltung allgemein für alle Einkäufe verbindlichen prozentualen Beitrag, der sich aus dem gesamten Nettoumsatz der Kunden einer Umlageverwaltung errechnet. Es werden dafür die Nettowarenwerte aller Produktanteile benötigt, also die aus den allgemeinen und die aus den Rabattanteilen.

Auch aus den Rabattanteilen? Ja! - Das ist verständlich, denn wenn z.B. alle Kunden nur noch Produkte aus den Rabattmärkten kaufen würden, müssten die Finanzierungen natürlich auch wieder eingebracht werden.

Die prozentuale Beitragshöhe pro Einkauf bezieht sich also nicht auf das Verhältnis zwischen rabattierten und allgemeinen Anteilen im Warenkorb, sondern allgemein auf das Verhältnis in der Umlageverwaltung. Der Prozentanteil bezogen auf den gesamten Nettowarenwert ist also für jeden Einkauf gleich.

Die Beitragshöhe ist abhängig von der Gesamtsumme der an alle Kunden in der Umlageverwaltung ausgezahlten Rabattbeträge innerhalb eines Umsatzschwankungen ausgleichenden Zeitraumes.

- Der Beitrag berechnet sich also aus der Summe aller Rabatte innerhalb einer Umlageverwaltung.

- Der Beitrag ist anteilig (prozentual) bezogen auf den gesamten Nettowarenwert unseres Einkaufes.

Aus dieser Überlegung heraus benötigen wir nun für die Beitragsrechnung noch einen Faktor. Wir können ihn nach seinem Sinn als Umlagefaktor bezeichnen. Er lässt sich für die Ermittlung der zu zahlenden Beiträge auf alle Einkäufe in der Umlageverwaltung gleichermaßen verwenden und ergibt sich im frei gewählten Beispiel wie folgt:

Umlagefaktor

= Σ Rabatte der Umlageverwaltung / Σ Nettoumsatz in der Umlageverwaltung

= 400.000€ / 20.000.000€

= 0.02

Umlagebeitrag

= Nettowarenwert pro Einkauf x Umlagefaktor d. Umlageverwaltung

= 200€ x 0,02

= 4€

Nun haben wir die Rabatte und auch den Umlagebeitrag für den gesamten Nettowarenwert ermittelt. Das Rechenprogramm kann uns jetzt mit diesen Werten den Nettopreis ermitteln.

Nettopreis

= Nettowarenwert - Rabatt + Umlagebeitrag

= 200€ - 4€ + 4€

= 200€

An unserem gewählten Beispiel können wir sehen, dass dieser Kunde, welcher den Einkauf getätigt hat, in seinem Kaufverhalten bezogen auf den Rabattanteil in den bevorzugten Produkten genau im Durchschnitt aller Kunden in dieser Umlageverwaltung liegt. Das können wir daran erkennen, dass er für den Einkauf tatsächlich das bezahlt, was der Verkäufer kalkuliert hat.

Für die Umlageverwaltungen wird nur ein Arbeitskonto notwendig werden, da bei jedem Einkauf mithilfe des Prinzips der eigenfinanzierten Umlage zeitgleich alle Rabatte auch wieder durch Umlagebeiträge zurückfinanziert werden sollen. Der Umlagebeitrag pro durchschnittlichen Einkauf entspricht im Betrag den durchschnittlichen Rabatten aller Kunden der Umlageverwaltung.

Um Differenzen zwischen dem Rabattvolumen in der Umlageverwaltung und den dazu möglichst identischen Beitragseingängen auszugleichen, muss nach einem Verwaltungszeitraum eine Anpassung dieses Verhältnisses vorgenommen werden. Plus-und Minusdifferenzen müssen in den nächsten Zeitraum übertragen werden.

Die Notwendigkeit einer kurzfristigen Anpassung der prozentualen Umlagebeiträge ist nach einer größeren Veränderung der Differenzierungsfaktoren erforderlich, da die Veränderung dieses Faktors direkt das somit lenkbare Kaufverhalten der Rabattmarktkunden beeinflusst.

Wird es mit der Computertechnik möglich, zeitnah die erforderlichen Daten zu verarbeiten, so sollte auch eine nahezu gleitende Anpassung der Beiträge an das momentan am Rabattmarkt orientierte Kaufverhalten zur Anwendung kommen können, wenn der geförderte Umsatz in vernachlässigbar schwankenden Verhältnis zum Gesamtumsatz steht. Umlageverwaltungen entsprechender Größe ermöglichen das.

In den angebotenen Produkten sind zumeist Anteile unterschiedlicher Herkunft enthalten, also auch solche aus nicht Rabatt-fähiger Wertschöpfung. Aus diesem Grund wird es kaum vollwertig rabattierbare Produkte geben. Deshalb sprechen wir von einem Rabatt-Anteil, der sich mindestens auf die Wertschöpfungsleistung am Standort bezieht. In einer Weiterentwicklung des „Rabattmarktrechts“ können auch Rabatt-Anteile aus den Zulieferungen anrechenbar zur Standortleistung hinzugenommen werden.

Für die Verrechnung werden nur Nettowarenwerte verwendet, da sich Rabattmärkte grundsätzlich auch Landesgrenzen übergreifend entwickeln können und auch sollen und Verbrauchssteuern zwischen den Ländern differieren können.

Wettbewerbsverwaltung, Kundengruppen, Umlageverwaltung, Förderung, Lenkung

Mit der Organisation der Unternehmen in Wettbewerbsverwaltungen (nur Unternehmen bzw. Produktlinien in Konkurrenz zueinander) wird im Weiteren der Gebrauch unterschiedlicher Differenzierungsfaktoren zwischen den einzelnen Produkt-oder Leistungsarten möglich. Die Wettbewerbsverwaltung und das Wirtschaftsamt sind nun in der Lage, ganz gezielt einzelne Bereiche je nach gesellschaftlicher Notwendigkeit und deren Perspektive unterschiedlich definiert mittels der Variation der betreffenden Differenzierungsfaktoren in der Entwicklung zum gesellschaftlich harmonischen Ganzen zu lenken.

Unternehmen sind immer auch durch den Einkauf von Zulieferungen für den Produktionsprozess Kunden innerhalb einer Wertschöpfungskette und erfahren neben der Absatzförderung ihrer eigenen Produkte in ihrem Rabattmarkt, ebenfalls in ihrem eigenen Investitionsverhalten eine Lenkung durch das umfassend in allen Teilen der Wertschöpfungskette wirkende Organisationssystem.

Als Kunden werden sie in der Umlageverwaltung in der Kundengruppe „Investoren“ geführt.

Endverbraucher hingegen erfahren durch die Organisation durchschnittlich nur eine Lenkung und werden in der Kundengruppe „Endverbraucher“ geführt.

Für die Umlagerechnung in den Umlageverwaltungen werden lediglich von Personen und Unternehmen losgelöste Zahlenwerte benötigt. Deshalb gibt es für einen zweckfremden Gebrauch keine verwertbaren Daten.

Hingegen die Rabattmärkte der Anbieter sind für deren Kunden und im Allgemeinen leicht identifizierbar und transparent. Der Versuch der Übervorteilung ist schon durch wechselseitige Aufmerksamkeit und manipulationssicherer Datenverarbeitung wenig erfolgversprechend.

Bargeld und oder Karte

Mit der Weiterentwicklung der Datenverarbeitung verliert das Bargeld zunehmend an Bedeutung. Viele Kunden bezahlen heute schon völlig bargeldlos. Das eröffnet uns für die Entwicklung unserer marktwirtschaftlichen Gesellschaft willkommene Perspektiven. Rabattmärkte können für die Kunden mithilfe der Computertechnik erkannt werden. Selbst die Standortdaten der Endverbraucher werden heute durch Bankzahlkarten identifizierbar. Natürlich ist es mit Kartenlesegeräten im Einzelnen noch nicht möglich, den gesamten Zahlungsverkehr im Endverbrauch zu bewältigen. Aber Bargeldzahlungen zu den Anbietern können nicht direkt im automatisierten Rabattsystem Verwendung finden. Einfache scanfähige Rabattkarten (bzw. scanfähige Ausweise), wie sie heute schon z.B. in Baumärkten Verwendung finden, wären eine Lösung, um auch weiterhin an der Kasse im Einzelhandel mit Bargeld bezahlen zu können.

Für den Anfang würde es sicherlich ausreichen, die Kunden, die im Einzelhandel physisch erscheinen, als Rabattkunden zu betrachten, - bis angepasste Systeme entwickelt sind.

Kann abrechnungstechnisch für Bargeldzahlungen keine Möglichkeit zum Rabatte gefunden werden, dürfen nur die zum Zeitpunkt in der jeweiligen Umlageverwaltung geltenden prozentualen Beiträge ohne Rabatt eingerechnet werden, um die Wirkung des Systems zu garantieren.

An die Möglichkeit zum Sammeln der Kaufbelege und deren Eingabe in das Abrechnungssystem bzw. an Ausnahmeregeln für sehr bestimmt lokalbezogene Leistungen (z.B. Gastronomie) und für Bereiche ohne erkennbar auszumachenden Rabattmarkt (z.B. raumübergreifende Geschäftsmodelle, wie etwa Tankstellen, Tourismus), sollte gedacht werden. Der grundsätzlich gleiche Rechtsanspruch dieser Unternehmen für einen abrechnungsfähigen eigenen Rabattmarkt sollte dabei aber dennoch Bestand haben.

Die Wirkung der Differenzierungsfaktoren

Ein wirksamer Differenzierungsfaktor allgemein oder speziell für ein Produkt oder eine Leistung innerhalb eines Rabattmarktes wird direkt das Kaufverhalten der Kunden zugunsten der Wertschöpfung an diesem Standort beeinflussen. Anbieter anderer, den eigenen Markt nicht überlagernder Rabattmärkte haben weniger gute Absatzchancen und umgekehrt. Das bedeutet, es würde sich in jedem Falle lohnen, die Investitionen am Standort abzustimmen, in Bezug auf die im Verkauf zu erwartende verlässlichere Nachfrage.

