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Es lebe die junge Garde

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Jetzt müsst ihr liefern!

Rief der SPD Parteivorsitzende und die Delegierten erhoben sich von ihren Sitzen.

Liefern kann allerdings nur immer derjenige, der eine Bestellung entgegen nahm.

Was bestellte man eigentlich und was davon soll geliefert werden?

Mancher sollte sich erinnern an das Wahlergebnis vom 22.September des Jahres 2013, die immer noch von den Strategen des Postliberalismus geprägten Sozialdemokratie bekamen 25% der Wählerstimmen.

Die neokonservative Union kam auf fast 42%, das besagt, der Wähler möchte ein Weiter so mit kleineren Korrekturen.

Kleinere Korrekturen die den neoliberalen Zeitgeist zurück drängen und nicht mehr, das ist die Ausgangslage zu allen Gesprächen die man mit der Union führen sollte, denn aus 25% lassen sich nicht 42 % machen.

Alles andere ist eine Strategie und diese befolgt man breitwillig, denn auch der neue Bundesvorstand der SPD ist mit mehr als 70% von jenen besetzt die sich der Idee des Postliberalismus aufgeschlossen haben.

In allen Gesprächsrunden suchte man bisher den kleinsten Nenner, der kleinste Nenner der Neokonservativen und der Postliberalen ist der Hang zur Macht.

Das ist ein Pokerspiel innerhalb einer Demokratie, man ersetzt die politische Haltung durch Reaktionen.

Damit blockiert man nicht nur den Parlamentarismus in der Republik, sondern würgt Debatten bereits im Keim ab, indem man andere die sich eine eigene Meinung gönnen ins Leere laufen lässt.

In den Focus geraten nun handelnde Personen, die ein sog. Detailzweckbündnis eingegangen sind.

Man nennt das eine „Ergebnis orientierte Variante“, in der die Reaktion vor dem Bekenntnis kommt.

Dabei gerät einiges außer Fugen, man verlässt den eigentlichen Pfad der Tugend, denn sämtliche politische Handlungen unterliegen nicht nur dem Plan A sondern der Alternative.

Ist es nun politisch unklug eine GroKo anzustreben und den Parlamentarismus zu lähmen, in dem man die Opposition zahlenmäßig schwächt oder setzt man auf eine Regierungsstrategie der Machbarkeit?

Bisher erfuhr man nichts über eine Regierungsmachbarkeits- Strategie, man erkennt nur einen Willen im Kreise der Postliberalen.

Ein Wille kann Berge versetzen, das lernten wir alle mal, nur welchen Preis muss man dafür bezahlen?

Welchen Gestaltungsspielraum hat eine Handvoll SPD Minister am Kabinettstisch der Angela Merkel?

Diese Frage stellte bisher keiner, aber unterschwellig weiß jeder wer die Richtlinien der Politik in der Regierung bestimmt.

Haben wir es mit jener jungen Garde der Kronprinzen zu tun, die nur darauf spekuliert sich zu profilieren?

Werden bereits Karten gemischt für eine kommende Bundestagswahl, unter einer SPD Führung die zu 70% sich zum Postliberalismus bekennt und eine wählbarere Union sein möchte?

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 20. November 2013 um 04:13 Uhr  

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