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Was nun Herr Oppermann ?

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Beschäftigen wir uns einmal aus gegebenen mit den Arbeitsbiografien von abhängig Beschäftigten, denn es soll der Sinn einer Arbeits- und Sozialpolitik sein, möglichst viele Bürger in bezahlte Arbeit zu bringen.

Dazu wählte ich die klassische Arbeitsbiografie eines mittleren Angestellten in einem Ballungszentrum, wir wissen aber zu genau diese Biografien des Arbeitslebens stehen unter gewissen Einflüssen von außen und dazu kommen die Einflüsse der eigenen Lebensbiografie.

Behalten wir mal bei der weiteren Vorgehensweise die Methode aus der tangierenden VWL, denn nur hier arbeitet man mit Grafiken.

Diese in der Grafik skizzierte Arbeitsbiografie eines mittleren Angestellten, sollte das Ziel der jüngeren Generation sein, etwas was im Zeitalter des Postliberalismus von etlichen Parteifunktionären bewusst verdrängt wurde.

Man kann heute nach mehr als 10 Jahren nach der Installierung der Agenda 2010 Gesetze ein vorläufiges Fazit ziehen: „ Der Finanztransfer ging um 15% zurück,“ das ist nun einmal erwiesen und betrifft nicht nur die Regelungen nach dem AGLII Gesetz.

Diese minus 15 und mehr Prozent betrifft mehr die Seite der Vergütung der Arbeit, insofern könnte man sagen, dieses in der Grafik dargestellte Beispiel trifft nur noch zu 25% der Beschäftigten zu.

Von diesen 25% wiederum hat sich mehr als die Hälfte nach oben entfernt und ihre Vergütungen sprengen den Rahmen.

Mittlerweile befinden sich mehr als 75% unterhalb dieses Beispiels in noch abhängiger Beschäftigung, wobei dabei wieder jene Drittelung sich in den sozialen Vordergrund schiebt.

Ein Drittel davon kann von seiner vergüteten Arbeit nicht leben, das sind jene sog. Aufstocker.

Das mittlere Drittel befindet sich in einer sozialen Gefahrenzone, etwas was man vor mehr als 1 Jahrzehnt nicht kannte, es gibt mittlerweile den weichen Übergang zur prekären Situation.

Dem folgen die Hoffnungsfrohen oder Selbsttäuscher, die meistens mit dem Finger auf andere zeigen.

Bleiben wir aber mal konsequent bei dieser Grafik, gezeigt ist eine Arbeitsbiografie über ein halbes Jahrhundert, mehr als ein halbes Menschenleben in abhängiger Beschäftigung.

Es gilt nun einmal das Gesetz, es beginnt mit dem 16.Lebensjahr und endet mit 65 Jahren, für mich noch immer auch wenn manche Unbelehrbaren anderer Meinung sein werden.

In dieser Grafik sind die Jahre der Arbeitsbiografie skizziert, das sind Lebensjahre in unterschiedlichen Farben.

Denn jede Arbeitsbiografie hat nun einmal 3 Farben, die Jahre in orange gezeichnet stehen für Ersatz-und Bildungszeiten.

Dieser Zeitraum macht mitunter zwischen 1/3 und ¼ der Gesamtzeit aus, der Rest der Zeit innerhalb einer Arbeitsbiografie ist dunkel skizziert, diese Zeiten unterteilt man in die gewisse Einarbeitungszeit und in die Zeit wo man als gefragter Fachmann sein Geld verdient.

Folgerichtig geht es in jeder Arbeitsbiografie um das Geldverdienen, denn das persönliche Jahresbruttogehalt dividiert durch das Durchschnittsgehalt ergibt den persönlichen Renteneckwert. Man benötigt also über einen Zeitraum der Arbeitsbiografie die Summe der persönlichen Renteneckwerte, die man dann multipliziert mit dem Rentenwert um auf den Wert seines eigenen Brutto Rentenanspruches zu kommen.

Nehmen wir uns des Beispiels an, unser in der Grafik skizzierte Halbakademiker bekam diese 3 Jahre anerkannte Ausbildungszeit bis zum Abitur, mittels 0,3 Renteneckwertpunkte pro Jahr gem. des sozialpolitischen sauerländischen Holzfällers Münte aus Arnsberg.

Im Alter von 23 war er mit seinem Express- Studium fertig, hatte während des Studiums einen versicherungspflichtigen Job, also nicht bei der SPD sondern in seriöseren Unternehmen.

Mit 23 Jahren galt er als arbeitssuchend, auch das ist mittlerweile so- man bildet aus und fordert nicht- der Selbstbetrug des Neoliberalismus.

Dann vergehen die Jahre und man schleust sich ein, man erlebt dabei allerdings ein Gehaltsgefälle.

Dieses Gehaltsgefälle wird jeder kurz oder lang erkennen, nur unterschiedlich verarbeiten, der Zielstrebige wagt es und nimmt finanzielle Unannehmlichkeiten in Kauf, aber nicht jeder kann es- denn es noch die tangierenden Lebensbiografien.

Der es trotzdem wagt und vollbringt wird dem Zögere um Weiten voraus sein, denn er kommt in wesentlich andere finanzielle Ebenen.

Hier erscheint normalerweise die Glocke, genannt die Beitragsgrenze wird erreicht, weshalb auch immer in der Welt machen sich führende Sozialdemokraten nicht stark-genug in dieser Solidargemeinschaft zu behalten?

Denn die Rechnung folgt, es gibt keine Arbeitsbiografie die nur den Aufwärtstrend kennt, man erkennt das an den orange skizzierten Einheiten.

In der Summe kommen in diesem Beispiel 56,78 Renteneckwertpunkte heraus, rechnen wir die hoch mit 28,50 Euro pro Punkt so ergibt das eine Bruttorente von: 1618,23 Euro und das sind 1456,4o Euro netto pro Monat.

Nun genug Salz an der Suppe und kein Wort mehr über den Holzfäller, rechnen wir einfach 25% herunter um auf den Durchschnitt zu kommen, ergeben das 1213,50 Euro brutto im Monat.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 10. Dezember 2013 um 04:11 Uhr  

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