Doch die Investition in andere wenig und noch nicht besetzte Regionen mit schwacher Konkurrenz, mit dem dortigen Anspruch auf einen weiteren gleichgroßen eigenen Rabattmarkt wäre eine Option für Expansion mit guten und sicheren Gewinnen.

Alle Unternehmen haben einen relativen Schutz. Der Wettbewerb und folglich die Effizienz ist im Verband und wirtschaftspolitisch regulierbar und gefährdet somit in einer freiheitlich demokratischen Ordnung nicht mehr zwangsläufig das marktwirtschaftliche System.

Der bedarfsgerechte Erhalt und die Entwicklung ausreichend neuer Wirtschaftsstruktur mit einer regulierbaren Effizienz am Standort für die notwendige Verhandlungsfähigkeit aller Güter und Leistungen und dies unabhängig vom innovativen Fortschritt - dies ist für den nachhaltigen Bestand der Marktwirtschaft existentiell. Das ist das wichtigste und grundlegendste Ergebnis, welches sich mit dem wirksamen Gebrauch der Differenzierungsfaktoren in den jeweiligen Rabattmärkten verbindet.

Rabattmärkte sind nur in Binnenmärkten wirksam, welche solch einen Ordnungsrahmen ermöglichen können. Exportierende Unternehmen, die in freie Märkte anderer Länder verkaufen, welche keine Rabattmarktsysteme haben, erfahren lediglich eine Lenkung am Standort durch ihren Einkauf.

Anpassungsentwicklung

Die Rabattmarktregulierung ist ein systemisch marktwirtschaftlicher Eingriff in die Wirtschaft, für die Entwicklung und den Erhalt einer marktwirtschaftlichen Gesellschaftsordnung. Das heißt, es ist für alle Unternehmen, deren Standorte sich innerhalb dieser staatlich vorgegebenen ordnungspolitischen Rahmenbedingung befinden, aus ökonomischen Gründen notwendig, sich auf diese einzustellen. Investitionen bezüglich der Effizienz der Produktion am Standort sollten im Sinne eines wirtschaftlichen Denkens bei bestehenden Kundenpräferenzen zum Rabattmarkt, an diesen angepasst werden. Davon abweichendes Management würden die Gewinnaussichten (z.B. innerhalb des geförderten Binnenmarktes EU) bei wirksamen Differenzierungsfaktoren nicht mehr verbessern (der Absatz innerhalb dieser Märkte).

Entwicklungsschritte zur Identifikation und Förderung marktwirtschaftlich nachhaltiger Wirtschaftskreisläufe

1. Schritt: Prüfung und Ergänzung der Rechtsgrundlagen

2. Schritt: Modellregion - Auswahl eines Erzeugnisses oder einer Leistung, finden der Rabattmärkte für die einzelnen Entwicklungsstufen in der Wertschöpfungskette, Softwareentwicklung und Erprobung.

In den weiteren Schritten werden nun die Rabattmärkte durch einen demokratischen Abstimmungsprozess ermittelt, aber in dieser Phase noch ohne wirksame Differenzierungsfaktoren, um dem Zeitanspruch und der Gleichzeitigkeit Rechnung zu tragen.

3. Schritt: Vorstufenregel – wie beschrieben - Ist der Standort des Kunden im Rabattmarkt des Anbieters, so ist den Kunden die Mehrwertleistung des Anbieters (Vorstufe) rabattiert anrechenbar.

Aber der Rabattanteil im Einkauf des Anbieters selbst (dessen Vorstufen), kann nicht für dessen Kunden anrechenbar weiter gegeben werden.

4. Schritt: Übertragungsregel – auch der rabattierte Anteil der Zulieferung einer Vorstufe (Betriebsdurchschnitt ist ausreichend) wird an deren Endprodukt weitergeführt und findet in Einbeziehung der Wertschöpfungsleistung am Unternehmensstandort somit auch bei dem nachfolgenden Kunden Berücksichtigung und nur, wenn der Anbieter sich in einer relevanten Gliederung in der Wertschöpfungskette einordnen lässt. Ist das nicht der Fall (z.B. bei Zwischenhändlern oder Briefkastenfirmen), so gilt die Vorstufenregel.

Ist für alle Unternehmen ein Rabattmarkt identifizierbar, so können nun die Differenzierungsfaktoren entsprechend dem Charakter der Märkte national einheitlich, behutsam aber konsequent zur Wirkung gebracht werden. Die Voraussetzung für den zollfreien internationalen Handel muss das wechselseitige Einfordern national bereit gehaltener Rabattmarktsysteme sein. Besondere Bedeutung hat dies für den Erhalt der Währungsunion in der Europäischen Gemeinschaft.

Auswirkungen auf den sozialen Charakter einer Gesellschaft

Die menschliche Gesellschaft ist ein kompliziertes und empfindliches System. Ihre Leistungsfähigkeit und ihre Entwicklungsperspektiven stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Motor der Marktwirtschaft, der Verhandlungsfähigkeit.

Für jedes System gilt, dass sich dafür und nur innerhalb identifizierbarer Grenzen eine optimale Funktion erzielen lässt. Dazu braucht es natürlich Instrumente zum Steuern und in einem freiheitlich marktwirtschaftlichen System, ganz besonders zum Regulieren.

Ist es uns in diesem System möglich, die Wirtschaftsstruktur in Bezug zu den Populationszahlen innerhalb der Rabattmärkte ausgewogen zu entwickeln, so hat das tiefgreifend wirtschaftlich integrative und folglich positive soziale Auswirkungen.

Die mit den neuen Rahmenbedingungen eingeleiteten gesellschaftlichen Mechanismen, die ihre Wirkungen im Fördern, Fordern und der ausreichenden Anerkennung der Arbeitsleistung der Menschen zeigen, funktionieren mit rechtlich abgesicherten Rabattmärkten autark, also ohne jeglichen Zwang.

Der Arbeitsort der Menschen kann und wird mit dem Rabattmarktrecht zumeist auch angestammter Wohnort sein. Damit verbindet sich auch der ausreichende Erhalt familiärer Bindungen. Diese haben eine zu wichtige soziale Sicherungsfunktion, die aber in der heutigen Zeit leider zwanghaft kaum Beachtung findet.

Verhandlungsfähigkeit in allen Märkten und vor allem im Arbeitsmarkt ist das Mittel gegen einen nachteiligen demographischen Wandel, für die Planbarkeit des Familienlebens, für mehr Kinder aus gediegenen Verhältnissen, was perspektivisch auch für die Unternehmen am Standort entscheidend ist.

Unternehmen in einer systemisch regulierten Marktwirtschaft

Mit der Wertschöpfungsleistung einer Gesellschaft allein lässt sich keine Aussage treffen über ihre inneren sozialen Zustände, ihre langfristigen Perspektiven und ihre Gestaltungsfähigkeit. Unternehmen werden in der Wirtschaft, so wie sie heute verstanden wird, zuerst an ihrem Leistungsvermögen bezogen auf die Effizienz ihrer Wertschöpfung gemessen. Als zentraler Bestandteil der Gesellschaft haben Unternehmen aber noch viele andere Aufgaben zu erfüllen, die nicht als direktes Ziel im Streben nach Gewinn stehen können, denn die privatwirtschaftliche Initiative ist zuerst ihrer Ökonomie verpflichtet.

Den sozialen Aspekten, wie die Einbindung der Menschen in den Arbeitsprozess,

die angemessene Beteiligung am Erlös der Arbeit, die berufliche Bildung und soziale Standards werden im Rahmen des Schaffensprozesses eher zwangsläufig entsprochen. Sie unterliegen vorrangig einem strengen Kosten- und Nutzendenken und der Verhandlungsfähigkeit. Unternehmen haben also nur einen geringen Gestaltungsraum innerhalb wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

Mit der Förderung der Wirtschaftsstruktur, ohne die Effizienz weiter steigern zu müssen, zur Gesundung der Märkte und ihrer Gestaltungsfähigkeit vor allem bezüglich der Anpassung an die Bevölkerungsdichte, - können die allgemeinen Rahmenbedingungen entscheidend verbessert werden. Hier ist besonders der bewirkte Verhandlungswert der Arbeitsleistung von Bedeutung.

Alle Unternehmen können dann in der zueinander ausgeglichenen Situation den für sie indirekten Zielen genügend nachkommen wie z.B. den sozialen Erfordernissen - Entlohnung, Arbeitszeit, Sicherheit -, beziehungsweise nun mithilfe von direkten Verhandlungspartnern auf Augenhöhe.

Wichtig in einer Wirtschaft ist der dauerhafte Erhalt der Kaufkraft. Dies ist in einer „nicht mehr Nachkriegsgesellschaft“ nachhaltig nur mit einer systemisch regulierten Marktwirtschaft möglich. Die Verhandlungsfähigkeit aller Güter und Leistungen sichert und erhält den Wert des Tauschmittels, also des Geldes. Es ist für den Umlauf geschaffen und kann nur in diesem wertbeständig sein. Stellen die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen dies sicher, so können sich Unternehmen darin zuverlässig zu ihrem und zum Vorteil der Gesellschaft entwickeln.

Auch Unternehmerverbände müssen umdenken. Nur Effizienzdenken reicht für die Überwindung der Krise nicht aus, die ihre Wurzeln in der zu hohen Effizienz hat. Es geht vielmehr darum, mit weniger Effizienz existieren zu können, um den Grenznutzen von Angeboten zu vermeiden. Rahmenbedingungen, die zu einer guten Verhandlungsfähigkeit in den Märkten führen, sind in der jetzigen Situation angebrachter. Das Ziel muss die Funktion der Märkte sein, mit einer allgemein verbindlichen Organisationsstruktur, die überlebensfähige geringere Effizienz und folglich mehr Nachfrage und damit bessere Verhandlungsfähigkeit ermöglicht. Das daraus erzielte Ergebnis kann beachtlich sein.

