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Wenn das "Wir- Gefühl zur Face wird"

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Nicht das Mitgliedervotum war falsch terminiert sondern die Organisation lief unter falschen Vorzeichen.

Der SPD Vorstand befindet sich in einer Phase wo man lernen muss mit der Demokratie umzugehen, etwas durchaus Neues in einer von oben nach unten gesetzten Funktionärspartei ist.

Sagen wir es einfach so, man versuchte sich mittels einer Beeinflussung die Basis hinter sich zu bewegen, damit ermöglichte man sich Ausgangsstellungen.

Das wäre so als würde irgendwo in dieser Republik eine Bürgermeisterwahl stattfinden und der Amtsinhaber würde in der Wahlbenachrichtigung seinen Flyer packen.

Das war durchaus auch eine Strategie um nochmals den Wähler zu beeinflussen mit „ Ja“ abzustimmen.

Nun sind wir beim Thema, der SPD Parteivorstand setzte mit aller Macht auf das „Ja“ und hebelte damit die innerparteiliche Willensbildung auf.

Man gab den kritischen Stimmen gar kein Forum, man sah all die Parteimedien als jene Einbahnstraße der Ja- Sager an.

Interessant, denn unmittelbar nach der Bundestagswahl gab es noch genügend warnende Stimmen vor einer GroKo, diese Stimmen von Hannelörchen bis Bayerns 16% Kronprinz galt es davon zu überzeugen, dass erst der Staat und dann die Partei kommt.

Mit Erfolg, man band also ein und bezeichnete das wiederum als verantwortungsvoll. Verantwortungsvoll gegenüber wen?

Dem Staat, der breiten Zustimmung lt. Der Medien, gegenüber dem Wähler, gegenüber dem eigenen Wahlkampf, gegenüber der eigenen Partei oder gegenüber der Verantwortung?

Man strapazierte also bewusst den Begriff der Verantwortung und entwickelte das Tätigkeit/Zeit Diagramm, um sich zu stellen.

Dieser zunächst praktizierte Parteikonvent galt nur der Absicherung, man war überrascht von den „Wir- Gefühl“ , denn jenes „wir“ blieb draußen vor der Tür.

Ein Parteikonvent unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit dient wieder der innerparteilichen Willensbildung noch der demokratischen Macht des Parteivorstandes, er dient also nur der Strategie jener die Einfluss ausüben möchten.

Einfluss und Einflussnahme wurde somit zum Prädikat aller Verhandlungen mit den Unionsparteien, war den Verhandlungsführern der SPD eigentlich klar, dass sie es mit einer CSU von 8% zu tun hatten, das eigentlich 2 Unionsparteien verhandelten?

Anstatt hier klare Kante zu beweisen erhielt man die täglichen Wasserstandsmeldungen, die waren so viel Wert wie die Wettervorhersage von Gestern.

Diese Wasserstandsmeldungen wurden zum Inhalt der Machtbesessenen, ihnen ging es in erster Linie um eine Verkaufsstrategie und weniger um die Durchsetzung einer anderen Politik.

Sich möglichst gut zu verkaufen wurde also zu einem Credo des PARTEIVORSTANES, damit begann man eine Werbeoffensive.

Man präsentierte und setzte eine gigantische Offensive in Kraft, die alles in Vergessenheit schob, man war überzeugt der wer unter dem Wir zu sein.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 13. Dezember 2013 um 04:11 Uhr  

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