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Die Wiederentdeckung des Pluralismus

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Ein Ziel von uns allen sollte es werden, damit zu beginnen sich nicht nur politisch zu platzieren sondern andere Bürger dieser Republik zu aktivieren.

Die intakte Demokratie kann nicht ein Privileg der sozial Bessergestellten sein, demzufolge gilt es den Willen zu einer Beteiligung ein solides Fundament zu geben.

Dabei sollte man die Sprache treffen, zunächst gilt es eine von der Basis aller Demokraten ausgehenden Abrechnung mit dem Neoliberalismus zu starten.

Diesen bekannten und mitunter auf privaten Profit orientierten Thesen keine Chance geben sich in anderen Parteien fort zu pflanzen, wenn dem Neoliberalismus eins gelungen ist dann ist das die soziale Spaltung in diesem Lande.

Wir sollten uns im eigenen Interesse diesem Problem stellen, denn fast 2 Jahrzehnte lang vollzog sich etwas, was in einer neuen Art des Nationalismus enden könnte.

Dieser Gefahr kann man nicht mehr mittels einer postliberalen Strategie begegnen, die da lautete: Wir haben auf unserer Opposition Reservebank Frauen und Männer mit der Antwort „ nichts desto trotz- sowohl als auch“.

Diese Art der Präsentation von einer anderen Meinung hilft eigentlich niemanden, zunächst sollte man sich zur Fairness bekennen und zur Analyse dessen was der Neoliberalismus anrichtete.

Dieser ließ die ehemaligen mächtigen CDU/CSU Sozialausschüsse in die Versenkung verschwinden, das war doch das Ziel jener die sich der Freiburger Thesen verpflichtet fühlten.

Daran sollten wir mehr als auch erinnern, wir sollten uns berufen auf einmal funktionierendes und einflussreiches Oswald- Nell- Breunig Instituts, sich die Frage stellen: „ warum ist ihnen die Sprache entzogen worden?“

Zudem liegt immer noch eine gewaltige Aufgabe vor uns, innerhalb der SPD als Gesamtpartei die dringend benötigte Trennung von den postliberalen Resten einer Ära der sog. Macher anzugehen.

Das heißt, wir müssen nicht nur aufklären sondern aktivieren jene Prinzipien die mal eine Tugend der Sozialdemokratie war, nicht Gräben aufreißen und mittels Eigenvorsorge diese Täler glätten- sondern die Staatsbedürftigkeit des Volkes als ein Ganzes sehen.

Erst somit entwickelt man einen Dialog zu denen, die sich von unserer Demokratie abwandten.

Das Ziel kann man wie folgt beschreiben: Die Sozialdemokratie muss wieder das soziale Gewissen der Republik werden.

Der Weg dorthin bedarf nicht nur eine Kurskorrektur, mitunter sogar den Austausch von handelnden Personen aber vielmehr den Beginn eines Pluralismus des Verstehens.

Es beginnt mit hintergründigen Informationen, weshalb und warum all diese Privatisierungsmaßnahmen Menschen in eine Enge der Verpflichtungen trieben.

Es geht um die Darstellungen all dieser leeren Versprechungen, der privaten Altersvorsorge, der Riester Verträge, der Kapitallebensversicherer und der privaten Vorsorger.

Ebenso dieser muss Stellung bezogen werden, denn die fehlende Moral der privaten Krankenkassen wird nach wie vor nicht dargestellt, es ist weiterhin so- sie ködern mit Versprechungen und entziehen sich der Solidarität der Versicherten im Alter.

Wir benötigen eine gesellschaftliche Offensive gegen die Gier und gegen den Profit von einigen, dazu muss man sich allerdings bekennen und gegen den Trend der Medien stemmen.

Nicht die Medien machen die Politik, sondern die Parteien und in den Parteien sollte die Basis das Heft in die Hand nehmen.

Teile der Medien sollten nicht die Politik treiben und Treibjagden veranstalten, denn manche von Medien veranstaltete Treibjagd wird vor dem Gericht zum Rohrkrepierer.

Sich also im Zeitalter von Handy und schnellen Informationen, die meistens sich auf kommentarlose Fakten beziehen sich wieder mit nachhaltigen Informationen beschäftigen aus denen man Schlüsse ziehen kann, ist ein erstrebenswertes Ziel.

Nur mit inhaltsreichen Angaben lassen sich Analysen ziehen, es gilt also einiges wieder ins Lot zu bringen.

Erst mittels einer Analyse kann man Entscheidungen fällen, das wäre also die Umkehrung des stattfindenden Prozesses.

Lieber dreimal nachdenken also früh kommentieren, es geht vielmehr innerhalb der Demokratie um die Beteiligung aller am Entscheidungsprozess.

Es ist nun einmal so und da muss Frau Slomka und einige mehr noch etwas lernen, die politischen Entscheidungsprozesse finden nun einmal innerhalb der Parteien statt, ob das nun den Parteivorderen gefällt oder nicht.

Innerhalb der Demokratie kennt man das Wort „ Problem“ eigentlich nicht, es gibt nur Probleme mit solchen Zeitgenossen die sich weniger mit dem demokratischen Prozess auseinandergesetzt haben.

Wir sollten auch wiederum innerhalb der Diskussion wieder zu einer anderen Kultur finden, es kann nicht sein, wenn der Kritiker persönlich angegriffen wird.

Es kann nicht sein, wenn ein aktiver Zwischenrufer maßgeregelt wird, man sollte dann sich nicht an den einzelnen wenden sondern die Masse im Auge haben.

Den Kritiker einbeziehen, könnte der Weg aus einer Verhärtung sein und ist sicherlich der Weg zu einer Alternative.

Alternativen aufzeichnen ist wesentlich schwieriger als die Empfehlung zur Transformation zu geben.

Denn dazu benötigt man seine Meinung, ein Kontra hilft mitunter kaum weiter- der Alternative ein Forum geben heißt Demokratie zu gestalten.

Dieses Forum benötigen wir um uns gemeinsam von den Schlingen des Neoliberalismus zu befreien, die Fesseln der Gier zu durchschlagen und den Wunsch nach einem besseren Leben als das Staatsbedürfnis der Bürger anzuerkennen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 23. Dezember 2013 um 04:12 Uhr  

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