Effektive Rabattmarktpolitik eröffnet neue Gestaltungsräume für den Staat und die Politik.

Die ausgewogen entwickelbare Wirtschaftsstruktur bewirkt ausgewogene Löhne und Gehälter und somit entsprechende Lohn- und Ertragssteuereinnahmen für den Staat. Der Staat hat so kaum Ausgaben zur Existenzsicherung der Menschen.

Auch Subventionen können weitestgehend abgebaut werden, da Rabattmarktpolitik ähnliche Schutzwirkung hat. Mit dem richtigen Gebrauch der Differenzierungsfaktoren in den verschiedenen Wettbewerbsverwaltungen wird immer eine Ausgewogenheit zwischen Nachfragen und Angebot in den Märkten vorhanden sein. Dann noch schwierige Unternehmen verpflichten den Staat nicht mehr zur Subvention aus strukturpolitischen Gründen.

Die Stärkung der Rolle des Staates durch eine mögliche und wirkungsvolle Strukturentwicklungspolitik ergibt sich aus dem realistischen völligen Schuldenabbau und der somit wachsenden finanziellen Potenz. Damit kann er in Größenordnungen Entwicklungsziele für zukunftsweisende Innovationen wirkungsvoll unterstützen.

Gleichzeitig ist es ihm möglich, sich aus vielen Bereichen der wirtschaftlichen Einflussnahme zurückzuziehen, da Marktwirtschaft, wenn sie funktioniert, gelebtes Subsidiaritätsprinzip ist und Abläufe durch gut organisierte Rahmenbedingungen selbsttätig zur Zufriedenheit funktionieren. Für direkte Einflussnahme in den Wirtschaftsprozessen ist der Staat ohnehin nicht geeignet und schnell physisch und fachlich überfordert.

Die Begrenzung des krisenfördernden quantitativ überzogenen Wachstums wird möglich, da dafür keine Notwendigkeit mehr aus nationalstaatlich „egoistischer“ Sicht bestehen würde mit der Beseitigung der Defizite in der Wirtschaftsstruktur.

Struktur wird mit steigender Effizienz, resultierend aus systemisch bedingungslosem Wettbewerb, immer abgebaut – wechselseitig. Bisherige Denkmodelle sind für die Krise und dem Investitionsverhalten deshalb ursächlich.

Die mit dem Rabattmarktrecht mögliche Lenkung der Bedürfnisse der Menschen bezogen auf die nachhaltige Erzeugung und den Verbrauch von Produkten kann und wird in die Aufmerksamkeit der Politik gelangen (Förderung weiterer Produktqualitäten wie Energieeffizienz, Recycling- Anteilen, Gebrauchsdauer, Notwendigkeit…). Es gilt dabei auch in Anbetracht der schwindenden Ressourcen auf unserer Erde ein gesundes Gleichgewicht zwischen einer Bedürfnisse weckenden und einer Bedürfnisse deckenden Wertschöpfung zu finden. Das Rabattmarktsystem kann diesbezüglich auch die Basis verschiedenster Entwicklungsziele sein, welche ihre Fördereffekte direkt aus jenem Verwaltungsprinzip generieren.

Die flächendeckende Aufwertung der Wirtschaft durch die Verhandlungsfähigkeit aller Marktteilnehmer und der somit bewirkte regulative Geldabfluss zu den Finanzmärkten verhindern Entwicklungsstörungen der Produktivkräfte. Die zugrunde liegende Ursache von Wirtschafts-und Finanzkrisen wird mit dem Gebrauch des Rabattmarktrechts beseitigt und dann erst können weitere Schritte zur Heilung der Finanzwelt erfolgreich sein.

Der Staat hat dafür Sorge zu tragen, dass die marktwirtschaftsgerechte und natürliche Verhandlungsfähigkeit der Angebote erhalten bleibt.

In diesem Zusammenhang muss die Zuwanderungsrate aus anderen Staaten aus dieser Notwendigkeit heraus verträglich abgestimmt werden. Der Staat kann sich dieser Pflicht nicht entledigen und darf in keinem Falle bei anhaltender Arbeitslosigkeit die Liberalisierung des Arbeitsmarktes befördern, wenn ihm der Erhalt des marktwirtschaftlichen Systems wichtiger ist, als partielle Interessen. Ganz sicher ist Verwerflich, bei zwanghaft gegenteiligen Engagements, ohne Doppelstrategie zu agieren.

Um dem Problem der zu vielen Wirtschaftsflüchtlinge zu begegnen, braucht es eine grundhafte Lösung. Unternehmen benötigen Rahmenbedingungen wie mithilfe der systemischen Strukturpolitik, die für sie Anreize schaffen, gewinnbringende Investitionen in strukturschwache Länder und Regionen zu ermöglichen. Aktuell ist hier Griechenland und Spanien zu nennen. Nur Investitionen zur Angleichung der Handelsbilanz und eine systemische Strukturförderung werden diesen Ländern und weiteren nur im Vergleich wirtschaftlich schwachen Staaten eine gut Zukunft in der Union ermöglichen und sie langfristig vor der Insolvenz bewahren können. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen wird das nicht möglich sein. Die kurzfristige Zurücknahme von Konsuminnovationen im Zusammenhang mit einer strengen Sparpolitik bewirkt hochgradige politische Instabilität, schwächt die nationalen Wirtschaftskreisläufe und ist folglich keine nachhaltige Lösung.

Der mögliche Konsum zu vieler Importe in diesen Ländern und der gleichzeitige Verlust von Marktanteilen, der zu einer unausgewogenen Außenhandelsbilanz aller Beteiligten führt, verursacht direkt und indirekt Kaufkraftverluste und infolge den Zusammenbruch der Arbeitsmärkte - im Weiteren geminderte Steuereinnahmen und Staatsverschuldung. Für diese Länder hat im Rahmen der Rabattmarktpolitik der Konsum von Importen, die in derer beschriebener Funktion nicht Rabatt-fähig sind, einer Verteuerung dieser Produkte zur Folge zugunsten der Erzeugung in den nationalen Rabattmärkten. Dabei wird entsprechend der wirksamen Höhe der Differenzierungsfaktoren der Konsum von Importen gedämpft. Das Austarieren der Differenzierungsfaktoren ist von den betreffenden Organisationen dieser Länder zu bewirken. Sind Importländer von einem Außenhandelsbilanzdefizit betroffen, so ist es Unternehmen anderer Länder unabhängig von deren Außenhandelsbilanz, nicht möglich bei der ansonsten unproblematisch grenzübergreifenden Rabattmarktgestaltung, ihre Rabattmärkte auf deren Territorium auszuweiten. Die bleibende Möglichkeit für einen Rabattmarkt-typisch günstigen Absatz wäre nur die Investition in diese „Entwicklungs-“ Ländern und Regionen. Zu großen Differenzen in der Wirtschaftskraft kann bis zu deren Abmilderung ansonsten nur mit Schutzzollrechten, Wechselkursen und schuldlosen Finanzausgleichen entgegnet werden.

Auch die Währungsstabilität steht im direkten Zusammenhang mit stabilen und „geschlossenen“ Ware-Geldkreisläufen. Das heißt, kann das Verhältnis zwischen dem Reinvestitionskapital der Finanzmärkte und dem Finanzbedarf der Wirtschaft vernünftig abgestimmt und durchgesetzt werden und dient Geld in einer gewinnharmonisierten Wirtschaft für Regierungen mehr als Mittel (staatlicher Sicht) und weniger als Zweck (aus privater Sicht), so werden heutige Probleme nicht die der Zukunft sein.

Die Staaten müssen viel stärker selbstlose Förderer zukunftsweisender Innovationen langer Entwicklungszeiten sein, da das von privaten Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen in unserer technisch fortgeschrittenen anspruchsvollen Zeit zunehmend weniger geleistet werden kann. Um dies zu können, ist das Verständnis der Regierungen für Marktwirtschaft und was diese wirklich braucht und dann auch leisten kann, neu zu erlernen

Betrachtung zu unseren Gesetzesgrundlagen

Aus dem Basistext Soziale Marktwirtschaft und Grundgesetz:

„Innerhalb der Sozialen Marktwirtschaft übernimmt der Staat eine Ordnungsaufgabe, indem er Rechtssicherheit schafft und Rahmenbedingungen festsetzt. In diesem Bereich der staatlichen Wirtschaftspolitik, die strukturellen oder konjunkturellen Fehlentwicklungen vorbeugen oder diese beheben soll, nennt das Grundgesetz keine Bereiche, in die der Staat nicht gesetzgeberisch regulierend eingreifen dürfte.“

Sozialstaatlichkeit kann dabei aber nicht nur allein subjektiven politischen Entscheidungen innerhalb wirtschaftlicher Rahmenbedingungen überlassen werden, deren Wege durch die darin bestehenden objektiven Gesetzmäßigkeiten im Trend nicht beeinflussbar sind.

Die systemisch regulierte Marktwirtschaft aber ist nach ihrer Etablierung vom Wesen her zwanghaft sozial und schafft die systemischen Voraussetzungen für das politische Ziel, der Gestaltung der Sozialen Marktwirtschaft. Die Soziale Marktwirtschaft kann nur der systemisch regulierten Marktwirtschaft untergeordnet und in deren direkter Abhängigkeit sein. Die Marktwirtschaft als solche kann nur reguliert sein, um in einer endlichen Welt bestehen zu können. Der Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ ist subjektiv. Er hat ohne die objektiv dazu stehende Grundlage, die der systemisch regulierten Marktwirtschaft kein verlässliches Fundament.

