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Damit müssen wir leben

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Auf Gedeih und Verderb wir müssen mit den Revolutionen leben, eine Gesellschaft die sich nicht wandelt gerät ins Taumeln.

Stellen wir und also den Revolutionen und nennen sie beim Namen, bezeichnen ihren Inhalt und analysieren die Wirkungen.

Etwas was der gesellschaftliche Hintergrund dieser Homepage sein sollte, nämlich den politischen Mehrwert in Form von Artikeln liefern.

Im Jahre 2014 sprechen wir bereits von der 3. Revolution innerhalb der Industrie und diese wiederum ist noch gar nicht abgeschlossen.

Es gibt etliche Gesellschaftswissenschaftler die jene Beschleunigung hier bereits als den Beginn einer 4. Revolution innerhalb der Industrie sehen und damit entfernt man sich von den tragenden Gedanken einer protestantischen Ethik und dem Geist des Kapitalismus.

Denn der Kapitalismus, so wie wir ihn kannten, den gibt es nicht mehr.

Man kann durchaus sagen dass innerhalb der 3. Revolution innerhalb der Industrie die Kinder bereits die Revolution gefressen haben.

Bereits vor dem 2. Weltkrieg waren die Nutznießer dieser Revolution schon soweit den Krieg der Natur zu erklären.

Da ging es nicht nur um nationale Gründe, sondern um Teilnahme und Wohlstand, Teilnahme an der industriellen Ausbeutung anderer Regionen und Wohlstand im eigenen Land auf Kosten anderer.

Darin allerdings unterschieden sich nicht die politischen Systeme, Ost und West waren wie versessen die industrielle Revolution zu beschleunigen und damit erklärte man der Natur den Krieg.

Das Atomzeitalter begann im Jahre 1905 im Schweizer Patentamt und wie besessen waren Wissenschaftler mit der Kernspaltung beschäftigt.

In Moskau gab es einen Plan den Nordpol abschmelzen zu lassen, in Canada wollte man mittels der Kernschmelze Schiefer freilegen um an gebundenes Erdöl zu kommen.

Man machte sich zwar die Mühe einen Kostenplan aufzustellen sah aber immer noch nicht die Gefahr der bleibenden Atomstrahlung, man darf heute froh sein dass es an den Kosten scheiterte.

Mit dem Ende des 2. Weltkrieges fielen den Siegern ganze Ladungen und das Wissen der IG Farben in die Hände, das war überwiegend das Nervengas und damit begann die industrielle Revolution großflächig in der Landwirtschaft.

Die Chemiewaffe der Nazis wurde gegen die Natur im eigenen Lande eingesetzt, großflächig besprühte man Felder und Wälder und keiner ahnte weder in Ost oder West, dass dieses eigentlich der Todesregen war.

Was war das für ein Todesregen?

Es waren Chlorkohlenwasserstoffe und es war der Phoshorsäureestern, damit wollte man Schädlinge vernichten oder Unkraut.

Man war sich nicht bewusst, wie diese Chemikalien in unsere Nahrungsketten gerieten, erst später erkannte man wie die Nervengase den Kalziumhaushalt des Menschen zerstören.

Wie weit sind wir heute, diese Revolution brachte Verbote den man erkannte die Krebsraten.

Atom der Beschleunigungsfaktor der Industrie ist nach wie vor mit dem Einsatz von Atombomben verbunden, diese Auswirkung hat die Menschheit endlich gefressen und widerspricht dem Fortschritt der Revolution, doch zum Ende der 3. Revolution in der Industrie erkannten wir die Gefahr welche vom PCB ausgeht, nun kennen wir die Gefahr von PCB und wissen wie viele versenkte Atom- U Boote noch im Eismeer vor sich hin rosten, machen einen Eiertanz wenn es um die Abschaltung von maroden AKWs geht und palavern weiterhin den Fortschritt.

Diese Revolution kennt keine Vernunft mehr, es sind nicht immer die Auswüchse des ungezügelten Kapitalismus sondern der Fortschrittsglaube der Menschheit der alles andere in den Schatten stellt.

Das ist die Ursache der perfekten Revolution um alles schneller, preiswerter, präziser und vollkommener zu haben.

Ade ihr Regenwälder, Schlammlawinen sind ein Ergebnis unseres veränderten Freizeitverhaltens, wir zerstören Lebensräume und besteht Hoffnung auf Besserung?

Dieser Revolution sollte eine Konterrevolution folgen, gemacht von Menschen die leben möchten im Einklang mit der Natur.

Die zweite Art der Revolution ist in der Bildung beheimatet, historisch aufgearbeitet spricht man ab 1800 von einer Revolution innerhalb der Bildung und diese Betrachtung sollte man allerdings nur auf Europa beziehen.

