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Unser Ostertipp

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Der Ostertipp, Ostern 2014-mal etwas wagen und eine Region aufsuchen, die eigentlich ganz anders ist.

Dazu 2 Empfehlungen, beides sind Tagesausflüge die man jedoch mit Übernachtungen verbinden könnte.

Wir beginnen unsere Fahrt mit dem Auto über den Berliner Ring in Richtung Osten, fahren die Autobahn in Richtung Frankfurt/Oder, passieren dabei die Langzeitbaustelle am Abzweig Bad Sarow, verlassen die Autobahn unmittelbar vor der Bundesgrenze und nehmen die Bundesstraße in Richtung Eisenhüttenstadt.

Vor uns liegen noch ca. 45 Minuten Fahrt, durch eine abwechslungsreiche und geschundene Landschaft, durch Orte die eigentlich einladend sind.

Hinter Eisenhüttenstadt wird es nördlich bewaldet und die Landschaft bekommt einen anderen Charakter, östlich erkennt man die Tiefe der Region in Richtung Oder.

Wir passieren den Zusammenfluss von Oder und Neisse, verfolgen den Weg der Neisse.

Unser erstes Ziel ist der Guben an der Neisse, der Ort der zu DDR Zeiten den Namen von Wilhelm Pieck trug und einmal ein Industriestandort war.

Vor der renovierten Altstadt findet man einen großzügig angelegten Parkplatz und kann sich ein Bild von den restaurierten Industrieanlagen machen.

Die Altstadt von Guben durchquert man zu Fuß, unser Ziel ist die Neissebrücke.

Die Neisse ist der Fluss der Lausitz, ein Grenzfluss und der Gebirgsfluss, er führt das Wasser aus dem Zittauer Gebirge.

Jenseits der Neisse liegt Gubin, Gubens Vorstadt in Polen mit dem Wahrzeichen der im Krieg zerstörten Kathedrale.

Um dieses Gotteshaus sollte man laufen, südlich davon kommt der Park Paul II, man ist im katholisch geprägten Polen.

Es gibt unmittelbar an der Kathedrale ein Lokal das kann man empfehlen, ob es nun Ostern geöffnet hat ist eine andere Frage, denn für die Christen ist Ostern der Höchste Feiertag und das bemerkt man wiederum hier.

Wer einkehren möchte, der sollte zurück die wenigen Hundert Meter über die Neissebrücke den Weg nach Guben nehmen.

Für uns ist Guben an einem solchen Tag nur ein Etappenziel, wir setzen unsere Fahrt fort, nehmen die Bundesstraße in die andere Richtung und folgen dem Wegweiser nach Neuzelle.

Die Abtei Neuzelle an der Oder, die Perle des südlichen Brandenburgs also jener Region die mal zu Sachsen gehörte.

In Neuzelle sollte man sich von den Besuchern der Klosterbrauerei lossagen, es lohnt sich nämlich im Ort zu parken und durch die Anlage zur Abtei zu laufen.

Der Besucher hat den Eindruck in Niederösterreich zu sein, ebenso ist es mit dem Prunk in der Abteilkirche.

Hier haben wir es ebenfalls mit einem kath. Gotteshaus zu tun, da geht die Messe vor den Besuchern.

Man sollte aber die Abtei besuchen, die Zeit lässt sehr gut überbrücken.

Über eine Anhöhe führt ein Weg zur Kapelle, die wiederum wird von den Protestanten benutzt und ist in der Ausstattung ebenwürdig.

Bei allen Kirchenbesuchen benötigt man die Entspannung, die findet man nimmt man den Weg von der Anhöhe in Richtung Osten, unser Blick richtet sich auf die Abtgärten.

Man meint, diese Gärten gehen nahtlos in die Weite der Oderlandschaft über, etwas für Kenner ist das Cafe in der Orangerie.

Empfehlen kann man das Bier der Klosterbrauerei, man sollte allerdings die Wirkung kennen, es ist das berühmte Schwarzbier und davon ein paar Flaschen kann man bequem in den Kofferraum legen und sich am Abend nach der Fahrt auf den Genuss freuen.