Die mit der Sozialen Marktwirtschaft verbundenen Vorstellungen können folglich ohne diesen objektiven Rahmen nicht dauerhaft sein. Dieser findet seine Verwirklichung nur mittels neu entwickelter Instrumente, die mithilfe demokratischer Prozesse in der Wirtschaft eigenfinanziert die Marktgesetze für ihre Wirkung nutzen können. Sie gewährleisten belastbare dauerhafte Entwicklungen.

Das liberalistische Laisser-faire in unserer Zeit ist als zwanghafter Prozess in der Entwicklung der nicht systemisch regulierten Marktwirtschaft zu begreifen. Deshalb wird es notwendig, gegen die völlige Liberalisierung und dem im gleichen Maße aus der sozialen Verantwortung erfolgenden Rückzug des Staates, wirksam zu werden. Das Sozialstaatsprinzip mit der Formulierung von staatlicher Verantwortung für die soziale Gerechtigkeit (Art. 20 „Sozialer Bundesstaat“ und 28 „Sozialer Rechtsstaat“) braucht einen weiteren stützenden Rahmen, der die im Konzept beschriebene Funktion im Wertschöpfungsprozess rechtlich zuverlässig untermauern muss.

Dem Erhalt unseres Ordnungsrahmens geschuldet, braucht es folglich eine Ergänzung im Grundgesetz Artikel 2 Absatz 1

Bestehende Formulierung:

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Erweiterte Formulierung:

(1) Jeder hat ein Stimmrecht für die Erhaltung seiner Existenz und das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Mit dieser Konkretisierung verbindet sich erstmals grundlegend die Möglichkeit zur freien Entfaltung der Persönlichkeit in einer entwickelten Gesellschaft, denn der Freiraum für die mögliche Existenzsicherung ist die Voraussetzung dazu. Ohne diesen Zusatz ist der Artikel 2 Absatz 1 absurd, denn es ist offenkundig, dass immer mehr Menschen im heutigen Wirtschaftsgefüge das Recht auf die freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit zwar in Anspruch nehmen wollen, aber nicht mehr können.

Die ursprüngliche Fassung ist sicherlich in abgeschlossen archaischen Subsistenzwirtschaften ohne Wachstum, ausreichend. Auch in einer Nachkriegswirtschaft mit dem dann nach wie vor gegebenen hohen Innovationsgrad und der dazu geschliffenen Effizienz kann diese Fassung zeitweilig ausreichen, wenn wir den Sachverhalt nur aus einer heute unverantwortlichen nationalstaatlichen Perspektive betrachten wollten. Heute braucht es zur Bewältigung unserer gesellschaftlichen Probleme die Konkretisierung in Bezug zur umfassenden Wechselwirkung zwischen Mensch und Gesellschaft.

Auch mit einer einfacheren Formulierung, „Jeder hat ein Stimmrecht für die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, ...“ oder mit „Jeder hat ein Stimmrecht für die Erhaltung seiner Existenz, ...“ für sich, kann nicht die Breite der Beziehung zwischen Mensch und Gesellschaft beschrieben werden. Bei der ersten Darstellung ist die notwendigerweise stützende Mitwirkungspflicht der Gesellschaft in diesem wechselseitigen Prozess nicht gewährleistet. Deren Aufgabe ist es, allen Menschen, die in gezwungener Weise auf dem heutigen Entwicklungsstand wirtschaftlich in direkter Abhängigkeit verflochten sind, Freiräume für die Möglichkeit der Existenzsicherung zu eröffnen.

In der zweiten Verkürzung kann nicht das gesamte Spektrum der notwendigen Persönlichkeitsentwicklung beinhaltet sein.

Unser Grundgesetz ist eine wesentliche Voraussetzung, wie sich unsere Gesellschaft entwickelt. Darin werden die Rahmenbedingungen formuliert, die die Grundlage für den gediegenen Fortbestand unserer Gemeinschaft und den jedes Einzelnen gewährleisten soll. Es ist Bauplan und Gebrauchsanweisung, Orientierung und Identifikation zugleich.

Unsere Welt hat sich weiter entwickelt. Die heutigen großen Herausforderungen bezüglich der möglichen allgemein grenzübergreifenden wirtschaftlichen Freiheit und der globalökologischen Zwänge erfordern auch die Prüfung und Vervollkommnung unserer gesetzlichen Grundlagen für unsere annehmbare und nachhaltige Weiterentwicklung.

Wir müssen verstehen, dass die notwendigen Korrekturen nicht nur im Interesse eines unmittelbar direkt benachteiligten Teiles der Gesellschaft liegen können. Wir brauchen die belastbare Gesellschaft – eine funktionsfähige Marktwirtschaft - für auf uns zukommende und zwanghaft zu leistende Anpassungsprozesse. Wir haben aus ökologischen Gründen keine Zeit für lange Wege, welche in subjektiver Komplexität ertrinken ohne glaubhafte In-Aussicht-Stellung, die Ziele je zu erreichen. Die Perfektionierung der marktwirtschaftlichen Prozesse mit der systemregulierten Einflussnahme im Markt durch eine gestaltungsfähige Rabattmarktpolitik schafft die grundhafte Voraussetzung zur Lösung aller gesellschaftlichen und ökologischen Probleme.

Innerhalb der WTO gilt der Gleichbehandlungsgrundsatz für einen fairen Handel. Deshalb ist es auch wichtig, gemeinsame Rahmenbedingungen für die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung schrittweise wechselseitig und gleichzeitig von allen Teilnehmern einzufordern und zur Wirkung zu bringen. Diese sind in erster Linie national wirkende systemische Strukturfördersysteme zum Erhalt und dem Aufbau von Wirtschaftsstruktur.

Der Handel zwischen Ländern ungleicher oder einseitig fehlender Fördersysteme kann darüber hinaus als „fairer Handel“ nur mittels Zoll -und Wechselkurspolitik möglich werden, um ungewollte schmerzhafte Strukturschäden bei den Handelspartnern zu vermeiden.

In der ersten Entwicklungsphase für gemeinsame Rahmenbedingung in den einzelnen Ländern steht lediglich die Identifikation des Rabattfähigen zum Ziel. Die Freiheit im Handel kann im Weiteren nur durch eine funktionale Umsetzung der systemischen Strukturförderungsinstrumente zwischen den Handelspartnern möglich werden.

Aber Regierungen können nicht für die Umsetzung im Detail beansprucht werden. Sie schaffen und geben den Rechtsrahmen, die gesetzliche Grundlage für die Entwicklung der Wirtschaft und erhalten somit ein Handwerkszeug, ein Regulationsinstrument für die Wettbewerbsverwaltungen und Wirtschaftsämter. Dem Staat und den Regierungen fällt dabei aber immer die stützende Mitwirkungspflicht bei der Entwicklung dieser allgemeingültigen Ordnungsprinzipien zu. Der beschriebene Funktionsrahmen für die Wirkung des Rabattmarktrechts ist beispielgebend für die Anwendung demokratischer Mechanismen in der Wirtschaft und für die Anwendung des notwendigen Subsidiaritätsprinzips. Er ist unentbehrlich mit der heutigen Komplexität und Effizienz des erreichten Entwicklungsstandes der Produktivkräfte.

Wachstum?

Bewusste Menschen in unserer Welt sind schockiert, was für Ausmaße unser Treiben auf unserem Planeten Erde annimmt. Uns wird immer stärker bewusst, dass wir bis heute nicht Herr dieser Entwicklung sind und wahrscheinlich unser zu naher Niedergang Realität werden kann. Oft bekommt man zu hören: „Was soll´s. Für meine Zeit wird die Erde schon noch halten.“

Liegt in dieser fatalistischen Sicht der Dinge vielleicht Resignation und die Vorstellung verborgen, dass wir am Ende doch einer zwanghaften Entwicklung auf Gedeih und Verderb ausgesetzt sind, dass der Einzelne sowieso nichts dagegen tun kann?

Auch Menschen mit scheinbarer Gleichgültigkeit beseelt, würden tatkräftig mithelfen, die Dinge zum Guten zu wenden, auch wenn die dadurch gewonnene Perspektive auf dieser Erde nur einer mageren Fristverlängerung unserer Existenz gleichkäme. Würde man ihnen den Hebel zum Umlegen der Weiche zeigen, sie würden nicht zögern.

Wachstum auch in der Quantität ist notwendig, da der Anpassungsprozess an die Klimaproblematik, an die schwindenden Ressourcen und an das Bevölkerungswachstum, die Etablierung zukunftsweisender Innovationen fordert. Dieses richtige quantitative Wirtschaftswachstum steht direkt mit der möglichen Belastbarkeit der Wirtschaft und genauer, mit der Belastbarkeit der Märkte, in Verbindung. Sie gewährleistet erst die gezielte Förderpolitik des Staates.

Sind wir in der Lage, die Wirtschaft durch qualitatives Wachstum weiter zu entwickeln, so können wir die Geschicke für uns nachhaltig zum Guten wenden. Das heutige Verständnis für den Sinn des Wirtschaftswachstums und die Zielstellungen daraus sind sehr kindlich linear und fatal. Auch als Konzept ist die nur nationalstaatlich egoistische Sicht zum Wirtschaftswachstum in einer globalisierten Welt mit wechselseitigen Abhängigkeiten nicht schlüssig durchdacht.

Mit der Rabattmarktpolitik aus wirtschaftspolitischer Sicht heraus, ist die Steigerung des BIP für eine harmonisch entwickelte Wirtschaft nicht notwendig, da weder eine Ausbeutung der Märkte noch Wirtschaftsstrukturdefizite, Inflationen, Deflationen und Staatsverschuldungen zwanghaft auftreten. Erfolgt dennoch ein quantitatives und ein qualitatives Wachstum, so stehen diese mit dem Wachstum der Population und oder mit Produktinnovationen in Verbindung.