Gebildet waren uns manche Stämme in Afrika und einige Chinesen vor dieser Zeit schon weit voraus, denn in unseren Breiten hatte Bildung stets etwas mit Macht zu tun, wer es immer noch nicht verstanden hat, der sollte beginnen das Buch „ die Brücke über die Drina“ zu lesen.

Bildung war auch nach 1800 das Privileg der Mächtigen, nur waren sie nicht immer mächtig ihrer Bildung anzuwenden.

Volksbildung konnte zu einer Gefahr werden, mit dem Medium Buch und Zeitschrift erhielt die Masse des Volkes den Zugang zu Informationen.

Das Prinzip behielt man bis unter den Nationalsozialisten, da empfing man die Stimme des Ministers für Volksaufklärung über den Lautsprecher im Volksempfänger.

Erst langsam eröffnete sich die Revolution in der Bildung, vielleicht war das Jahr 1970 die Offensive.

Denn man bildete in der Nachkriegsphase mitunter nur aus und erst später entwickelte sich die Weiterbildung, denn das Wissen wurde zu einer Macht.

Ab dem Jahr 2000 begann die sog. 2. Bildungsrevolte, allerdings bringt die den Staat in die Pflicht.

Man kann durchaus davon sprechen, dass hier die Revolution in der Bildung zu einer Staatsverpflichtung wird, man muss in die Köpfe der Kinder investieren.

Dabei vollziehen jene Konterrevolutionäre aus dem Spektrum der Konservativen mitunter Kehrtwendungen, sie sparen an Mitteln für die Bildung und proklamieren ein lebenslanges Lernen.

Hier muss nämlich die Staatsverpflichtung zur Bildung vor dem Profit mit der Vermittlung durch Bildung stehen.

Die Gleichheit zur Bildung sollte messbar werden mittels des Gemeinwohls und ein Faktor innerhalb der nationalen Ökonomie werden.

Davon sind wir allerdings nicht nur durch den Föderalismus weit entfernt, man scheut immer noch die erforderliche Umverteilung und investiert in fast unbekannte Sicherheiten.

Erst wenn man erkennt, dass die Bildung des Volkes die Sicherheit der Demokratie ist sind wir ein Stück weiter.

Die 3. Art der Revolution ist eigentlich die Bekannteste und setzte im Mutterland der Revolution die Straßenlaternen in ein anderes Rampenlicht.

Eine politische Revolution kann man nicht planen und durchführen, das sollte man erkannt haben nach Che Guevara, denn ihm liefen nicht die Revolutionäre zu.

Eine Revolution entfaltet sich und endet meistens so, wie man sie nicht wollte.

Das weiß man bereits nach dem gescheiterten Frühling der Völker im Jahre 1848 und in jeder Phase der Revolution gibt es wechselnde Partner, die Feinde von Gestern werden die Freunde von Morgen.

Es gibt also bürgerliche Revolutionen, die durchaus notwendig sind oder waren, es gibt aber auch unvollendete wie jene in München im Jahre 1918.

Revolution und Putsch sind nicht artverwandt doch mitunter brutal, nach einer gewagten Revolution kann ein Putsch erfolgen.

Auch das hat eine Geschichte, früher vergiftete man die Herrscher am Hofe und es kamen neue Herrscher auf den Thron.

Nicht nur in Spanien, Frankreich und Serbien sondern auch im zaristischem Russland, warum soll das bei einer Revolution anders sein.

Die Menschiwiki unternahmen die Revolution und siegten über das Feudalsystem der Romanows, dann ernteten die Bolschewiki die Früchte der Revolution.

Eigentlich erlebten wir keine Revolution wo das Volk siegte, mancher Sozialdemokrat sah im November 1918 den Erfolg der Revolution von 1848 und sich am Ziel.

Das lehrte uns allerdings etwas Neues, denn jede Revolution entlässt ihre Kinder.

Man nennt das ein Implodieren der Gesellschaft, was sich an den radikalen Rändern bemerkbar macht.

Der Radikalismus kann somit zum Feind innerhalb einer Revolution werden, ein aus einer politischen Revolution installiertes System dient dem Übergang in die Demokratie und der geben wiederum andere kaum eine Chance.

Ein Beispiel dazu liefert die Spanische Republik, es kommen nämlich Interessen ins Spiel, das sind die Interessen der Macht und der Mächtigen.

Die Geschichte lehrt uns, einige wollten die Revolution nicht importieren und verweigerten den Todgeweihten das Asyl.

Andere bedienen sich ihrer Geheimdienste und zetteln einen Putsch an, Chile lässt grüßen und der Kongo steht immer noch unter den Ereignissen seiner Vergangenheit.

Revolutionen lassen sich auch nicht konservieren sondern lassen sich beeinflussen, dann wird aus „wir sind das Volk“ die Parole „wir sind ein Volk“.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 10. Mai 2014 um 02:22 Uhr  

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