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Eine frohe Adventszeit

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Es ist wieder einmal an der Zeit sich ein paar Fragen zu stellen, es können die gleichen Fragen werden, die der Gemeindepfarrer in der Vorweihnachtszeit seiner anvertrauten Gemeinde stellt. „ Was bewegt eigentlich den Bürger in unserem Land?“

Ist es nicht in erster Linie die Angst vor dem sozialen Absturz, ist es nicht der Mangel an der offensichtlichen gesellschaftlichen fehlenden Stabilität, die weite Kreise der Gesellschaft schon erreicht hat.

All das was derzeit gesellschaftspolitisch dagegen gesetzt wird, ist in den Augen der meisten Menschen Flickschusterei.

In erster Linie hängt die Gefahr in den Sog des sozialen Abstieges zu kommen mit der persönlichen unsicheren Lage zusammen, sowie mit der prekären Gesamtsituation.

Damit werden zusätzliche Spannungen aufgebaut, einerseits Ausgaben bedienen ohne dass man in die Verschuldungsfalle tappt und andererseits die schwindende Hoffnung, dass sich diese Lage verbessern würde.

All das hat mehrere Gründe, beschäftigen wir uns deshalb einmal damit, denn wenn wir es nicht tun – dürfen wir es auch nicht von anderen erwarten.

Zunächst erkennt man die sozialen Zusammenhänge, das heißt: das Beschäftigungsverhältnis, den Bildungsstand, die Wohnung und das Umfeld sowie den Bekanntenkreis.

Es entwickelt sich mitunter der Teufelskreis, nehmen die Spannungen irgendwo zu werden sie zwangsläufig übertragen in die Familie, damit verliert für viele Betroffene die engere Familie den ruhenden Pol.

Die Familie soll aber die kleinste Zelle in unserer Gesellschaft sein, genau dieser Zelle mutet man sehr viel zu.

In etlichen Familien steht der Ruhepol unter Hochspannung und diese Spannung entlädt sich mit zunehmender Ruhe.

Meistens entlädt sich etwas über die Feiertage, man baut den aufgestauten Frust ab, macht zuvor noch eine gute Miene unter dem Weihnachtsbaum.

Wie viel an aufgestauten Frust steckt in einer Familie die den sozialen Spannungen ausgesetzt ist und die mit Schrecken an all die Verpflichtungen im Januar denkt?

Können sich manche überhaupt in solche Situationen versetzen, denn diesen Betroffenen sind die Weihnachtsansprachen des Bundespräsidenten nicht viel wert.

Ihnen fehlt nicht der Glaube sondern die Kraft um aus ihrer Lage heraus zu finden.

All das hat andererseits kaum etwas mit der sichtbaren Armut zu tun, denn die wirklich Armen versteckten meistens ihre Armut und es ist sehr schwer an diese heran zukommen.

Frank Zander schaffte das einmal und damit machte er sich einen Namen über Berlin hinaus, hilft man aber in einem Abstand von mehreren Jahren mal wieder mit, erkennt man einen Wandel der Gäste des Frank Zander.

Es werden immer mehr Kinder mitgebracht, d.h. offensichtlich ist die Kinderarmut in unserem Lande das Problem.

Im hiesigen Kirchenkreis öffnete man die Pforten zur Kirche bereits am späten Nachmittag des Heilig Abend, um all die einsamen und verarmten in der Gemeinde einen Platz in der Gemeinschaft anzubieten und um gemeinsam etwas zu essen.

Jetzt wurde es sehr interessant, denn die Gemeinde trifft sich erst gegen 23 Uhr zur Mitternachtsmette.

Sollte man nun die zuvor eingeladenen Gäste in die dunkele Nacht zuvor entlassen, dem widersprach unerwartet eine befreundete afrikanische Gemeinde und bot ihre Unterstützung an.

Es waren nun unsere Nachbarn aus Afrika, die mit Tanz und Gesang uns half, das sollte man mehr als danken.

Für die nämlich war es selbstverständlich, sich den Schwachen anzunehmen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 30. November 2013 um 04:15 Uhr  

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