Illusion

Aus Ermangelung besserer Konzepte mag der Appell an Unternehmer und an den Verbraucher im Einzelfall und sicher auch messbar eine Wirkung haben. Doch Menschen werden von grundlegenden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geformt und gezwungen. Ihre Art zu leben und zu handeln ist somit weitestgehend vorbestimmt.

Nur einzelnen Menschen ist es deshalb möglich, in sehr bewusster Form für ihr Leben Maßstäbe zu setzen. Damit lässt sich aber leider nicht wesentlich der Charakter einer Gesellschaft und die Wirkung deren Aura verändern.

Des Weiteren sind Konzepte zur Vermeidung des Vertrauensverlustes in den Finanzmärkten und der Dämpfung der nervösen Volatilität dieser nur naiv optimistisch. Die Situation wurde durch die globale Jahrzehnte währende Entwicklung notwendig, die leider wieder in ein kapitalistisches Wirtschaften abgeglitten ist. Für die Entwicklung grundsätzlicher Rahmenbedingungen zur Entwicklung einer belastbaren Marktwirtschaft sind Krisenkonzepte sekundär und sie werden durch jene im Nachhinein überflüssig.

Auch die bloße Selbstgeißelung „aller“ Staaten in Bezug zu ihren grundsätzlichen Aufgaben, die sie für ihre gediegene Entwicklung zu leisten hätten, ohne aber am Entwicklungsweg und am Ordnungsprinzip mittels nachhaltiger Konzepte zu korrigieren, ist verschärfter ergebnisloser Wettbewerb zwischen ihnen und unter dem Strich verfehlte Politik in der Union. In der Konsequenz unwirksam zu sein, gefährdet unseren Fortbestand auf dem erreichten kulturellen Niveau und den unserer Welt.

Die Zukunft von uns Menschen auf dieser schönen Erde wird im hohen Maße von der angepassten Gestaltungsfähigkeit der Entwicklung unserer Produktivkräfte bestimmt. Diese braucht zuerst unsere ganze Aufmerksamkeit.

Vielleicht nun noch ein paar Anmerkungen zu den verwendeten Begriffen, die oftmals nicht, oder falsch verstanden werden. Dies kann auch ein Grund sein, dass man aneinander vorbeiredet.

Absoluter Fortschritt einer Gesellschaft verbindet sich mit der Summe der Innovationen aus dem kreativen Schaffensprozess der Menschen in einer Zeit. Er spiegelt sich wieder in der Vielzahl der verschiedenartigen Gebrauchsgüter und Verfahren und in den möglichen Funktionalitäten in Staat und Wirtschaft.

Ausbeutung (englisch Exploitation) -Wikipedia „... ist eine Bezeichnung für die Ausnutzung oder den Aufbrauch aller Art, wobei der Begriff besonders auf die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen bezogen wird. ...“ An der unvergoltenen Aneignung der Mehrarbeit und des Mehrprodukts des Arbeiters durch den „Kapitalisten“, der als Mehrwert bezeichnet wird – nach Marx -, kann aber nicht prinzipiell der Begriff Ausbeutung festgemacht werden. Wenn Arbeiter und Kapitalisten besser Kapital-Unternehmer nicht nur rechtlich freiwillige Verträge eingehen, sondern die angebotene Arbeitskraft ein frei von Existenzängsten verhandelbares Gut ist und somit außerhalb von Notlagen einer Nachhaltigkeit genüge getan werden kann, können wir nicht mehr von einer Ausnutzung oder vom Aufbrauch der Menschen und folglich auch nicht mehr von Ausbeutung und von Kapitalisten - als Schmähwörter gebraucht -, sprechen.

Ausbeutung des Menschen, wenn sie sich offenbart, verbindet sie sich erst einmal mit einer Verhandlungsunfähigkeit im Tauschprozess und heute somit mit einer zwanghaft abgeforderten zu hohen Flexibilität im Arbeitsmarkt, einer dafür zu geringen Entlohnung, mit einem zu hohen Tages-und Wochenarbeitszeiteinsatz, einem zu großen Stressfaktor, einer zu geringen Planbarkeit des Privatlebens, einer wenig patriarchalischen Leitung usw.

Die Folgen sind der familiärere Konflikt mit vernachlässigten Kindern oder Kinderlosigkeit (demographischer Wandel), losen Partnerschaften, allgemeinen Gesundheitsstörungen und beförderten Suchterkrankungen und indirekt mit dem Versagen des Systems der zeitgleich finanzierten sozialen Leistungen.

Ausbeutung ist die Folge von wirtschaftlichen Fehlentwicklungen, für die Unternehmer im Einzelnen innerhalb kapitalistischer Rahmenbedingungen nicht verantwortlich sein können. Mit den damit verursachten Marktzwängen sind sie allzu oft zur Selbstausbeutung gezwungen mit ähnlichen Folgen. Auch die Übermotivation - sehr viel Gewinn - kann zur Selbstausbeutung führen, bis zum physischen Existenzverlust. Staatliches Vermögen kann dies vermeiden.

Ausbeutung der Märkte besteht, wenn die Kaufkraft in ihnen aufgebraucht wird, weil in ihnen durch die typisch bedingungslos liberale Wirtschaftspolitik – 27. Juli 1957 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung - keine ausgewogene Außenhandelsbilanz mehr möglich werden kann und wenn infolge ohne marktwirtschaftlich verhandelbarer Lohngelder mit der unausgewogenen Effizienz in Bezug auf die Angebote von Lohnarbeit, nicht im gleichen Verhältnis Kaufkraft entstehen kann, Regierungen sich der Wettbewerbsfähigkeit verpflichtet sehen und um diese zu bewirken, systemisch bedingungslosen Freihandel anstreben. Die bewirkte inkohärente Effizienz der Wertschöpfung bewirkt Marktversagen.

Ausbeutung der Rohstofflager stellt die Gesellschaften zunehmend vor existentielle Probleme. Der Anspruch auf Recycling, Reparaturfähigkeit, geschlossene Stoffkreisläufe, neue Materialien und Technologien ist objektiv.

 

Ausbeutung der Ökosysteme Mit dem Verlust der biologischen Vielfalt, der schwindenden Regenerationsfähigkeit, der ungebrochenen Oxidation unseres Planeten ist dessen heute noch ideale Beschaffenheit in der Zukunft gefährdet.

Dynamische Wirtschaft - in Bezug auf die beschriebene Strukturpolitik - In ihr werden vor allem im nachhaltigen Interesse der Gesellschaft Wettbewerbsverwaltungen mit Kriterien zusammengefasst, deren Produkte zukunftsweisend sind. Die Aufmerksamkeit bezieht sich auf Produktqualitäten wie Recycling-Prozente, regenerativer Grad, Reparaturfähigkeit, Gebrauchsdauer, der Notwendigkeit dieser Güter und besonders darauf, solche Innovationen einer umfassenden und schnellen Vermarktung zuzuführen. Des Weiteren können besonders technologisch anspruchsvolle Wertschöpfungsformen eingebunden werden, da sie der Gesellschaft ein umfassendes Leistungsvermögen abfordern. Der Begriff „Dynamische Wirtschaft“ ist relativ. Das bedeutet: Ist das Entwicklungsziel erreicht, steht die Standorterhaltung wieder im Vordergrund, die mit der Heraushebung der Rabattmärkte möglich wird. In der Wirtschaftspolitik ist dieser Wirtschaftsbereich ein Bestandteil der Wirtschaftsförderung.

Fairer Wettbewerb wird möglich durch die regulative Einflussnahme in den Abläufen des Marktes. Er versteht sich im Verständnis zum nachhaltigen Wirtschaften nicht mit dem Begriff Marktkampf und Marktmacht. Gefordert ist hier nicht der Unternehmer, sondern vielmehr Verbände und Regierungen mit dem Ziel der ausreichenden Verhandlungsfähigkeit im Austausch der Güter und Leistungen. Verständlich wird das im Vergleich zwischen der Zeit des Römischen Reiches und seinen Gladiatorenkämpfen mit der heutigen Zeit und der Art und Weise des Kampfsports. Entsprechend gültige Regeln entscheiden über Fairness und Wiederholbarkeit.

Im Rahmen der Rabattmarktpolitik ist der überregionale Wettbewerb die Herausforderung. Ruinöser Wettbewerb innerhalb oder in die Rabattmärkte hinein kann aus gesellschaftlicher Perspektive der Schlag unter die Gürtellinie sein und wird nach Notwendigkeit mit der standortsichernden Erhöhung der Differenzierungsfaktoren beantwortet.

Förderung - Als Wirtschaftsförderung bezeichnet man die von öffentlichen Organen betriebenen Anstrengungen in Form von materieller oder finanzieller Unterstützung, die Wirtschaft in einer bestimmten Region zu beleben.

 

Auch die Schaffung der Rechtssicherheit zur Organisation von Strukturentwicklung ist Wirtschaftsförderung. Rabattmärkte harmonisieren den Wettbewerb innerhalb der Wettbewerbsverwaltungen vor allem in denen der statischen Wirtschaft. Der Verkauf der Güter und Leistungen wird in den Rabattmärkten durch die eigenfinanzierte Umlage unterstützt.

Freiheit – Der Begriff ist ein oft und mit viel Verständnislosigkeit benutzt. Gezielt missbraucht wird er in politischen Auseinandersetzungen, um bei der Masse positive Emotionen zu wecken.

Die Möglichkeit für ein freies selbstbestimmtes Leben ist vom Entwicklungsstand der Gesellschaft abhängig. Kann diese einen Ordnungsrahmen schaffen, in dem das Handeln der Einzelnen deren Willen entspricht und ist es folglich möglich, diese Einzelinitiativen in der Tendenz gesellschaftlich nachhaltig zu lenken, so braucht es keine Restriktionen. Die dann bestehende Möglichkeit, auch in Unvernunft das genaue Gegenteil tun zu können, erzeugt eine Empfindung für sehr viel Freiheit.

