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Sie bissen sich ihre Zähne aus

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Die Emanzipation der Genossen trifft eine starre SPD Führung ins Herz, denn diese auf dem Funktionärsprinzip aufgebaute Partei wagte gerade die gelenkte Demokratie.

Allein das ist ein Fortschritt gegenüber einer noch nicht beseitigten Basta- Ausrichtung.

Allerdings ist die gelenkte Demokratie eine gesteuerte und welcher, der sich in der Demokratie zur Emanzipation bekennt möchte sich beeinflussen und lenken lassen?

Eine gelenkte Demokratie bedeutet stets die Anpassung vor die Emanzipation zu setzen, etwas was man in vielen Ortsvereinssitzungen stets mit Erfolg betrieb, nur wissen nicht gerade wenige wie sich das mathematisch verhält.

In sich nämlich wirkt ein Ortsverein wie eine in sich geschlossene Gesellschaft, in der sich mitunter nur 15% der Mitglieder wiederfinden können.

Diese 15% wiederum sind gedrittelt, nicht jeder möchte sich gängeln lassen und auch ein Drittel träumt von einer Karriere und nur ein Drittel gehört der Funktionsebene an.

85% allerdings sind in sich das unbekannte Wesen, sie kamen und das mitunter aus Überzeugung fand einiges fad vor und fühlte sich als Außenseiter und nur ein Teil davon war soweit emanzipiert das er über all den Verkündungseifer von einigen lachen konnte.

Wobei man durchaus manchen Transferbeitragsvollzieher auslachen sollte, um die geht es aber nicht sondern um jene die sich der lenkbaren Demokratie bedienen.

Normalerweise sind solche Praktiken zu 100% abschreckend, würde ein Bürgermeister im Bayrischen Wald die Wahlbenachrichtigungen mit seinem Flyer verschicken würden alle Demokraten zu Recht aufschreien.

Macht dies der SPD Parteivorstand, schreckt nur ein Teil der Mitglieder auf, denn der andere Teil sieht immer noch den Vorstand in all seiner Handlung mit einem gewissen Respekt.

Wir haben es also mit einer Auseinandersetzung zu tun, die quer durch die Partei geht nämlich Respekt gegen Emanzipation.

Interessant ist dabei folgendes, etliche fordern mehr Demokratie und verlangen andererseits Respekt.

Mittels mehr Demokratie erreicht man einmal den emanzipierten Genossen und der wiederum scheut keine Auseinandersetzung, denn das Recht der Demokratie ist auf seiner Seite.

Somit schafft man sich in der Diskussion den nötigen Respekt, das ist ganz etwas anderes als den geforderten Respekt vor gewählten Funktionären zu haben.

Auch wenn die den einmal haben und vielleicht auch hatten, bedeutet das wiederum die Gleichheit in der Diskussion zu suchen und hier trifft man das Herz der Funktionärspartei.

Demokratie lebt nun einmal von der Diskussion und den Verlauf kann man kaum beeinflussen und eine lebendige Demokratie zeichnet sich durch Freiheit und Gleichheit aus.

Das ist nun die Phase wo eigentlich jene 85% der Mitglieder sich ihres Wertes bewusst werden, denn der Wert der Demokratie bedeutet die freie Entscheidung ausnutzen.

Letztlich bedeutet das den Umkehrschluss der bisherigen Gegebenheiten, man kann nichts mehr durchboxen bzw. von oben nach unten installieren.

Noch vor mehr als einem Jahr wurden nach dem Prinzip der sog. Installation die Listenplätze auf den Landeslisten vergeben.

Das Delegierten System begründete sich auf evtl. 25% von aktivierten Mitgliedern, die dann direkt mittelbar ja sagen durften, jene Installateure stellen sich nun den Emanzipierten.

Die wiederum sind gedanklich schneller als der starre Apparat der Partei, diese Herausforderung wird mehr angekommen als vermutet.

Denn es lässt sich nicht mehr alles unkommentiert verkaufen, das allerdings zeichnete sich bereits vor 6 Jahren auf „spd- net“ ab.

Erinnern wir uns einmal, die damaligen Macher im Willy Brandt Haus betrachteten dieses „spd-net“ wohlweißlich zunächst nur als einen weiteren Verteilerbriefkasten und das Spiel wurde durchschaut von den Mitgliedern und einiges was dort an Diskussionen lief, entsprach nicht den Vorstellungen der Regie.

Die oberen Funktionäre lernten Demokratie aber nur soweit sie es wollten, nun gibt es Möglichkeiten neutrale Foren zu nutzen, zwar gibt es auch dort Bremser und Ewiggestrige doch die Emanzipation lässt sich nicht mehr rückgängig machen.

Sicherlich weiß man andererseits es sind nur bis zu 20% von allen vernetzt in sozialen Netzwerken, doch diese Gruppe nahm stetig zu und es gründeten sich Gruppen die sich basisdemokratisch zeigten und die etwas eigentlich ganz normales darstellen.

Für die ist es nämlich etwas wert, präsent zu sein und sich dem Anliegen stellen.

Was hier normal ist wirkt auf manche wie ein unerforschtes Neuland, es zeigen nämlich immer noch zu viele nur ihre Dialogbereitschaft unmittelbar vor der Wahl ansonsten möchten sich mit Respekt behandelt werden.

Diese Art der politischen Unkultur löst sich erst langsam auf und nicht jeder wird sich eignen, davon zu lösen.

Ich glaube nämlich wir sind gemeinsam einen Schritt weiter gekommen, der bezieht sich nicht auf Einsicht der Funktionäre sondern auf ihr Verhalten.

Man registriert nämlich einerseits und kommentiert, alleine das war vor einigen Jahren unbedenkbar , die Funktionäre machten den Kritiker zum Nörgler.

Mit der eigentlichen Macht der Demokratie, die sich nun entwickelte werden auch die Querdenker eine Wiedergeburt erlangen, denn die Zeiten der Lähmung sind vorbei.

Die gewollte Lähmung der Basis ist das Ziel einer gelenkten Demokratie und an diesem Beispiel haben sich nun einige ihre Zähne ausgebissen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 14. Dezember 2013 um 04:18 Uhr  

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