Man sollte sich auf der Rückfahrt noch eine Überraschung gönnen, von Neuzelle fährt man nördlich über die Landstraße zurück auf die Bundesstraße in Richtung Frankfurt/Oder.

Kurz vor Eisenhüttenstadt überquert man den Oderstichkanal und östlich davon liegt das neue Stahlwerk, das war die Hütte die der Stadt ihren Namen gab.

Die Stadt mit dem Namen sollte man sehen, Eisenhüttenstadt hat den Charakter- es gibt jene Straßen für die war die Stalinallee in Ostberlin das Modell und in einer dieser Straßen befindet sich das DDR Museum.

Von dort ist man in ca. 10 Minuten wieder auf der Autobahn, kommt zügig zum Berliner Ring und kann die Heimfahrt antreten.

Der zweite Reisetipp ist der Besuch über Ostern bei Jesus persönlich, das muss man erleben, denn diese Statur ist höher als jene in Rio und liegt nur ca. 150 km östlich von Berlin.

Also wieder auf den Berliner Ring, Abzweig Frankfurt/Oder in Richtung Warschau.

Die ersten 80 km auf der Autobahn in Polen sind gebührenfrei, empfehlenswert ist es allerdings an der nicht gerade hinter der Grenze liegenden Raststätte ein Kontor aufzusuchen.

Das sind die Wechselstuben, die den Kurs Zloty zum Euro weit sichtbar anzeigen, man tut sich leichter wenn man in Landeswährung bezahlt.

Man verlässt die Autobahn nach der 2. Abfahrt Swiebodzin, das Ziel sieht man schon- er überragt alles, südlich der alten preussischen Stadt Schwiebuss auf einem Hügel steht er.

Möglichst sollte man dort parken, wo alle parken- wenn nicht gegenüber befindet sich eine Schwimmhalle und dort gibt es weitere Parkplätze.

Man sollte sich allerdings nicht erschrecken, bereits auf der neuen Allee zur Statur wird man aus Lautsprechern gedröhnt von Radio Maria aus Gedansk.

Das sollte man gelassen sehen, sich den Koloss auf sich wirken lassen, man kann ihn umrunden und die Aussicht genießen, Stille zur Einkehr findet man allerdings kaum.

Wer sich danach etwas entspannen möchte, sollte mit dem Auto in den kleinen Ort fahren, hier gibt es bewachte und gut beschilderte Parkplätze.

Dieser kleine Ort hat es in sich und die Ortsmitte um das Rathaus herum ist mit Liebe zum Detail in voller Blüte neu erstanden.

Hier findet man noch die typischen Kleinstadtgeschäfte und die Lokale in denen man einkehren kann.

Es mischt sich die Küche des Lebusser Landes mit der großpolnischen, die Preise sind auf der Karte in Zlotys und die Karte ist dreisprachig, man sollte den Mut finden aus der Karte sich etwas wählen.

Was fast keinen Sinn macht, einen Teil der Zoltys wieder zu tauschen, ebenso ist es in den Feinkost- Supermärkten- dort gibt es die Euro- Kasse, das Wechselgeld ist meistens allerdings wieder der Zolty.

Wer davon auf der Rückfahrt noch einige hat, der sollte eine von den vielen Supermodernen Großtankstellen aufsuchen, das Super mit 98 Oktan ist immer noch um fast 15 Cent pro Liter billiger.

Großtankstellen dieser Art an der Europastraße sind Supermärkte, aber überwiegend gibt es hier die Produkte die wir von Rewe oder Spar auch kennen, man sollte also suchen nach den typisch polnischen Waren.

Die Milchcreme- Bonbons, die Pralinen und den Schnaps, mit etwas Suchen findet man das.

Von dort ist man in 35 Minuten wieder in der Bundesrepublik, auf UKW den dlf kann man die ganze Zeit empfangen, über den Berliner Ring findet man zurück.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 01. April 2014 um 03:19 Uhr  

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