In einer marktwirtschaftlichen Gesellschaft steht die Freiheit zum Entscheiden und Handeln, die funktional unentbehrlich ist, an erster Stelle. Wird durch falsche wirtschaftspolitische Ziele und dadurch bewirkter zu hoher Effizienz ein Nachfrageeinbruch, ein Marktversagen verursacht, ist die rein rechtliche Absicherung dieser grundlegenden Freiheit nichts mehr wert.

Freie Wirtschaft bezieht sich in einer systemisch regulierten Marktwirtschaft auf den Verkauf außerhalb der Rabattmärkte. Dieser ist auch mit dem Rabattmarktsystem nach wie vor für jede Wertschöpfung möglich, aber besonders für die Erzeugung der dynamischen Wirtschaft, wenn geringe Differenzierungsfaktoren die Präferenz deren Rabattmärkte schwächt. In der Systemischen Marktwirtschaft beinhaltet sie Güter, die aus gesellschaftlicher Notwendigkeit heraus schnell etabliert werden müssen. Der freie Handel ist in seiner Entwicklungspotenz abhängig von der Solidität der statischen Wirtschaft, welche ihre Wirkung in einer ausreichenden Verhandlungsfähigkeit in den Märkten zeigt und somit den durch sie bewirkten Kaufkrafterhalt.

Geld sollte aus der Perspektive staatsmännischen Denkens mehr sein, als nur erstrebenswerter Tauschwert. Zum einen ist dem Staat natürlich der Besitz des Geldes für die Erledigung seiner Aufgaben wichtig. Er muss sich aber auch sorgen, dass das Geld seinen Funktionswert nicht verliert. Dieser Wertverlust tritt ein, wenn längerfristig mehr gewonnen aber weniger investiert wird und auch wenn längerfristig mehr verdient und weniger konsumiert wird. Dies sind Symptome für das Marktversagen, für ein Ungleichgewicht, für Verhandlungsschwäche. Daraus entspringen die weitere Verschuldung und der Bedarf - das Gewähren lassen - neuen Geldes. Der Zins („nur“ Verbindlichkeit) wirkt in einer Wirtschaft, in der die Tilgungsfähigkeit nicht geschwächt ist, nicht Geld- entwertend.

Gesellschaftsordnung „Systemische Marktwirtschaft“ - Gesellschaften können Gesellschaftsordnungen zugeordnet werden mit der Erkennung grundlegender Merkmale, die sie im sozialen und ökonomischen Wesen voneinander unterscheiden -

Die Systemische Marktwirtschaft ermöglicht die Koordinierung aller privaten Initiativen zu einem harmonischen Ganzen. Dabei ist es dem Staat mit der Schaffung der Rechtssicherheit und der Vorgabe eines nachhaltigen systemischen Ordnungsrahmens möglich, seiner Ordnungsaufgabe nachzukommen, um strukturelle Fehlentwicklungen zu vermeiden. Dies führt zwangsläufig zu grundlegenden ökonomischen und sozialen Veränderungen (dazu im Weiteren Kapitalismus und Marktwirtschaft).

Innovation -Wikipedia innovare (erneuern) resultieren erst dann aus Ideen, wenn diese in neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden, die tatsächlich erfolgreiche Anwendung finden und die Märkte durchdringen.

Intensivierung der Arbeitsproduktivität – Marx „... ist bei gleichbleibender Arbeitsintensität durch technische Verbesserungen, Qualifikationsänderungen, organisatorische Maßnahmen u.a. bedingt. Im Gegensatz zur überdurchschnittlich produktiven Arbeit setzt die überdurchschnittlich intensive Arbeit mehr Wert pro Zeiteinheit.“

Kapitalismus In ihm wird für den Staatsmann das Mittel zum Zweck aufgrund des chronischen Mangels an Wirtschaftsstruktur, verursacht durch regulatives Unvermögen des Staates zwischen Effizienz und Innovation.

Das privatökonomische Denken ist immer kapitalistisches Denken. Es ist wertvoll im Geschäftsbereich. Denkt der Staatsmann in Bezug auf die Wirtschaftspolitik für Wachstum, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit, so wird die Gesellschaftsordnung als Kapitalismus bezeichnet. Teilinteressen finden ohne die gesamtgesellschaftliche Perspektive und ohne Rückkoppelungsmöglichkeit zu dieser, also systemisch bedingungslos, ihre Umsetzung. Der marktwirtschaftliche Austausch, der sein Wesen in der Verhandlungsfähigkeit hat, wird in der Gesamtschau folglich nicht erreicht mit weitreichenden Fehlentwicklungen.

Kapitalismus ist aber schwerlich eine Gesellschaftsordnung, sondern ein Kinderkrankheit der Marktwirtschaft in der Industrialisierung. Dieses Verständnis wird aus der neu gewonnenen Sicht für eine mögliche systemisch regulierte Marktwirtschaft erlangt. Die kapitalistische Phase war und ist mit den bisher unzureichend genutzten Möglichkeiten der Informationsverarbeitung und vor allem mit dem durchdringenden Unverständnis des Staates in Bezug zu seinen regulativen Aufgaben, logisch zwanghaft.

Klassen – die Aufteilung der Gesellschaft in Klassen – Sicher kann die Menschheit im Kapitalismus in Klassen unterteilt werden, doch die Ideologien, die sich darauf aufbauten, gingen nicht, konnten bis zum heutigen Stand der Technik nicht von einer möglichen organisatorisch harmonischen Integration und Interaktion aller Menschen ausgehen. Für die kommunistische Lehre sind Klassen und ihr unlösbarer Konflikt objektiv. In einer systemischen Marktwirtschaft, in der das wichtigste Ziel des Staates die Verhandlungsfähigkeit im Austausch der Güter und Leistungen ist, kann es für diesen Begriff keine sinnvolle Verwendung mehr geben.

Klassenkampf verbindet sich mit Antagonismus, also mit für die Zeit unlösbaren Widersprüchen - primär mit dem Überangebot im Gütermarkt bis hin zum gänzlichen Wertverlust und der damit verbundenen Arbeit, welcher typisch für den Kapitalismus ist. Die Wurzeln dieses Dilemmas liegen im bloßen Agieren des Einzelnen, ohne einer systemisch regulativen Rückkoppelungsmöglichkeit. Ausdruck findet dies auch heute im immer noch frühkapitalistischen Denken des Adam Smith - in der Vorstellung der Selbstregulation. Das „von selbst“ ist Subsidiarität, die aber einen regulierbaren Rahmen braucht, so wie die Uhr nur „von selbst“ Zeit anzeigen kann, wenn ihre Schwingungsdauer einstellbar ist.

Kundengruppen, darin sind grundsätzlich entweder nur Endverbraucher - in der Konsumentenverwaltung - oder nur Unternehmen - in der Investorenverwaltung -, als Verbraucher zusammengefasst. Sie werden in zweckmäßig großen Umlageverwaltungen aufgegliedert.

Laissez-faire -(Auszug aus Wikipedia) „ … heißt übersetzt „lasst machen“ im Sinne von „einfach laufen lassen“. Bezeichnend für eine extreme Form des Liberalismus. Diese Form der Wirtschaftspolitik endete – auch wenn vorher schon ein Trend zu einem moderaten Staatsinterventionismus und zu einer Schutzzollpolitik zu verzeichnen war – erst mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. …“

Da sich in der Tendenz in einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung alle sozialen und politischen Beziehungen dem Merkmal des privaten Profitstrebens unterordnen, welches auf die Ausbeutung der Märkte abzielt, können die Lehren aus der Geschichte nicht umgesetzt werden. Wirtschaftssysteme können nicht mit systemischer Bedingungslosigkeit überdauern.

Lenkung - Wirtschaftslenkung ist die zusammenfassende Bezeichnung für alle staatlichen Maßnahmen mit dem Ziel der bewussten Einflussnahme auf den Wirtschaftsprozess. In Bezug zur Rabattmarktpolitik stellt sich der durchschnittliche Verbraucher bezogen auf den Rabattanteil in den Produkten finanziell nicht besser oder schlechter. Jedoch sein veränderbares Einkaufsverhalten wird genutzt für wirtschaftspolitische Ziele. Diese sind maßgeblich der Aufbau und der Erhalt von Wirtschaftsstruktur, welche ohne Präferenzen – der Lenkung - im Einkaufsverhalten nicht möglich sind.

Marktkampf im heute verstandenen Sinne ist eine primitive Form des wirtschaftlichen Wettbewerbs. Endpreise resultieren z.B. nicht aus einer betrieblich wirtschaftlichen Kalkulation; Vernetzung ungleicher Wirtschaftsstandorte aufgrund einer von Interessenverbänden unterwanderten verfehlten internationalen Wirtschaftspolitik, mit der Hilfe provinziell denkender Politiker, die annehmen, somit regionale Defizite bewältigen zu können, mit folglich einseitig dauerhaft zu günstigen Zahlungsbilanzen und Wechselkursen. Die Folge dieses Empathie-losen privatökonomischen Denkens auf Staatsebene ist der Ruin schwächerer Mitbewerber. In Abhängigkeit verflochten richtet sich dieses aus einer zu großen wirtschaftlichen Freiheit resultierende Streben gegen das gesamte Wirtschaftssystem und kann aber aus einer situationsbedingt souveränen Perspektive der Akteure konsequent nicht verstanden werden.

