Mein Herz schlägt links

Initiative linker SozialdemokratenInnen in der SPD

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Neuigkeiten Wer profitierte vom Neoliberalismus?

Wer profitierte vom Neoliberalismus?

E-Mail Drucken PDF

 

 

 

Wer profitierte von der Idee des Neoliberalismus?

Eigentlich waren es all die Heilsbringer außerhalb der realen Ökonomie dessen Reichtum sich innerhalb der letzten 30 Jahre vervielfachte, gemessen mit Allen waren es also wenige.

Nur diese wenigen profilierten sich in unserer Gesellschaft und der Großteil der zuvor privatisierten Medien machte ihre Kultur salonfähig.

Welcher der den Sozialstaat mit Füßen tritt und die Heilsbringer des Neoliberalismus salonfähig machte, trägt eine Mitschuld an der Verschuldung des Volkes.

Wer mit aller Macht sich zum Sprachrohr der Privatisierung machte, bediente seine Lobby.

Die Praktiken des Neoliberalismus funktionierten nur mittels der offensichtlichen Arbeit einer nimmermüden Lobby.

Es waren also Banken, Versicherungsunternehmen, Presseerzeugnisse und die Gier der Macher nach Einfluss und Macht, die unsere Republik aus den sozialen Angeln brachte.

Man verdammte in den Kommunen den sozialen Wohnungsbau, zimmerte sog. Wohnherren- Modelle zur Förderung des Eigenheimbaues, plante großzügig mit anderen Leuten Geld und trieb Menschen an die Grenze des finanziellen Ruins.

Man setzte die Freiheit der Ökonomie vor der Bedürftigkeit der Bürger, eine soziale und sichere Stadt wurde somit aus dem politischen Betrachtungswinkel bewusst verdrängt, man bediente die Lobby der materiellen Abhängigkeit insofern trieb man die Mieten in unseren Städten und Gemeinden in unerwartete Höhe, man beschnitt dem Bürger das Recht auf Wohnen.

Der Neoliberalismus selektierte nicht nur, er existierte nur mittels neuer Feindbilder, wer nicht im Trend lag wurde getreten und das innerhalb einer gesellschaftlichen Pyramide von oben nach unten.

Man machte Geschäfte mit unlauteren Mitteln, mit Hochrechnungen über Perioden und setzte auf Hoffnung, das Spiel mit dem Gefühl der Hoffnung war an der Tagesordnung.

Innerhalb der aggressiven Werbung mit Manfred Krug bis zur Methode „Geiz ist geil“, all das ging gegen die Sicherheit und der sozialen Absicherung.

Der Staat sollte auf die Sparflamme der Möglichkeiten gesetzt werden, man wollte ihn andererseits melken, das galt im Gesundheitswesen wo private Versicherungsanbieter explodierten und ebenso auf dem entdeckten Markt der Altersvorsorge.

Hier sollte man sich einig sein und diesen Weissagern ihr sozialpolitisches Kleinholz vor ihre eigenen Füße werfen, sie hielten nämlich nichts von all dem was sie versprachen.

Mittlerweile gilt wiederum das Gegenteil von dem, was sie versprachen unserer Sicherheit, bewährt haben sich die gesetzlichen Sozialversicherungen.

Genau die stutze man sich zurecht und zuvor plünderte man sie, bleiben wir zunächst beim sog. Stutzen, das betrieb man mittels der parlamentarischen Mehrheit zu Lasten der Versicherten.

Man zwang damit die Mehrheit des Volkes in die Maßnahmen des Neoliberalismus, von der Auslandskrankenversicherung, der Zahnzusatzversicherung, der privaten Krankenzusatzversicherung, des Pflege Bahrs, der Riester Rente und der Rürup Vorsorge.

Es sind mehr oder minder Hochglanzprospekte die den Bürger blenden sollen, es ist das Werk der jungen BWLer die aus anderen Leuten Geld ihr Spielgeld machten.

Jedem Vertrag legt man eine juristische Fibel bei, die verstehen eigentlich nur die Rechtsbeistände der Unternehmen.

Man hatte ein Ziel das Volk neoliberal zu justieren und dabei setzte man auf die Jetzt- Zeit.

Man umging das Anlagesparen indem man Verträge zum Nulltarif einführte, man köderte damit eine Generation – die Generation Handy- dessen Verträge nachhaltig zu einer unerschöpflichen Goldgrube wurden.

Gemäß dieser Strategie entwickelte man das Leasing- Geschäft, die Idee des sofortigen Nutzens, was nur zu einer ABM der Rechtsabteilungen wird und etliche Nutzer zur Verzweiflung bringen kann.

All das und dazu einen justierten Arbeitsmarkt, jenseits der realen Ökonomie trug zur Verschuldung einer Generation bei.

Der Neoliberalismus trieb also etliche in eine Verschuldungsfalle und damit operierten nicht nur Banken, mittels Kredite sondern auch die Medien benutzen ihr die Situation.

Man fragte nicht, wieso und warum und ging den Gründen nach sondern bediente die Verlierer mit Feindbildern.

Das war nicht nur diese dumpfe Parole von „mehr netto vom brutto“, was eigentlich ein Aufruf zur Steuerverweigerung war, man wollte den Sozialstaat handlungsunfähig machen und brach einen sog. Generationenkonflikt heraus.

Es ging dabei nicht um die innere Sicherheit sondern im Prinzip um die Herstellung des neoliberalen Feindbildes und in diesem Feindbild sind alle Transferbezieher ökonomisch nicht mehr verwertbar.

Das ist derzeit unser gesellschaftliches Problem, man kontrolliert unten und gönnt sich oben entsprechende Freiheiten.

Damit wird die neoliberale Gier zum Dogma des Staates, all das hat gar nichts mit Vernunft zu tun und ist wahrhaftig nicht fair.

Der Neoliberalismus hält der Nachhaltigkeitsprüfung nicht statt, er ist weder fair ausgelegt noch sozial relevant.

Es geht jetzt gegen das Umfeld, denn das ist vielfältiger und zäher strukturiert als es die FDP war, es geht förmlich um ein gesellschaftliches Umdenken.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 25. Dezember 2013 um 03:22 Uhr  

Wahlkampf

Erneuerbare Energien

Statistiken

Benutzer : 335
Beiträge : 5750
Weblinks : 145
Seitenaufrufe : 14237106

Verwandte Beiträge