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Die ungebrochene Macht der Ökonomie

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Verstehen konnte es eigentlich niemand warum Gerhard Schröder mit Teilen der SPD damals uns die Agenda 2010 verordnete, mittlerweile begreift man das man damit zu dem ökonomischen Agenten in der Gesellschaft wurde.

Das wiederum hat einen Hintergrund und dazu zählt das theoretische Modell der Manipulation von Menschen in der Demokratie.

Man wollte nach dem Fall der Mauer und des Zusammenbruch des Ostblocks die Macht der Ökonomie ins Unendliche treiben.

Somit den Alltag der Menschen erkennen, ihn identifizieren und manipulieren und das mit dem System womit man den Ostblock in die Knie zwang.

Das hat nichts mit Hirnforschung zu tun sondern ist die Praxis der Globalisierung, dabei registriert man mittlerweile die ökonomische Krise nur als eine Erscheinung, die Krise liegt in der Gesellschaft.

Man nennt diese die Informationsökonomie, im Prinzip gab es die eigentlich schon immer, nur war sie anders.

Es waren immer Gedankengänge, immer ökonomische Modelle hinter denen Arbeit von Menschen stand die sich damit identifizierten, das Ergebnis präsentierten und auf Handlungen setzen.

Das Modell war allerdings träge, denn es unterlag Regeln, Annahmen und Modelle zudem basierte es auf den mathematischen Beweis.

Mittels dieses Modells wurden wir erwachsen und zudem gesellte sich der ökonomische Imperialismus, dem gegenüber stand der Marxismus mit seiner imperialistischen Ökonomischen Theorie.

Das war die Ausgangsbasis am 9. November des Jahres 1989 und dann beschäftigen wir uns fast 10 Jahre mit uns selbst.

Wir wurden also von der Globalisierung förmlich eingeholt, es waren die Veränderungen innerhalb der Verhaltensökonomie, die uns hart trafen- man tarnte sie als jene in den USA proklamierte neoklassische Wirtschaftstheorie, die uns als die neoliberale Theorie vermittelt wurde.

Wir bemerkten erst als wir durchökonomisiert wurden und das wiederum im Internetzeitalter mit einer rasanten Geschwindigkeit, man setzte auf den Egoismus des Einzelnen.

Das zeigt heute den Erfolg, wir haben es nicht mehr mit einer Gefahr von außen zu tun, die man militärisch abwehren muss sondern mit einer Vielzahl von egoistischen Hedgefonds- Managern und ebenso gierigen Investmentbankern.

Der größte Teil von denen allerdings erlebte die Höhepunkte des Kalten Krieges als Kind, vernahm also diese Bedrohung gar nicht, sondern durchlief an unseren Universitäten ein Trainingssystem der Indoktrination.

Das besteht aus den Faktoren „ Ehrgeiz, Gier und mit der Angst der Anderen pokern.“

Nun ist der Mensch nicht gerade von der Natur aus ökonomisch, doch wie man ihn manipulieren kann das zeigten bereits frühere Ergebnisse der Kybernetik, die damals von etlichen Linken anders ausgelegt wurden und zu einem Richtungsstreit führten.

Damals sprach man von der Nutzenmaximierung des demokratischen Verhaltens, andererseits deutete sich aber bereits früh das sog. Mischwesen im Verhalten des Menschen heraus, das Mensch- Maschine Mischwesen.

Damit vollzog man die Mechanisierung unseres Denkens, wer rechnet heute noch mit dem Rechenschieber, wir nehmen den PC und bedienen ihn in seinen Anwendungen.

Der heutige Rechner allerdings ist kein Individuum sondern ein weltweit vernetztes Werkzeug und damit tauscht man nicht nur Ergebnisse sondern auch Informationen aus.

Die Moral spielt dabei keine Rolle mehr, denn die Kindertage verbrachte dieser Rechner unter den Militärs.

Der eigentliche Unsicherheitsfaktor bleibt der Mensch, deshalb entwirft man nun Programme um den Menschen zu katalogisieren.

Das ist keine böse Macht die in unsere Gehirne eindringt sondern die konsequente Weiterentwicklung des Informationszeitalters.

Dabei kommen abstrakte Modelle zum Vorschein, manches ökonomisch präsentierte brauch nicht wahr sein, man muss nur daran glauben.

Das System reagiert und wer stellt die Frage nach der Vernunft, wenn es in der Ökonomie um Profite geht?

Es geht um das rationale Selbstinteresse und das hat keine Ideologie, das sagte kein geringer als Alan Greenspan.

Das System unterhält Agenten und das sind Geldverleiher, Immobilienbesitzer und Konsumenten.

Diese suchen mittlerweile global die effektive Marktmaschine, immer in der Hoffnung es funktioniert, wenn es mal daneben geht muss man mit der Angst spielen.

Im Fall der Lehmann Bank Pleite erlebten wir die Angst um unsere Banken, die Angst macht Gelder frei und man sieht jene systemrelevanten.

Das bezeichnet man als Spannungsökonomie, die setzt man fort und überträgt die auf Staaten und dabei werden demokratisch gewählte Regierungen zu Handlangern der globalisierten Ökonomie.

Sie werden nicht zu Handlangern sondern bieten sich auch noch an, im Falle der EZB, denn all das hat mit der digitalisierten Gesellschaft zu tun.

Es sitzen an den Börsenplätzen Trader, das sind moderne Söldner des Systems.

Die haben gelernt an der Computerfront zu kämpfen, man wählt dabei das Risiko auf andere zu verlagern indem man von Zinssenkungen ausgeht und Schulden von Finanzprodukten auf Staaten verlagert.

Diese Trader sind maßgeblich an der Griechenland Krise beteiligt, indem sie Derivaten umlegten.

Wir befinden uns weiterhin in einem Irrflug, gestartet im Kanzleramt, man wiederholt Halbsätze und unternimmt nichts.

Wir werden an der Nase herum geführt, senkt im Euro-Raum den Leitzins und erhöht den Bürgern den Dispozins.

Wir vernichten unkommentiert Vertrauen, indem man Garantiezinsen nicht mehr gewähren möchte und droht mit Szenarien.

Ein dieses Szenario waren die Hartz Gesetze, der Staat senkte seine verpflichtende Wirkung auf ein Minimum um damit operativ zu bleiben.

Warum das nun gerade dieser Teil der Sozialdemokratie aus dem Lager der Postliberalen mittrug, bleibt ein Geheimnis.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17. Januar 2014 um 04:11 Uhr  

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