Marktwirtschaft Im Gegensatz zur Planwirtschaft ist hier für den Staat die Verhandlungsfähigkeit im Austausch der Güter und Leistungen bestimmend, also die Möglichkeit des Gebrauches unserer freiheitlichen Grundrechte zum Entscheiden und Handel. Ist im Weiteren die Gesellschaftsordnung marktwirtschaftlich, so existieren systemisch wirkungsvolle Mittel zur Wirtschaftslenkung, die es dem Staat ermöglichen, z.B. mit Hilfe des Rabattmarktsystems, Investitionen in neuen Standorten nach Bedarf zu bewirken bzw. die Effizienzsteigerung durch den Wettbewerb in ein ausgewogenes Verhältnis zum innovativen Fortschritt zu nivellieren. In einer marktwirtschaftlichen Grundordnung ist das erste Ziel des Staates die Verhandlungsfähigkeit im Austausch der Güter und Leistungen. Nach diesem Ziel ordnen sich Wettbewerb und Wachstum. Das politische Handlungsprofil des Staates beschränkt sich in dieser nicht nur direkt auf Symptombekämpfung durch Direkt-ismus - Bankenregulierung, Mindestlohn -, sondern greift an den Ursachen der Fehlentwicklung ein. Traditionelle Wachstumstheorien sind keine Konzepte mehr zur Bewältigung von Strukturproblemen. Im Gegensatz zum Kapitalismus bzw. Sozialismus ist die mögliche vollkommene Unabhängigkeit des Staatsapparates von partiellen ökonomischen oder von ideologischen Interessen systemisch angelegt.

Natürliche Verhandlungsfähigkeit der Wertschöpfungsleistung ist in einer entwickelten Marktwirtschaft mit der beeinflussbaren Gestaltung der Effizienzentwicklung an den Produktionsstandorten möglich für die Vermeidung chronischer Überangebote. Besonders die Vermeidung angebotener und nicht gebrauchter Lohnarbeit ermöglicht eine für die Marktwirtschaft typische direkte Verhandlungsfähigkeit und im Besonderen die der Arbeitsleistung zwischen Arbeitern und Unternehmern.

Objektive Gesetze, z.B. Gesetze der Ökonomie und der Ökologie; Kant: „Die Bestimmung des („subjektiven“) Willens durch objektive Gesetze geschieht beim Menschen als einem unvollkommenen Wesen durch „Nötigung“: Der menschliche Wille ist nicht von sich aus durch das objektive Gesetz des Guten bestimmt, sondern soll sich durch objektive Gesetze bestimmen. Objektive Gesetze des Guten sind hier Imperative, die durch ein Sollen ausgedrückt werden. Die Bestimmung des („subjektiven“) Willens durch objektive Gesetze geschieht bei vollkommenen Wesen mit göttlichem, heiligem Willen nicht durch Nötigung, sondern von selbst. Ein vollkommen guter Wille ist von sich aus durch die Gesetze des Guten bestimmt, er „kann nicht anders“. Objektive Gesetze des Guten können hier nicht als Imperative aufgefasst werden.“

Ordnungspolitik -Wikipedia bezeichnet alle staatlichen Maßnahmen, welche die Rahmenbedingungen des Wirtschaftens setzen und dem Erhalt, der Anpassung oder der Verbesserung der Wirtschaftsordnung dienen.

 

Qualitatives Wirtschaftswachstum ist das nachhaltige BIP und hier in Bezug zur Gesellschaft. Das verbindet sich mit Produktinnovationen und mit gewachsenen Konsumbedürfnissen und der Entwicklung für die Produktion neuartiger Güter. Es lässt sich nicht kurzfristig durch Steuerentlastung der Unternehmen, durch Lohnverzicht oder allgemein durch die reduzierte Perspektive mittels einer Übervorteilung weniger nationaler Standorte und ihrer somit verbesserten Makroökonomie bewirken. Qualitatives Wirtschaftswachstum kann sich auch mit der Entwicklung der Wertschöpfung innerhalb der Rabattmärkte ausdrücken. Politisch gewollt, ist die somit geschaffene Wirtschaftsstruktur die Grundlage einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik.

Quantitatives Wirtschaftswachstum ist signifikant für kurzfristig mögliches und schnelles Wachstum nach Krisen. Der durch die Krise aufgelockerte Markt wird von den übrig gebliebenen Unternehmen besetzt – heute meist nur durch schnelle Intensivierungen an den alten Standorten. Ähnliches bewirkt auch die Beseitigung der Handelshemmnisse, z.B. in einer systemisch regulierten Marktwirtschaft durch die Senkung der Differenzierungsfaktoren und besonders in der dynamischen Wirtschaft. Aus den richtigen Gründen induziert ist es für die Gesellschaft unverzichtbar. Quantitatives Wachstum wird heute schlechthin als Wachstum bezeichnet. Wird es ohne Abstimmung zum innovativen Fortschritt forciert und wird es als Mittel gegen die Strukturschwäche gesehen, verursacht das „Ineinander Wachsen“ weiteren Strukturverlust, Marktversagen und letztlich Staatsversagen.

Rabattmarkt – im Bezug zur Strukturpolitik - ist ein Gebiet mit einer bestimmten Einwohnerzahl, welches jedes Unternehmen in den Proportionen gestalten kann. Die Größe (Ew.) dieser Gebiete wird demokratisch innerhalb der jeweiligen Wettbewerbsverwaltungen durch Abstimmung ermittelt. Die Angebote aus dieser Wertschöpfung in diesen Märkten sind rabattfähig und identifizierbar für die Rabattmarktkunden und werden durch Umlage eigenfinanziert, resultierend aus dem Nettoumsatz in den jeweiligen Kundengruppen innerhalb der Umlageverwaltungen.

Rabattmarktpolitik wird mit dem möglichen Herausheben Rabatt-fähiger Marktebenen aus dem grundsätzlich raumübergreifenden Wettbewerb umsetzbar. Die gezielte Unterscheidung der Substitute nach den Anforderungen, die von der Gesellschaft an diese gestellt werden, eröffnet optimale Anpassungsentwicklungen der Betreffenden. Dabei wird grundsätzlich zwischen dynamischen und statischen Wirtschaftsbereichen unterschieden. Letztere werden für eine geschlossene Ware-Geldzirkulation benötigt und dienen dem Erhalt der Wirtschaftsstruktur und somit der Akkumulation des Geldes in den Wirtschaftskreisläufen - mittels wirksamer Differenzierungsfaktoren.

Die dynamische Wirtschaft, die zukunftsweisende Substitute beinhaltet, zehrt von der somit bereitgehaltenen Kaufkraft – der belastbaren Märkte -. Innovationen können sich schnell etablieren. Die dynamische Wirtschaft sollte zur Verfolgung dieses Zieles im Bezug zur statischen Wirtschaft in einer bestimmten Entwicklungsphase nur mäßig standorterhaltend gefördert werden.

Rabattmarktrecht - Dies kann seine Wurzeln im neu gestalteten Grundrecht haben - Art. 2 Abs. 1 s.36 in Verbindung mit den organisatorischen Möglichkeiten, die eine Gesellschaft auf ihrem technischen Niveau leisten kann und funktional für ihre Menschen bereithält.

Regulierung Marktregulierung -Wikipedia „... bezeichnet direkte staatliche Eingriffe in die Wirtschaftsprozesse, um politische Ziele durchzusetzen oder um Marktversagen zu beheben. Diese Regulierung wird durch Verordnungen und gesetzliche Vorschriften umgesetzt.“

In Bezug zur Rabattmarktregulierung und den damit in Verbindung stehenden Funktionen für die Wirtschaft und den Staat werden Regulierungen ein integrierter Teil des Systems. Ihre Wirkungen sind direkt aktiv an den veränderlichen primären Teilen, um sie dynamisch im wirtschaftspolitisch optimalen Bereich zu halten. So verstanden, sind sie der bloßen Steuerung überlegen. Das Setzen von Regulierungen ist im Gegensatz zur Steuerung kennzeichnend für das marktwirtschaftliche Verständnis einer Regierung.

Schutzzoll –Wirtschaftslexikon24.net "ist eine Abgabe bei der Wareneinfuhr zum Schutz der inländischen Produktion vor ausländischer Konkurrenz. Der Schutzzoll ist im Gegensatz zum Finanzzoll ein Zoll, der zum Schutze der einheimischen Wirtschaft vor ausländischer Konkurrenz erhoben wird. Es handelt sich dabei entweder um einen Erziehungszoll oder um einen Erhaltungszoll, mit dem aus politischen Gründen unrentabel arbeitende Wirtschaftszweige erhalten werden sollen ...“

Der Begriff „Unrentabel“ ist aber suggestiv und in Bezug zum Streben nach Bedingungslosigkeit abwertend. Aus gesamtgesellschaftlicher Sicht kann diese Wertschöpfungsstruktur auch rentabler sein – im Sinne des Motors Marktwirtschaft.

Soziale Marktwirtschaft ist ein subjektiver (unterworfener) Begriff in Bezug zum Begriff „Regulierte Marktwirtschaft“. Zum einen ist er abhängig von den ordnungspolitischen Rahmenbedingungen im Wettbewerb, weiterhin von der Wirtschaftssituation, die damit herbeigeführt wird, der davon abhängigen Konsolidierungsfähigkeit sozialer Haushalte und zum anderen von dem davon tendenziell und zwangsläufig beeinflussten politischen Willen.

Die Wirtschaft, für die heute charakteristisch die marktsystemisch bedingungslose Freiheit ist, sollte nicht mit dem Wort sozial kombiniert werden, da somit suggeriert werden kann, dass es in dieser ordnungspolitischen Rahmenbedingung ungeachtet der bestehenden Marktzwänge allein in der Verantwortung der Unternehmen und im möglichen bloßen Zwang von Politik bzw. der Gewerkschaften liegt, inwieweit eine kapitalistische Gesellschaft sozial sein kann.

