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Johanna Ueckermann in einem Taz Interview vom 16. Dezember 2013

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Die Formation der linken Familie ist eigentliche Notwendigkeit als Antwort auf den Modernisierungskurs anderer, die mittels Augenwischerei ihre Politik als zukunftsweisend verkaufen möchten.

Es funktioniert allerdings so nicht, andererseits muss man jedes Fundament eines flexiblen Aufbaues versehen, das nennt man die Anpassung.

Das wiederum könnte funktionieren, dazu interviewte die taz Autorin Anna Lehmann am 16. Dezember 2013 die Juso- Bundesvorsitzende Johanna Ueckermann.

Gehen wir einmal dieses veröffentlichte Interview etwas genauer durch und stellen die Artikelüberschrift zunächst außen vor.

Es geht zunächst einmal und da gebe ich Johanna Ueckermann Recht, über die Riesenbeteiligung beim Mitgliedervotum.

Zu Recht bezeichnet Johanna Ueckermann dieses Verfahren als einen Sprung für die innerparteiliche Demokratie.

Diese Aussage von Johanna Ueckermann gilt doch ebenso für uns, dieses Mitgliedervotum kann doch nur der Anfang zu einer innerparteilichen demokratischen Mobilisierung sein.

Nun lassen wir den Ausgang einmal unbejubelt, für galt immer mehr an sich arbeiten und sich weniger zujubeln.

Ob das nun alles der große Wurf war und auch dabei liest man bei Johanna Ueckermann etwas von ihrer kritischen Vernunft, sie meint in diesem Interview,“ das wird sich zeigen.“

Danach kommt Johanna Ueckermann direkt zur Sache mit folgenden Satz“ Wir werden die neue Bundesregierung jedenfalls kritisch begleiten und uns bemerkbar machen, sollten Punkte, die uns gerade für junge Menschen fehlen, gar nicht angegangen werden.“

Dieser Satz von Johanna Ueckermann ist wegweisend für uns alle und betrifft nicht nur die jungen Menschen, Johanna Ueckermann ist aber die Juso- Bundesvorsitzende und spricht zunächst für die jüngere Generation und das ist nicht nur richtig sondern auch gut.

Man kann also hoffen, dass mit der Juso- Bundesvorsitzenden die Jusos wieder zum Stachel im Fleisch der Koalition werden.

Eigentlich sagt sie aber mehr, „ kritisch begleiten „ und das ist doch ein demokratisches Recht zur Ausübung, was man transferieren muss, denn nur gemeinsam ist man stark.

Auf die Frage der taz-Autorin Anna Lehmann, „ tun sie das als innerparteiliche Opposition?“- konterte Johanna Ueckermann überzeugend u.a. sagte sie „ das Ergebnis des Mitgliederentscheids ist kein Freifahrschein“.

Das ist doch die Antwort einer jungen Politikwissenschaftlerin, die eigentlich der Bundesvorstand der SPD hätte geben müssen.

Lesen wir weiter in dem Artikel aus der taz vom 16. Dezember 2013 auf der Seite 3, denn da kommt Johanna Ueckermann auf die Fragen der taz Redakteurin Anna Lehmann direkt zur Sache.

Es geht hierbei der Juso Bundesvorsitzenden um die eigentlich guten Punkte des Koalitionsvertrages, es geht ihr nämlich um die Umsetzung dieser Punkte und das sind: der Mindestlohn, die Rente mit 63 und der Einstieg in die doppelte Staatsbürgerschaft.

Johanna Ueckermann wäre nicht die Politikwissenschaftlerin aus dem bayrischen Straubing, wenn sie nicht noch einen Schritt weiter gehen würde. S

ie nennt deutlich die Punkte welche im Koalitionsvertrag fehlen, nämlich die Bafög- Reform und die Ausbildungsgarantie.

Ich glaube ihre Forderungen sind richtig, würden sich die SPD Minister dafür in der Regierung stark machen wäre das zukunftsweisend.

Im letzten Teil des Interviews kommt die Juso- Bundesvorsitzende auf den henkelnden Punkt zu sprechen, den sog. Finanzierungsvorbehalt und da spricht sie sich für die Einführung der Reichensteuer aus.

Das ist nämlich der Punkt, den man im Jubel des Postbahnhofs kaum vernahm.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 17. Dezember 2013 um 04:11 Uhr  

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