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Diese SPD Führung nervt

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Diese SPD Führung nervt, denn von oben nach unten stellt sie ihre Bewegungsarmut und ihren Unwillen zur Umgestaltung heraus.

Bisher konnte keiner auf all den vom Parteivorstand im Lande organisierten Kaffeefahrten den entscheidenden Satz vernehmen, „ unser Wahlkampf war nicht erfolgreich.“

Anstatt tägliche Wasserstandsmeldungen unter das Parteivolk zu verbreiten, wäre es an der Zeit den Parteimanagern im Willy Brandt Haus deutlich zu sagen, das war der schlechteste Wahlkampf nach Rudolf Scharping.

Innerparteilich sollte man deutlich und unmissverständlich feststellen, die 4 Jahre in der Opposition des Deutschen Bundestages brachten keine Erneuerung, sondern diese Zeit blieb als Verknöcherung des Apparates in Erinnerung.

Dieser verknöcherte Apparat, zeigt nun einmal deutlich „man will der eigenen Partei wiederum etwas zumuten“.

Der Wahlkampf war bereits eine Zumutung, die breite Zustimmung zum Kandidaten fand nicht statt, man einigte sich im kleinen Kreis und in dem wusste Jeder von den Schwächen des Peer Steinbrück.

Auch der wiederum machte Fehler von den Honorar Vorträgen zum Stinkefinger bis zur unmöglichen Diskussion um das Kanzlergehalt.

Die Kanzlerin wiederum reagierte gar nicht und spätestens hier hätten die Wahlkampfmanager im Willy Brandt Haus eingreifen sollen, mitunter hatte man das Gefühl, Gabriel dachte, gut das ich das nicht machen muss und somit ramponierte man den eigenen Spitzenmann.

Der wiederum hieß Steinbrück und konnte sich beim Start in den Bundestagswahlkampf nur auf den inneren Zirkel verlassen, denn Gabriel und Co. montierte diesen Kandidaten und priesen ihn in zahlreichen Kaffeefahrten im Land der Basis an.

Letzteres müsste eigentlich normal sein, das nennt man Mobilisierung, allerdings kam immer wieder dieses veralberte Denken in den Vordergrund, man setzte auf den Kandidaten und zog sich unnötig zurück.

Man wich der Frage aus, „ warum der Wähler, die SPD wählen sollte, die ihn bisher in der Regierung enttäuscht hatte?“

Es gilt eigentlich die Regel: „erst die Partei und dann das Land.“

Das setzte man auch außer Kraft, Gabriel und sein Tag- und Nachtschatten Nahles waren bemüht die Partei unfallfrei durch den Wahlkampf zu führen, allein das bedarf einer Aufarbeitung.

Warum kamen nicht die Impulse für eine bessere Politik und weshalb ging man halbherzig ins Gefecht?

Der Wähler wurde schon vor der Wahl skeptisch, die 25,X % kamen nicht von ungefähr, das war genau das Ergebnis für eine Partei die mit dem Wähler so herum springt.

Diesen Wahlkampfmachern im Willy Brandt Haus fehlte das Weißbuch aus dem man ein „Wir- Gefühl“ hätte entwickeln können.

In den übertragenen Sinn, dem Bürger den Parlamentarismus erläutern und mittels Fallbeispielen die Strategie zu erläutern, denn eine GroKo zeichnete sich bereits vor der Wahl ab.

Das erwies sich innerparteilich als taktischer Fehler, von Gabriel und Nahles man hätte auf Situationen sich einstellen müssen und nicht bis zum Wahlabend abwarten müssen.

Damit täuscht man Wähler und auch sich selbst, man unterliegt dem Gesetz des Unmöglichen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 29. November 2013 um 04:13 Uhr  

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