Statische Wirtschaft Sie ist die Basis für das qualitative Wirtschaftswachstum einer Gesellschaft. Mit dem Bereithalten genügender Wirtschaftsstruktur zur Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Kreisläufe (natürliche Verhandlungsfähigkeit der Wertschöpfungsleistungen, Erhalt der Kaufkraft), mit der Entwicklung und des Bereithaltens qualifizierter Menschen in soliden sozialen Gefügen, die nach Bedarf für die Erzeugung neuer Güter geworben werden können, legt sie die Grundlage für die dynamische Wirtschaft. Angesichts dessen, dass unsere Erde heute 7 Milliarden Menschen trägt und unsere Effizienz in der Produktion nur einen Bruchteil einer Milliarde benötigt und die Übrigen verkümmern bzw. heute die darin Integrierten oftmals ausgebeutet werden, wird die Verschwendung menschlicher Leistungskraft und gleichzeitig das möglich freilegbare Potenzial für Innovationen durch Arbeitsteilung für die Weiterentwicklung auf unserem Planeten in einem für uns heute nur vage vorstellbaren Maße offenbar.

Steuerung - Marktregulierungen heute sind in ihrer Charakteristik zumeist Steuerungen d.h. es erfolgt der Eingriff über Verordnungen und Vorschriften in Bereichen, die der Subsidiarität unterliegen sollten, wobei mit denen lediglich eine Wirkungslinie realisiert wird, ohne systemfunktionalem Abgleich mit der Zielsetzung.

Steuerungen sind gegenüber wirklicher Regulierungen von Nachteil bei unvorhergesehenen Veränderungen der variablen Komponenten im System, im Austarieren, nachdem das Ziel erreicht wurde und bei der Zielkorrektur an sich, da die dafür notwendigen Funktionen nicht im System verankert sind - Ämter und Politik nur sehr schwerfällig und nach unangepassten Vorgaben reagieren können.

Strukturdefizite aus der Perspektive des Staates zeigen sich schon in einem zu wenig marktwirtschaftlich verhandlungsfähigen und folglich in einem sozial unangemessen vergüteten Bedarfs von Lohnarbeit und allgemein der Wertschöpfungsleistung, welche im Trend hin zu unnützen Arbeitern, zum Marktversagen und zur Krise führen können.

Subjekt (Philosophie) –Wikipedia; darunter versteht man den menschlichen Geist, die Seele, das sich selbst gewisse und sich selbst bestimmende Ich-Bewusstsein.

Subjektivität Wikipedia (lat. "Unterworfenheit") ist im ursprünglichen Sinne diejenige Eigenschaft, die ein Subjekt von einem Gegenstand unterscheidet. Im abgeleiteten Sinne steht Subjektivität auch für dasjenige Verhältnis eines Subjekts zu seiner Umwelt, das nicht objektiv ist. In diesem Sinne wird Subjektivität in den Naturwissenschaften zumeist als Fehlerquelle angesehen und zu vermeiden versucht.

Subsidiarität (von lat. „subsidium“, dt. Hilfe, Reserve) –Wikipedia „... Das Subsidiaritätsprinzip hat zwei Dimensionen: Erstens den Handlungsvorrang der leistungsfähigen kleinen Einheit und zweitens die Unterstützungspflicht der größeren Einheit bei deren Überforderung ...“ Hierbei ist in einer marktwirtschaftlichen Gesellschaft für Regierungen die Entwicklung von Regulierungen bedeutsam.

Subsistenzwirtschaft auch Selbstversorgung -Wikipedia bezeichnet eine autonome von anderen Personen, Gemeinschaften, Institutionen oder Staaten unabhängige Lebensführung bzw. Wirtschaftsweise.

Substitut: Für unsere Sinnverwendung werden darin nicht die Güter, sondern alle Unternehmen oder Teile derer verstanden und zusammengefasst, deren Produkte oder Leistungen dem gleichen Zweck dienen können bzw. zueinander in Konkurrenz stehen.

Substitutionsgut –Wikipedia „Als Substitutionsgüter (auch Substitute) bezeichnet man in der Mikroökonomie Güter, die dieselben oder ähnliche Bedürfnisse stillen und daher vom Konsumenten als gleichwertiges Ersatzgut angesehen werden.“

Systemisch Regulierte Marktwirtschaft (Vergleich zur Sozialen Marktwirtschaft) in unserem Sinne und nur in Verbindung mit dem Rabattmarktrecht ist objektiv (unabhängig) zur Wirkung der Marktgesetze, denn sie ist die ortungspolitische Rahmenbedingung für den Charakter des wirtschaftlichen Wettbewerbes. Mit ihrer Ausgestaltung wird festgelegt, inwieweit allgemein, verlässlich und nachhaltig das Prinzip der Sozialstaatlichkeit umsetzbar werden kann.

Systemisches Arbeiten wird dann möglich, wenn wir Dinge als Teile betrachten, die im Zusammenhang mit einem größeren Ganzen stehen, dem sie angehören und wir die Ursachen für Probleme nicht bei den Teilen, sondern im Zustand des Systems sehen.

Wenn Lohnarbeit nicht lebenserhalten vergütet wird, ist also nicht die Schuld bei den Unternehmen zu suchen und sie im Resultat zu zwingen, sondern die Wirtschaftspolitik vergangener Jahrzehnte zu korrigieren, die zum Erlahmen der Verhandlungsfähigkeit geführt hat.

Systemreguliert sind die Wechselwirkungen in einer Marktwirtschaft dann, wenn die zur Verfügung stehenden politischen Instrumente dauerhaft ausreichende für die Marktwirtschaft typische Verhandlungsfähigkeit der Wertschöpfungsleistung absichern und somit eine kapitalistische Fehlentwicklung verhindern können.

Umlageverwaltungen - Sie gliedern sich auf in Investorenverwaltungen und in Konsumentenverwaltungen. In ihnen werden die Rabattsummen und Nettowarenwerte dieser Verbraucher erfasst und die Umlagefaktoren für die Beitragszahlungen ermittelt. Die variablen Differenzierungsfaktoren sind zum Gebrauch für die Wettbewerbsverwaltung und für die Wirtschaftsämter vorgesehen. Theoretisch können diese Verwaltungen mit einem bloßen Rechenprogramm und einem Arbeitskonto dargestellt werden, welche in den Kreisen, Bezirken oder Ländern gepflegt werden.

Verhandlungsfähigkeit ist der Zustand, der charakteristisch für den marktwirtschaftlichen Austausch ist. Dabei ist es lediglich für den Staat von Interesse, ob verhandelt werden kann. Die Beteiligten am Handel, - der direkten privaten Ökonomie verpflichtet, versuchen den Verhandlungspartner natürlicherweise zu schwächen bis hin zur Verhandlungsunfähigkeit, - um ein besseres Tauschergebnis erzielen zu können. Für sie ist Wettbewerb das interessantere Wort. In Krisen ist die Verhandlungsfähigkeit nicht mehr funktional. Im Kapitalismus führt ihre Schwäche durch das deregulierte Effizienzstreben zur Geldentwertung und zum wirtschaftlichen Zusammenbruch. Aus dieser Erfahrung entstand die Idee der Planwirtschaft, der Entzug der freiheitlichen Grundrechte zum Entscheiden und Handeln, - zum Verhandeln. Es wird deutlich, wie wichtig die mögliche wirtschaftliche Subsidiarität, das freie zwanglose Verhandeln ist.

Wachstum- (wirtschaftliches) ist ein sehr emotionaler Begriff, gleich dem der Freiheit. Ebenso unverständig wird er benutzt. Um ihn zu erfassen, braucht es die Perspektive in der Betrachtung. Aus der geschäftsorientierten privaten Sicht ist Wachstum oft nur mit der Lockerung der Wettbewerbsregeln möglich, welche aber nur für diejenigen, die sich dafür einsetzen zumeist eine gute Gewinnentwicklung versprechen. Der Staat kann dem Drängen zum privaten Wachstum dann schadlos nachgeben, wenn in den Märkten eine gute Deckungsgleichheit, also Verhandlungsfähigkeit im Austauschprozess besteht, denn volkswirtschaftliches Wachstum ist privates Wachstum + Belastungsfähigkeit der Arbeitsmärkte (gute Nachfrage der Lohnarbeit). Dabei darf er Sicherungselemente nicht entfernen (GWB), sondern lediglich lockern, bzw. durch Funktionaleres ersetzen, denn zugelassene Freiheiten ohne Bedingung sind nicht rücknahmefähig.

Wirtschaftswachstum ist der einzige ernst zu nehmende Risikofaktor für die Marktwirtschaft. Verwechselt der Staat seine Perspektive mit der der Geschäftigen, so wandelt sich der volkswirtschaftlich schnelle Segen durch Wachstum, in gesellschaftlich umfassende Sorgen –siehe im Weiteren auch qualitatives und quantitatives Wirtschaftswachstum.

Wettbewerbsverwaltung In diesen werden im Wesentlichen die Unternehmen, deren Güter auf dem Markt zueinander in Konkurrenz stehen, verwaltet. Möglich ist auch in einer zweiten Ebene die Ordnung nach Substituten oder einer anderen gemeinsam zu fördernden Charakteristik. Weiterhin werden diese in einer zweckmäßig demokratisch gefundenen Verwaltungsgröße zusammengefasst. Der Bezug zur bestehenden Freihandelszone ist hier erforderlich.

Zentralisierung ist die Zusammenfassung von gleichartigen oder ähnlichen Prozessen in Betrieben zur Optimierung und hier verstanden aus gesellschaftlicher Perspektive zulasten kleinerer Standorte. Sie ist ein zwangsläufig notwendiger, weil möglicher Entwicklungsprozess durch die Realisierung des Mehrproduktes in einer auf unserem Entwicklungsstand äußerst effizienten Weise und somit ist sie heute die Voraussetzung für eine weiter fortschreitende Arbeitsteilung. Sie ermöglicht den im Markt lebenden Menschen den Gebrauch aller verschiedenartigsten Güter.

Stand: 04.04.2014

Frank Schneider

AK-Marktwirtschaft

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